Was meinen Sie ?

Wie schön wäre es, wenn der MICHAELISBOTE von den Menschen in unserer Gemeinde auch als eine Plattform genutzt werden würde, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Diese Möglichkeit möchten wir anbieten mit der Rubrik „Was meinen Sie?“ und bitten Sie um Ihre Mitgestaltung: Sie nennen uns ein Thema, das Sie bewegt und zu dem sich Mitmenschen jeden Alters äußern können. Das Thema sollte einen lebendigen Austausch ermöglichen. Bei mehreren Vorschlägen wird das Thema für die nächste Ausgabe des MICHAELISBOTE dann im Redaktionsteam ermittelt. Sie schreiben einen kurzen Beitrag und sind mit dessen Veröffentlichung einverstanden. Diesen können Sie per email übermitteln an jimput@arcor.de oder in den Briefkasten des Gemeindehauses einwerfen. Und dann freuen wir uns auf Ihre Beiträge und Meinungen zu dem Thema der jeweiligen Ausgabe, die Sie ebenfalls per email oder durch Einwurf in den Briefkasten für die kommende Ausgabe einsenden. Nach einem ungewöhnlich langen und warmen Sommer wollen wir heute starten mit dem Thema

Die Mini Michel feiern Gottesdienst

Fussgetrappel, helle Kinderstimmen, fröhliches Lachen… …die Mini Michel kommen wieder einmal zusammen, um einen kleinen und feinen Gottesdienst miteinander zu feiern. Matten liegen auf dem Boden im Kreis, die Kerze in der Mitte brennt schon und dann finden alle schnell ihren Platz. Die Kinder mit ihren größeren Geschwistern, ihrer Mama, ihrem Papa oder ihrer Oma. Und dann geht es auch schon singend los, es wird von der Schöpfung erzählt, schöne Bilderbücher angeschaut und später dann malen und gestalten alle zusammen ein Meeres -Bild. Mit Gebet und fröhlichem Gesang werden dann alle bis zum nächsten Mini Michel Gottesdienst verabschiedet um im Anschluss noch gemeinsam bei Saft und Keksen das Beisammensein ausklingen zu lassen.

Die nächsten Mini Michel Gottesdienste feiern wir jeweils Samstag um 10.30 Uhr am 20. Oktober – 17. November und 15. Dezember Wir freuen uns auf euch!

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Ein Junge sitzt im Bewegungsraum auf der Bank. Frau Kirch sagt, wie schon öfter vorher: „Du kannst auch mal spielen gehen.“ Die prompte Antwort:“ Ich verspann mich doch nur!“

Einladung:

– wir pflanzen Obstbäume für die jüngsten Kinder der Kirchengemeinde Altenmedingen Die Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg haben ein tolles Weltgebetstags–Team, das an jedem ersten Freitag im März eines Jahres einen Gottesdienst – immer im Wechsel der drei Kirchengemeinden – gestaltet. Dieses Team hat viel Freude am Vorbereiten und Organisieren, so dass vor einigen Jahren der Wunsch aufkam, auch im Herbst einen „besonderen Gottesdienst“ – ebenso im Wechsel der drei Kirchengemeinden – zu erarbeiten. In diesem Jahr gestalten die Frauen aus unseren Kirchengemeinden den besonderen Familiengottesdienst am 21. Oktober 2018, der in Altenmedingen gefeiert wird. Kinder, die in den vergangenen zwei Jahren in der Gemeinde Altenmedingen geboren wurden oder Kinder in diesem Alter, die mit ihren Familien in die Gemeinde zugezogen sind, erhalten kostenlos einen Obstbaum. Dieser wird nach dem fröhlichen Gottesdienst, der am 21.10.2018 um 9:30 Uhr in der St.Mauritius-Kirche beginnt, auf der Pflanzwiese in Altenmedingen zwischen der Straße Sonnenhang und Parkplatz am Friedhof mit vielen Familienangehörigen gepflanzt. Pflanzlöcher werden vorbereitet. Wir laden jedermann aus unseren drei Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg ganz herzlich ein, an diesem besonderen Familiengottesdienst und an der anschließenden Pflanzaktion dabei zu sein und mitzumachen. Weil die politische und die Kirchen Gemeinde Initiatoren dieser Gemeinschaftsaktion sind, begrüßen der Bürgermeister und der Kirchenvorstand nach dem Gottesdienst die jüngsten Gemeindemitglieder mit ihren Familien mit einem kleinen Empfang auf der Pflanzwiese. Wir freuen uns sehr, dass der Posaunenchor Altenmedingen seine musikalische Begleitung bei den Pflanzarbeiten zugesagt hat. Nun wünschen wir uns eine volle Kirche, freundliches Wetter und viel Vergnügen beim Pflanzen auf der Wiese.

Das WGT-Team

Integration am Vormittag

Die Integrationgruppe ist vom Nachmittag in den Vormittag gezogen. Integration bedeutet, daß Kinder und Kinder mit erhöhtem Förderbedarf gemeinsam spielen und lernen und die Welt entdecken. Die Kinder mit höherem Bedarf erhalten ganz individuelle Unterstützung und Begleitung in den Bereichen, wo sie dies benötigen. Diese Aufgabe übernimmt eine heilpädagogische Fachkraft, die somit die zwei Erzieherinnen in der Marienkäfergruppe unterstützt. Gleichzeitig ist die Gruppe von 25 auf 18 Kinder reduziert worden. Wir freuen uns auf diese neue Zeit der Veränderungen und sind gespannt, wie es sich entwickelt.

 

Zuwachs in der ev. Kita

Am Vormittag gibt es eine 4. Gruppe mit 10 Kindern, die in unser umgestaltetes Mitarbeiterzimmer eingezogen ist.Noch ist diese Gruppe nicht voll besetzt. Wir starteten mit fünf dreijährigen Kindern. Zuerst gab es Tränen wenn die Eltern sich verabschiedeten. In den folgenden Tagen wurde es aber immer leichter, Mama oder Papa zu verabschieden. Für mich ist es in meiner langjährigen Berufszeit das erste Mal, dass ich eine Gruppe mit ausschließlich Dreijährigen betreue. Wir fangen gemeinsam ganz neu an. Da sind keine „alten“ Kinder, die als Vorbild fungieren, so dass die „neuen“ sich abgucken, z.B. wie Spiele gespielt werden oder wie man auf eine Begrüßung am Morgen im Begrüßungskreis reagiert. Von Zeit zu Zeit haben wir im Kreis Besuch aus anderen Gruppen. Herrlich, wenn diese Kinder mit uns die „Bimmelbahn“ oder „Bello,Bello“ spielen! Dann spielen die Kleinen vergnügt und mutig mit. Bereits am nächsten Tag spielen sie ohne die Hilfe der Großen die Spiele nach… Es wird nicht lange dauern, dann sind auch diese „Kleinen“ große Kinder und gestalten sich ihren Vormittag ganz selbstständig. Zwei von ihnen sind schon jetzt selten im Gruppenraum und erkunden das Haus und den Garten für sich, während die „alten“ Kinder den neuen Gruppenraum – den Lese- und Leise-Raum- intensiv für sich nutzen. Besonders das Puppenhaus und das Bücherregal werden da bevorzugt. Von den Büchern werden vor allem von den älteren Kindern die Sachbücher herausgesucht und studiert. Die jüngeren Kinder genießen es, auf dem gemütlichen Sofa zu sitzen und ein Bilderbuch vorgelesen zu bekommen. Der Renner ist z.Z. Mama Muh geht schwimmen. Etwas länger dauerte es, einen Namen für unsere Gruppe zu finden. Vier Kinder hatten sich schon nach kurzer Zeit für einen Tiernamen entschieden. Das fünfte Kind brauchte fast zwei Wochen, um sich zu äußern. Aber das ist absolut in Ordnung – ich hatte es nicht eilig, einen Namen zu finden. Und so waren wir für die anderen die „ 10er Gruppe“. Seit dem 23. August sind wir die „Eichhörnchengruppe“. Da zeigt sich einmal mehr: Gut Ding will Weile haben. Ich freue mich schon sehr auf alles, was wir gemeinsam erleben werden. Und wenn in den nächsten Monaten die nächsten Dreijährigen zu uns kommen, werden diese fünf Kinder höchstwahrscheinlich eingewöhnt – und sozusagen – alte Eichhörnchen sein.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

„ Mein Papa war mal ein Feuerwehrmann“ „Und was ist er jetzt?“ „ Jetzt ist er ein richtiger Mann.“

Eingewöhnung in der Kita


Von August bis Oktober beginnt in Bienenbüttel für viele Kinder eine neue Zeit – die Krippen- oder Kindergartenzeit. Aufgeregt und gespannt fiebern sie dem ersten Tag entgegen. Die neue Umgebung, viele fremde Kinder und unbekannte Erzieher verunsichern manche Kinder, und wenn dann die Mama oder der Papa noch gehen soll, ist der Kindergartenspaß erstmal vorbei. Sie wollen nur bleiben, wenn die Mutter oder der Vater auch da bleibt. Für jedes Kind ist der Beginn der Kita-Zeit ein großes Ereignis, das sich für die einzelnen Kinder durch unterschiedliche Gefühle äußert. Viele Neuankömmlinge sind neugierig und voller Entdeckungsfreude, andere Kinder wiederum sind ängstlich und scheu. Das hängt einerseits mit dem jeweiligen Charakter des Kindes zusammen, andererseits mit der Vorerfahrung der Kinder. Wurden die Kinder schon von anderen Personen (z.B. Oma und Opa), von einer Tagesmutter, in einer Krippe oder Kita betreut, ist es meistens einfacher für sie, sich zu lösen. Sie haben schon die Erfahrung gemacht, dass Mama oder Papa auf alle Fälle wiederkommen, auch wenn diese morgens die Kita verlassen. Alle anderen Kinder müssen diese Erfahrung erst machen, daß die Eltern wirklich wiederkommen. Auch die Einstellung der Eltern trägt zu einer guten oder schlechten Eingewöhnung bei. Kann sich die Mutter oder der Vater selbst schlecht lösen und sei es unbewusst, spürt dies das Kind. Es wird sich unsicher fühlen und möchte möglicherweise nicht in den Kindergarten. Um den Alltag zu meistern und Sicherheit in der Kita zu erleben, „holen“ die Erzieherinnen die Kinder individuell ab. Zuerst einmal sollten sich Eltern Zeit nehmen, den Kindergarten- oder Krippenalltag mit dem Kind schrittweise zu erleben. Dabei wird dann meistens auch ein Abschiedsritual mit den Kindern entwickelt: z.B. winken, „rausschubsen“ der Eltern, das Kind läßt sich von Arm zu Arm weitergeben oder nimmt auf dem Schoß der Erzieherin Abschied von den Eltern. Viel Aufmerksamkeit, Spielangebote von den Erwachsenen und den „alten“Kindern erleichtern diese „Ankommephase“ in der Kindertagesstätte. In manchen Gruppen stellen sich die älteren Kinder als Eingewöhnungspaten für die jüngeren, neuen Kinder zur Verfügung. Die Kinder lernen den Tagesablauf kennen, Strukturen, die es einfacher machen den Tagesablauf (auch zeitlich) einschätzen zu können. So erleben die Kinder nicht nur den Abschied von den Eltern, sondern auch die spannenden Abenteuer des Kita-Alltags.