Zwischen Wassertropfen, Taufen und Bratwurst

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Am 29.05.2016 feierten die Kita St. Michaelis und die Kirchengemeinde gemeinsam einen Tauferinnerungsgottesdienst mit zwei Taufen. Im Vorfeld war die Taufe das Thema in der Kita, passend zum Jahresthema „ Mit der Kirche durch das Jahr“. Die Kinder durften ihre Taufsprüche, oder Wünsche der Eltern an sie mitbringen. Diese wurden dann auf Wassertropfen aus Papier geschrieben und als Dekoration in die Kirche gehängt. Zur Kirchenerkundung mit Puppentaufe fanden sich die Kitagruppen auch in der Kirche ein. Hier gab es viele interessante Dinge  rund um das Taufbecken zu sehen und ein Frühstück in der Kirche ist ja auch mal etwas ganz besonders. Für die beiden Täuflinge sammelten die Erzieherinnen mit den Kindern Wünsche und schrieben auch diese auf kleine Wassertropfen.

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Beim Gottesdienst wurde die Geschichte von Jona und dem Wal als Anspiel gezeigt. Jona, der Kapitän und auch der König zogen die kleinen und großen Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckte natürlich alle der große Wal. Nach den Taufen gab es für die Täuflinge bunte Regenschirme mit den kleinen Wassertropen und den Wünschen der Kinder. Am Ausgang bekam jeder Gottesdienstbesucher eine Wassersegen.
Beim anschließenden Frühlingsfest gab es passend zu den Taufen viel Wasser von oben, doch das Kitateam und die Festbesucher ließen sich dadurch nicht die Stimmung verderben. Es gab Bratwürste, Waffeln und Kaffee für das leibliche Wohl. Die Kinder konnten Steine bemalen, Kerzen gestalten, kleine Blumentöpfe verzieren oder einen Sonnenschirm anmalen.
Jeder Besucher konnte seinen Wunsch aufschreiben und mit einem Luftballon in den Himmel steigen lassen. Da sich viele  Besucher Sonne wünschten, kam diese dann auch wirklich noch zum Ende des Festes zum Vorschein. Danke an alle Helfer aus der Elternschaft und das ganze Kitateam.

Heiko Metzler

Liebe Gemeindeglieder,  liebe Freundinnen und Freunde der Gemeinde, 

 

„Willkommen!“ – so begrüßen wir die Menschen, die zu den Veranstaltungen unserer Gemeinde kommen: als Touristen auf der Durchreise, als Neuzugezogene in Bienenbüttel, als Pilger oder als langjährige Besucher/-innen und Mitglieder unserer Gemeinde.

„Willkommen!“ – wir verwenden diesen Gruß zunächst einmal, weil es sich schlicht so gehört, Menschen, die man bisher nicht kennt, aber auch Menschen, die man nach mehr oder weniger langer Zeit wiedersieht, freundlich zu empfangen. Wir verwenden diesen Gruß als Menschen in einer christlichen Gemeinde aber auch aus Überzeugung: dass nämlich jeder Mensch eine Bereicherung unseres Leben sein kann. Oder, wie es im Neuen Testament, im Brief an die Hebräer heißt:

Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben schon manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen (Hebräer 13,2)

„Willkommen!“ In Deutschland und in Europa, so scheint es, ist dieses Wort gegenwärtig zu einem Bekenntnissatz geworden, an dem sich die Geister scheiden.

Da sind auf der einen Seite diejenigen, die als Seenotretter, Grenzbeamte, Ärzte und mittlerweile unzählige Freiwillige dem immer noch wachsenden Strom der Flüchtlinge über das Mittelmeer und über die Balkanstaaten die Hände reichen, nicht selten bis an die Grenze der Erschöpfung.
Und da sind auf der anderen Seite diejenigen, die gegen den Zustrom der Flüchtlinge Einspruch erheben und öffentlich demonstrieren.
Und da sind schließlich diejenigen, die auf Internetforen beklagen, dass nicht noch viel mehr Flüchtlinge auf ihren Reisen ertrinken oder ersticken, und die Brandsätze in Flüchtlingsunterkünfte werfen.

Was ist eigentlich das Gegenteil von „Willkommen!“?

Es kann Gleichgültigkeit sein oder Furcht vor Überforderung. Mit Menschen, die so empfinden, kann man reden, um Verständnis zu wecken. Und auch, um Missstände zu beseitigen und nachhaltig tragfähige Lösungen zu finden.
Es kann aber auch Hass sein. Das kaum zu beherrschende Gefühl, dass grundsätzlich andere daran schuld sind, wenn das eigene Leben nicht gelingt.
Mit Menschen, die so empfinden, kann man kaum noch diskutieren – weil sie dieses zehrende Feuer des Hasses ja brauchen, um ihr eigenes Leben in der Balance zu halten. Es ist nur ein schwacher Trost, dass sich die meisten der auf Hass gegründeten politischen und religiösen Bewegungen mit der Zeit von selber zerlegen, weil mit dem Hass die Fähigkeit zum Austausch der Standpunkte und Meinungen und zu Übereinkünften nach außen wie nach innen verloren geht.
Der andere Weg ist nicht immer einfach und erfordert ein gutes Maß an Nüchternheit und Toleranz. Wer sich auf diesen Weg einlässt, kann vielleicht auch diese Erfahrung machen, die der Hebräerbrief ausdrückt:

Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben schon manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen (Hebräer 13,2)

Ich wünsche Ihnen diese Engel – Erfahrung in den Begegnungen mit Menschen, bei denen Sie im Urlaub zu Gast sind oder hier daheim, wo wir Gäste für andere sind.

Es grüßt Sie herzlich und wünscht Ihnen eine erholsame Sommerzeit 

Ihr Pastor Jürgen Bade

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Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Wer war es?

Ein Kind kommt  mit einem Kühlkissen zurück in den Bewegungsraum und sagt: “Frau Brune war nicht mehr da, jemand anders hat mir das Kühlkissen gegeben. Frau Rowedder fragt: „ Wer hat es dir dann gegeben?“ Das Kind darauf:“ Die Putzerin!“

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis – Das Paket

Das Paket
Der Postbote kommt ins Gemeindehaus und bringt ein Paket. Zwei Kinder aus der Schneckengruppe spekulieren über dessen Inhalt.:  „Bestimmt hat Pastor Bade sich ein neues Holzkreuz bestellt.“ Darauf das andere Kind: “Ja, oder einen neuen Jesus der ans Kreuz genagelt ist“

Neues vom Chor

Unser Chor  hat sich einen Namen gegeben :

    „Michaelis Singers“

soll er von nun an heißen, aber nicht nur einen neuen Namen  hat unser Chor, sondern auch ein neues Angebot.
Für alle die Lust am Singen haben, sich aber nicht an einen professionellen  Chor binden wollen, bietet Anka Fiedler ein „ offenes Singen“ erstmalig am 26. Juni um 15.00 Uhr im Gemeindesaal an. Eingeladen sind alle, die noch keine Erfahrung mit Singen in einer Gruppe gemacht haben, es aber schon immer mal ausprobieren wollten, natürlich sind auch Profis willkommen. Am Anfang wird die Gruppe, bei Bedarf, auch noch von den Michaelis Singers gerne unterstützt.
Wer sich ein Bild von unserem Chor machen möchte, ist herzlich eingeladen, den Regionalgottesdienst am 12. Juni zu besuchen, denn dieser wird von den Michaelis Singers begleitet.

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Bilder aus der St. Michaelis Kindertagesstätte

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Kindertagesstätte – Neues von unserer Hochbeetgruppe

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