Hallo, ich bin Martina Päper

1965 unter dem Sternzeichen Skorpion in Bevensen geboren.
Meine Kindheit habe ich in Beverbeck verbracht, wo ich heute noch mit meinen Mann und meinen 3 Kindern lebe.
Nach meiner Schulzeit in Bienenbüttel und Bad Bevensen, war ich als Zahnatzthelferin in Bienenbüttel tätig.
Nachdem ich meine Lehre beendet hatte, war ich noch ein paar Jahre in der Strickfirma Lucia in Lüneburg beschäftigt.
Nach der Geburt meiner ersten Tochter habe ich dann den Gast- und Pensionsbetrieb meiner Mutter, in 4. Generation, in Beverbeck übernommen.
Mittlerweile bin ich seit 17 Jahren selbständig, dieses ermöglicht mir, meine Zeit ein bisschen einzuteilen.
Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Gemeinde sind vielseitig, sei es im Kindergarten als Elternvertreterin, Projekte in der Schule, Lesemutter in der Schule, Landfrauenverein, Kulturradeln und auch Konfirmanden-Unterricht in der 4 Klasse.
Der Unterricht mit den Kindern hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht, umso mehr freue ich mich auf die neuen Aufgaben in der Kirchengemeinde.

500 Jahre Reformation


Das Reformationsjubiläum findet sich im diesjährigen Jahresthema
„Martin Luther“ der Kindertagesstätte wieder. Zur Vorbereitung fand bereits im September 2016 ein Religionspädagogischer Werkstatttag  mit der Ev. Kita OIdenstadt zum Thema Martin Luther statt. Im Gemeindehaus erfuhren wir viele spannende und teils auch unbekannte Details aus der Lutherbiografie und dem Leben in dieser Zeit. Viele Praxisideen konnten die Kolleginnen in den Kitaalltag mitnehmen und nun auch endlich umsetzen.
Martin Luther und sein Ideen waren bereits Thema in den Morgenkreisen. Selbst in der Krippengruppe achten die Kinder darauf „ … dass der Martin Luther (Playmobilfigur) schon wieder umgefallen ist“ und er unbedingt seine Feder und das Buch in den Händen halten muss.
Für die zukünftigen Schulkinder fand das Projekt „ Gerecht und ungerecht“ statt. Mehr dazu lesen Sie im nächsten Michaelisboten.

Heiko Metzler

   

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Neues Gericht

„Was gab es denn heute zu Essen?“ „ Es gab Salagne“

Klausurtagung des Kirchenvorstandes vom 17.-19.2.2017

Liebe Gemeinde,

Während wir unsere sonstigen jährlichen Klausurtagungen häufig in anderen Gemeindehäusern, im letzten Jahr z.B. in Altenmedingen durchführten, fuhren wir dieses Jahr in die Lutherstadt Eisenach in Thüringen. Gemäß den Empfehlungen der Landeskirche zum Klimaschutz, also die durch Fahrten verursachten CO 2 Emissionen um 50% zu senken, fuhren wir ab Bienenbüttel mit der Deutschen Bahn dorthin. Hierfür nutzten wir ein sehr preiswertes Quer durch’s Land Ticket für Gruppen.
Am Freitagnachmittag, nach einem Begrüßungskaffee hielten wir  zunächst eine ganz normale Kirchenvorstandssitzung ab in der noch einige Beschlüsse gefasst werden mussten. Ab Freitagabend widmeten wir uns der näheren  Zukunft der Kirchengemeinde. Welche begonnenen Projekte und welche Ziele verfolgen wir noch bis zum Ende unserer Amtszeit als Kirchenvorstand im März 2018 und welche Veränderungen wären sinnvoll um mehr Menschen in der Gemeinde zu erreichen ?
Folgend seien nur auszugsweise einige Ergebnisse genannt:
Ab sofort werden unsere Kirchenvorstandssitzungen öffentlich sein. Es wird jeweils einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil geben. Die Tagesordnungen der Sitzungen werden im Schaukasten der Kirchengemeinde rechtzeitig aushängen. Sie alle sind herzlich eingeladen an unseren Sitzungen teilzunehmen.
Der Friedhofsausschuss will noch in diesem Jahr mit dem Neubau eines barrierefreien Toilettenhäuschens auf dem Friedhof beginnen.
Es wird demnächst viermal im Jahr einen Krabbelgottesdienst geben.
Feststellen mussten wir jedoch auch, dass einige Ziele, die wir uns zu Beginn unserer Amtszeit gesetzt hatten, nicht erreicht werden konnten. So ist es uns aus Mangel an mitarbeitenden Gemeindegliedern z.B. nicht gelungen einen regelmäßigen Kindergottesdienst zu installieren.
Auch den Besuchsdienst umzugestalten und dafür neue Menschen zu gewinnen wartet noch auf zündende Ideen.
Der Samstag unserer Klausurtagung war ganz dem Thema Martin Luther gewidmet. Von unserem Hotel aus konnten wir zu Fuß auf die Wartburg wandern. Hier nahmen wir an einer Führung teil, bei der uns außer über Martin Luther auch sehr interessante Dinge aus dem Leben der heiligen Elisabeth aus Thüringen erzählt wurden, die einen Großteil ihres Lebens auf der Wartburg verbracht hat.
Nach dem Mittagessen besichtigten wir je nach Interessenlage das neu errichtete, interaktiv gestaltete Lutherhaus in Eisenach oder das Bachhaus.
Jeden Morgen und Abend gestaltete Pastor Bade in der kleinen, dem Hotel angeschlossenen  Kapelle eine Andacht für uns. Wir erfuhren weitere Details aus dem Leben von Martin Luther, stimmten uns auf die Arbeit ein oder schlossen sie gedanklich ab.
Samstagabend  beschäftigten wir uns noch mit dem Thema des „Bibliodramas“. Anhand der Geschichte des barmherzigen Samariters bekamen wir einen Einblick darüber wie es sich anfühlt in die Rolle einer Person aus der Bibel zu schlüpfen und deren mögliche Gedanken zu formulieren.

Petra Stefan-Gritsch

Den Spuren der „Lutherin“ folgen 

Reise über Grimma, Torgau und Wittenberg 12. – 16.Juni 2017

Über Luther wird anlässlich der Reformation vor 500 Jahren allseits gesprochen. Ohne seine Frau, die 26 Jahre sein Leben teilte und die Martin Luther liebevoll „Herr Käthe“ nannte, wäre möglicherweise vieles anders gekommen.
Im Jahr des Reformationsjubiläums veranstaltet die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen eine Drei-Städte-Reise auf den Spuren der „Lutherin“ Katharina von Bora, die als eine der emanzipiertesten Frauen der damaligen Zeit galt. Vom 12. – 16.Juni 2017 werden die Gedenkstätten und Sehenswürdigkeiten besucht, die im Leben Katharina von Boras wichtig waren. Die Reisegruppe unter der Leitung von Renate Barthel und Thomas Garbers folgt den Lebensstationen von „Herrn Käthe“. Im Kloster Nimbschen bei Grimma lebte sie als Nonne. Von dort gelang ihr mit Hilfe Luthers die spektakuläre Flucht aus den Kirchenmauern. In der Lutherstadt Wittenberg feierte das Paar im Juni 1525 Hochzeit, hier war ihr Lebensmittelpunkt. Als in Wittenberg die Pest ausbrach -Martin war schon tot- floh Katharina nach Torgau, wo sie nach einem Kutschenunfall starb.
Grimma wuchert mit 450 Einzeldenkmälern in der Altstadt, darunter mit Schloss, der ehemalige Fürsten-  und Landesschule oder dem imposanten Rathaus. Große Namen wie Schiller, Göschen, Seume oder Goethe verhalfen in der Blüte der Buchdruckkunst Grimma zum Titel Literaturstadt“. Katastrophale Jahrhundertfluten zerstörten zweimal in den letzten Jahren die Altstadt – und die Bürger bauten sie wieder auf.
Wittenberg ist in den Fokus der gesamten christlichen Welt gerückt. Ein Feuerwerk von hochkarätigen Veranstaltungen für Kunst-, Kultur- und Geschichtsbegeisterte, das seinesgleichen sucht, wird anlässlich der Lutherdekade bis 2017 veranstaltet. Alleine vier UNESCO-Stätten des Weltkulturerbes und das weltgrößte reformationsgeschichtliche Museum liegen in dieser berühmten Stadt.
Torgau, die einstige Residenz sächsischer Fürsten, hat noch einen fast vollständig erhaltenen historischen Stadtkern mit prächtigen Renaissance-Bürgerhäusern. Katharinas Grabstein ist in der Stadtkirche St. Marien zu finden.
Das alles wird während der Spurensuche auf thematischen Führungen erkundet.

Ab sofort kann die Reise gebucht werden (Nr. B 6200).

Weitere Informationen zum Reiseverlauf und den Kosten:
Ev. Familien-Bildungsstätte, Bahnhofsweg 12+14, 29525 Uelzen Tel. 0581/97991-0, E-Mail: info@fabi-uelzen.de, www.fabi-uelzen.de

Fotoausstellung Gruppen & Kreise im Gemeindehaus 


In unserer Kirchengemeinde gibt es sehr viele aktive Menschen, die sich in den verschiedensten Gruppen unter anderem ehrenamtlich engagieren.
Musikgruppen wie die Michaelis Singers, der Blockflötenkreis, Michaelis Brass u.a., Kreise wie der Besuchskreis, die Bibelstunde, das Café Welcome, aber auch Mitarbeiter und der Kirchenvorstand, um nur einige zu nennen, treffen sich hier (siehe auch Seite 23 + 52).
Die von mir fotografierten und ausgestellten Bilder sind im Moment noch nicht vollständig, werden aber in nächster Zeit ergänzt. Beschriftungen, damit sofort erkannt wird, um welche Gruppe es sich handelt, werden noch angebracht.
Das Foto vom Blockflötenkreis ist von der Konfirmandin Marie Schöpke.

Ulrich Niehoff

Rosenmontag in der Kita

Wo trifft man an einem Tag auf Minnie Mäuse, Ritter, Feuerwehrleute und Bienen? In der Kindertagesstätte St.Michaelis am Rosenmontag!
In der Woche vor Rosenmontag wurde der gesamte Kindergarten geschmückt, aus Krepppapier Girlanden gebastelt und mit Farbe die Fenster verziert.
Am Rosenmontag selbst wurden schon ab 6 Uhr im Frühdienst die ersten Luftballons aufgeblasen und Luftschlangen gepustet.
Im Bewegungsraum ging die Post ab, denn schon ab 8 Uhr lief die Musikanlage, es wurde getanzt und mitgesungen. Begeistert haben wir Erwachsenen die Kinder beobachtet, die sich, zum Teil ganz selbstvergessen, zur Musik bewegten.
In allen Gruppenräumen gab es Angebote für die Kinder, z.B. wurden Fotos im Konfettiregen gemacht, leckere Cocktails zubereitet und getrunken, man konnte sich schminken lassen oder in Ruhe frühstücken.
Mit Unterstützung einiger Mütter wurde ein großes Frühstücksbüffet vorbereitet und jedes Kind und jeder Erwachsene hatte die Qual der Wahl zwischen leckerem und gesundem Essen. Einzelne Kinder haben drei Würstchen geschafft!
Die zukünftigen Schulkinder gingen um 11 Uhr zum Kamellewerfen am Rathaus und kamen mit vollen Taschen zurück.
An diesem Rosenmontag haben wir tolle, phantasievolle Kostüme bewundert, von selbst genäht bis selbst gewählt gab es alles! Frau Hoppe und ein Mädchen bestanden darauf, dass sie Burgfräulein sind und nicht, wie von mir vermutet, Prinzessinnen. Noch immer bin ich der Meinung, dass ihre Kostüme auch für Prinzessinnen angemessen wären.
Wenn an diesem Tag ein Feuer im Kindergarten ausgebrochen wäre, hätten die anwesenden Feuerwehrleute das sicherlich schnell gelöscht und die Ritter hätten einen Feindesangriff sicherlich zurückgeschlagen.
Doch zum Glück war nichts davon nötig. Wir hatten einfach einen schönen und ereignisreichen Rosenmontag.

Ilsemarie Schulze-Iweleit

   

Masken nicht nur zur Faschingszeit


In der in dieser Form vorläufig letzten Jugendandacht am 24. Februar (in  Zukunft soll es ja laut KV-Beschluss mehr sonntäglich integrierte Jugend- und Familiengottesdienste geben, siehe Bericht letzter Gemeindebrief) beschäftigten sich die teilnehmenden Jugendlichen in der gut beheizten Kirche mit der Frage, inwieweit wir vor unserem Gegenüber ehrlich sein können oder nur  zweckdienliche „Masken“ aufsetzen; wie wir  von uns selbst, unseren Mitmenschen und letztlich auch Gott  wahrgenommen werden wollen – und tatsächlich werden.
Passend zum Thema und zur Jahreszeit gab es im Anschluss ein buntes fröhliches Abendprogramm mit leckerem Mitbring-Buffet, bei dem die helfenden Teamer endlich  eine ursprünglich für die Konfirmanden-Freizeit im Januar geplante Aktion (für die dann aber die Zeit in Hanstedt  doch nicht ganz reichte…) nachholen konnten: Eine lustige Motto-Show, bei der die Konfis sich nach Themenvorgaben gruppenweise und innerhalb einer festgelegten Zeit spontan verkleiden und in verschiedene Rollen schlüpfen  mussten, was durch die entstandenen Situationskomiken allseits für große Erheiterung sorgte. Die Teamer-Jury bewertete „fachmännisch“ die künstlerische Leistung der Gruppen und kürte die späteren Sieger unter dem begeisterten Beifall der Jugendlichen.