Neues aus der Kirchengemeinde

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde unserer Kirchengemeinde,

ich grüße Sie herzlich im Namen des Kirchenvorstandes und danke ihnen dafür, dass Sie durch ihre Teilnahme am Gemeindeleben Interesse an unserer Kirche deutlich zeigen.
Aus Berichten von Pastor Bade und vielen Gemeindemitgliedern zeigt sich deutlich der Umfang und die Lebendigkeit unseres Gemeindelebens. Wir freuen uns an dieser Vielfältigkeit und auch der Kirchenvorstand ist dankbar für die zahlreichen Anregungen durch unsere Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen.
Der Kirchenvorstand trifft sich zu seinen Sitzungen in der Regel einmal im Monat, wir arbeiten ehrenamtlich und bekommen weder Geld noch Aufwandsentschädigung. Wir schätzen es sehr, dass wir uns zudem einmal im Jahr zu einer Wochenend-Klausur, meist im Februar, zurückziehen können. In dieser Zeit denken wir über grundsätzliche Fragen nach, die unsere Gemeinde betreffen. Neben den monatlichen Kirchenvorstandssitzungen treffen sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes für unterschiedliche Fragestellungen in acht Ausschüssen. Eine Fülle von Aufgaben muss von den Mitgliedern zwischen den Sitzungen bewältigt werden.
Der Kirchenvorstand ist sehr dankbar, dass er für anstehende Aufgaben immer wieder Gemeindeglieder findet, die ein ehrenamtliches Engagement übernehmen und diese Verantwortung häufig für viele Jahre wahrnehmen. Wir können nicht alle Personen nennen, bedanken uns aber von Herzen bei allen sichtbaren Helfern und auch bei denen, die im Verborgenen zur Aufrechterhaltung des Gemeindelebens beitragen.
Ein besonderer Dank geht an alle Spender die mit ihren Geld- oder Sachspenden, dafür sorgen, dass unsere Kirche und unsere Kirchengemeinde so lebendig und bunt erhalten werden kann. Hier sei unser Förderkreis noch hervorzuheben, der mit seinem Motto „Die Kirche gehört ins Dorf“ einen großen Beitrag leistet, um Aufgaben in der Kirchengemeinde verwirklichen zu können.
Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern ein frohes und gesundes neues Jahr, und eine ruhige und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.

Ihr Kirchenvorstand
Marianne Brunhöber, Conny Basse, Petra Stefan-Gritsch, Christine Oehlmann ,
Martina Päper, Rita Zaja, Thomas Weigelt, Frank Schmolke und Pastor Jürgen Bade

Ankündigung des Fördervereins Kirche

Am 2. Adventwochenende findet wieder der beliebte Bienenbüttler-Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz statt. Auch der Förderkreis nimmt wieder an dieser Veranstaltung teil, und möchte sie einladen, uns an unseren Ständen zu besuchen. Wir werden am 3. und 4. Dezember Bratwurst und heißen Schweden-Glögg für Sie bereit halten, und freuen uns auf ein gutes Gespräch und ein paar schöne vorweihnachtliche Stunden mit netten Menschen. Wer noch Lust hat, sich als Verkäufer in unseren Buden zu versuchen, ist herzlich eingeladen und meldet sich bitte bei unserem Vorstand oder im Kirchenbüro an.
Wir möchten uns schon jetzt bei der Firma Graefke bedanken, die wie jedes Jahr die gesamten Kosten für die Wurstbude übernimmt. Damit hat der Förderkreis die Möglichkeit, den gesamten Verkaufserlös für die Förderung der kirchlichen Arbeit zur Verfügung zu stellen.

Konfi-Reporter-Projekt

Einige ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter oder sich regelmäßige treffende Gruppen in unserer Gemeinde haben es eventuell ja schon mitbekommen: Seit kurzem sind die „Konfi-Reporter“ unterwegs!
Als neues Unterrichtsprojekt im aktuellen Haupt-Konfirmationsjahrgang gilt es für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden in den nächsten Wochen, die vielen unterschiedlichen Mitarbeiter und Gruppen dieser Gemeinde zu interviewen. In kleinen Reporter-Teams mit jeweils 2-3 Konfis sollen sie durch Text-Berichte, Fotos und Videos die einzelnen Gesichter und Geschichten hinter der vielfältigen Gemeindearbeit in St. Michaelis zur Geltung bringen. Dazu sind bereits schon einige Interview-Termine mit den betroffenen Mitarbeitern  oder Leitern verabredet und teilweise durchgeführt worden.
Wenn auch Sie oder ihre Gruppe demnächst eine Interview-Anfrage erhalten, wären wir Ihnen für eine  freundliche Unterstützung unserer Nachwuchs-Reporter sehr dankbar.
In  speziellen Redaktionssitzungen und Reporter-Workshops im Anschluss an die nächsten KU-Tage begleiten wir die journalistische Arbeit der Konfis mit Rat und Tat und wollen die fertigen Ergebnisse der einzelnen Gruppen zusammentragen. Spätestens beim Neujahrsempfang im nächsten Jahr (15. Januar 2017) sollen sie dann der Gemeinde präsentiert werden. Aber auch schon im Vorfeld möchten wir die besten Berichte im Michaelisboten und/ oder auf der Kirchengemeinde-Website gerne veröffentlichen.

Wir freuen uns schon sehr auf die journalistischen Beiträge unserer Konfis.

Mit herzlichen Grüßen,
Pastor Jürgen Bade und Diakon Axel Raatz

Lebendiger Advent 2016 – um 17 Uhr öffnen wir ein Fenster für Sie:

Auch in diesem Jahr wollen wir wieder an verschiedenen Orten bei verschiedenen Personen oder Vereinen unseren „lebendigen Advent“ feiern und uns einstimmen auf die Adventszeit. (Fast) immer um 17.00 Uhr wollen wir uns treffen zu einer kleinen Adventsfeier. Bei Keksen und einem wärmenden Getränk wird gesungen, eine adventliche Geschichte erzählt oder Gedichte vorgetragen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bedanken uns bei allen Beteiligten!

Musical für den guten Zweck – Plätze jetzt reservieren!

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Seit vielen Wochen proben unsere kleinen und großen Musicalprojekt-Teilnehmer mit viel Begeisterung und Engagement an einer sehenswerten Kids-Version des beliebten Musicals “Fabelhafte Weihnachten“ von Fabrizio Barile und Tanja Rübcke aus Hamburg.
Mit viel ehrenamtlicher Eigenleistung und dankenswerter Unterstützung durch Eltern, Verwandte, Freunde sowie der Flüchtlings-Nähgruppe aus der Gemeinde Bienenbüttel  und vor allem durch großzügige Spenden unserer bisherigen Sponsoren (mit denen wir versuchen, die hohen  Kosten der umfangreichen und professionell begleiteten Musical-Produktion zu decken; weitere Unterstützung ist dabei nach wie vor willkommen!) ist ein beeindruckendes Benefiz-Kinder-Musical-Projekt entstanden, zu dessen Aufführungen wir nun ganz herzlich einladen: Nach den zwei öffentlichen Generalproben in der
Michaeliskirche am Mittwoch, 30. November um 16 und um 19 Uhr, zu denen wir hoffentlich bereits viele interessierte Zuschauer begrüßen können, soll en am Freitag, den 2. Dezember (als stimmungsvoller Auftakt für den tags drauf beginnenden Weihnachtsmarkt in Bienenbüttel) ebenfalls um
16 und um 19 Uhr zwei mitreißende Haupt-Aufführungen folgen! Da die Sitz-Plätze in der aufwendig umgestalteten Michaeliskirche begrenzt sein werden, empfiehlt sich vorab eine Platz-Reservierung bzw. Voranmeldung  per E-Mail beim Gemeindejugendbeauftragten Axel Raatz: a.raatz@herbergsverein.de / Tel.  0175/ 518 90 25).  Aber auch Kurzentschlossene dürfen natürlich auf „gut Glück“ vorbeischauen, wenn irgend möglich, wird niemand an der Tür abgewiesen!
Bei den hoffentlich gut besuchten Veranstaltungen werden wir um großzügige freiwillige Spenden am Ein- und Ausgang bitten. Diese Benefiz-Einnahmen sollen komplett weiteren gemeinnützigen Projekten für die Bürgerinnen und Bürger in Bienenbüttel und Umgebung zu Gute kommen. Wenn also auch Sie in Ihrem Verein oder in Ihrem Umfeld eine förderungswürdige Veranstaltung planen, bewerben Sie sich  gerne beim Mitorganisator Eberhard Stock (ebbostock@t-online.de  Tel. 0171/ 481 34 64), damit auch Ihr Vorschlag zur Auswahl gestellt werden kann. In Absprache mit der, uns ebenfalls unterstützenden, Bürgerstiftung Bienenbüttel werden dann im Nachgang der Aufführungen geeignete „Projekte von Bienenbüttlern für Bienenbüttler“ unter ihren Vorschlägen bestimmt und zeitnah bekannt gegeben.
Das gesamte Musical-Team freut sich riesig auf die abschließenden Höhepunkte ihrer gemeinsamen Probenzeit  und zählt auf Ihr Kommen und ihre Unterstützung!

Adventskonzert

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Mehr Taufen und Kircheneintritte,  weniger Kirchenaustritte  Hannoversche Landeskirche veröffentlichte  erste statistische Daten für 2015

 

Zeitgleich mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers Mitte Juli für ihren Bereich die grundlegenden statistischen Daten zum kirchlichen Leben im Jahr 2015 veröffentlicht.
Im letzten Jahr verzeichnete die Landeskirche weniger Kirchenaustritte als im Vorjahr. 24.486 Menschen verließen die Kirche (2014: 29.546). Das ist ein Rückgang an Austritten von 23,8 %. Die Zahl der Taufen ist leicht gestiegen auf 22.793 nach 22.123  im vergangenen Jahr (+ 3 %). Auch die Zahl der Kircheneintritte von Menschen, die zuvor aus der evangelischen Kirche ausgetreten waren oder einer anderen Kirche angehört haben, hat sich um 9,4 % auf 3.950 erhöht (2014: 3.612). 41.852 Kirchenmitglieder sind im Jahr 2015 verstorben (2014: 35.312).
Die Gesamtzahl der Kirchenmitglieder ist innerhalb eines Jahres um 37.923 oder 1,4 % gesunken auf 2.676.858 Mio. (2014: 2.714.781).
Die Erträge aus den Kirchensteuern betrugen 546,6 Mio. Euro, was einer Steigerung von 2,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2014: 534.8 Mio. Euro).
„Es haben sich mehr Menschen taufen lassen und mehr Menschen sind in unsere Kirche eingetreten als im Vorjahr. Darüber freue ich mich. Ich bin den haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätigen in den Kirchengemeinden, kirchlichen Einrichtungen und Verbänden für den großen Einsatz dankbar, mit dem sie jeden Tag unser vielfältiges kirchliches Leben gestalten.
Dieses Engagement ist entscheidend dafür, dass Menschen von der Botschaft des Evangeliums erreicht werden und Kirche als wichtigen Teil ihres Lebens wahrnehmen,“ sagte Dr. Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamts der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
„Gleichzeitig macht die weiterhin hohe Zahl von Kirchenaustritten deutlich, dass wir als Kirche viele Menschen nicht erreichen oder nicht überzeugen. Natürlich ist die freie Entscheidung jedes Einzelnen, die viele Gründe haben kann, zu respektieren. Wir arbeiten leidenschaftlich daran, deutlich zu machen, wofür wir als Kirche stehen: Wir setzen uns ein für Schwache und Hilfsbedürftige, für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung. Unsere diakonischen Einrichtungen und Kirchengemeinden sind Anlaufstellen für diejenigen, die in unserer Gesellschaft von Armut und Ausgrenzung bedroht sind. Verstärkt kam im letzten Jahr das Engagement für Menschen hinzu, die zu uns fliehen und Schutz suchen vor Gewalt und Verfolgung.“
Hinweis: Die veröffentlichten Zahlen wurden auf Grundlage einer Erhebung in 1.123 Kirchengemeinden auf die Gesamtzahl der Kirchengemeinden in der Landeskirche von 1.279 hochgerechnet. Nach Auswertung der endgültigen Datenmenge kann es noch zu geringfügigen Korrekturen kommen.
Weitere Zahlen zum kirchlichen Leben im Jahr 2015 (Zahl der Gottesdienste und Gottesdienstbesucher, Ehrenamtliche, Konfirmationen etc.) werden in Auswahl im Redaktionsservice der Landeskirche veröffentlicht.

Pastor Benjamin Simon-Hinkelmann
Stellvertretender Pressesprecher der Landeskirche

Theologisches Stichwort

Die zehn Gebote

Sechs Texte über die Zehn Gebote  (1. Artikel)
Zwei Tafeln
In alten Bibeln kann man dieses Bild manchmal sehen:
Mose kommt vom Berg Sinai, unter jedem Arm eine schwere Steintafel. Auf ihnen stehen die Zehn Gebote, die er von Gott bekommen hat. Auf einer Tafel steht in römischen Zahlen 1-3, auf der anderen 4-10. Haben Sie schon einmal über diese ungleiche Verteilung nachgedacht? Warum nicht auf jeder Tafel fünf Gebote?
Nun, diese seltsame Verteilung hat schon einen Sinn.
Auf der einen Tafel mit den Zahlen 4-10 stehen die Gebote, die das menschliche Zusammenleben regeln: „Du sollst Vater und Mutter ehren“(4.Gebot) „Du sollst nicht töten“ (5.Gebot), „Du sollst nicht ehebrechen“(6.Gebot), „Du sollst nicht stehlen“ (7.Gebot), “Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“  (8. Gebot), „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus…“ (9.und 10. Gebot). Auf der anderen Tafel aber sind die Gebote zu finden, die das Verhältnis zwischen den Menschen und Gott regeln:
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“,
„Du sollst dir kein Bildnis machen“,
„Du sollst Gottes Namen nicht missbrauchen“,
„Du sollst den Feiertag heiligen“.
Weniger bekannt sind sie als die anderen, so nehme ich an. Aber eben mindestens genauso wichtig wie die anderen. Deswegen stehen sie in der bildlichen Darstellung gleichgewichtig wie die anderen auf einer Tafel.
Ich meine, es sollte uns zu denken geben, dass diese Gebote eher vernachlässigt werden.

Könnte es sein, dass unser Leben deswegen oft  aus dem Gleichgewicht gerät? Ich vermute es. Was meinen Sie?

Pastor Jürgen Bade