Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Kunst

Zwei Kinder sitzen in der Schneckengruppe am Maltisch. Sagt das eine Kind: “ Kunst ist das, was man als Kunst empfindet und mein Bild ist Kunst!“ Darauf das andere Kind. „ Das sieht aber nicht wie Kunst aus.“ „Du verstehst nichts von Kunst“ antwortet das erste Kind.

Einladung zum Michaelisfest 

Am 29. September ist der Michaelistag und darum möchten wir mit der ganzen Gemeinde rund um die St. Michaeliskirche in Bienenbüttel feiern.
Wir wollen in einer fröhlichen Runde von 18.00Uhr bis 20.30 Uhr zusammen kommen.
Für ein reichhaltiges Überraschungsbuffet bitten wir alle Gäste etwas beizutragen (z.B. Salat, Kuchen, Dessert, Brot, Aufstrich…). Für Getränke wird gesorgt.
Zum Gelingen des Festes werden fleißige Helfer gesucht, die uns beim Auf- und Abbau unterstützen.
Und wer einen Feuerkorb zur Verfügung stellen kann, melde sich bitte bei Rita Zaja Tel. 952682 oder Ulrike Fritz Tel. 8249.

„Michaelis Brass“  Posaunenchor der Kirchengemeinde

 

P1070954

„Michaelis Brass“ braucht dringend Nachwuchs.
Wir freuen uns über interessierte Mädchen und Jungen, ab dem 6. Lebensjahr, die sich musikalisch entwickeln möchten. Bei uns können sie  Instrumente wie Trompete, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune oder Tuba erlernen.
In den letzten Jahren haben immer wieder Schülerinnen und Schüler der Grundschule das Musizieren im Blechbläserensemble „Michaelis Brass“ bereichert.
Des Weiteren möchten wir interessierte Menschen jeden Alters ansprechen und ermuntern, sich zu uns zu gesellen und sich vielleicht einen lang ersehnten Traum zu erfüllen und eines der genahnten Instrumente zu erlernen.
Sehr freuen wir uns auf Bläserinnen und Bläser mit Erfahrung, wir würden Euch integrieren und getreu dem Motto „Michaelis Brass das macht Spaß“ fortfahren.

Was wir bieten:
– Beratung bei der Auswahl der Instrumente
– Instrumentalunterricht im Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen
– der Unterricht wird kindgerecht gestaltet
– der musikalische Fortschritt ist in einen fließenden Prozess eingebettet
– die Schüler werden nach kurzer Zeit ein gewachsenes Ensemble eingeführt
– die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ wird gefördert
– schon als Kind kann man einen wertvollen Beitrag zum Gemeindeleben leisten
– verantwortliches Tun und Handeln trägt zur Bildung der musikalischen Persönlichkeit bei
– die Eingliederung und das Musizieren in einer Musikgruppe mit Menschen      unterschiedlichen Alters und verschiedener Geschlechter stärkt die Sozialkompetenz.

Ansprechpartner: Anderas Vesper, Telefon: 954838, vesper-news@t-online.de

Gemeinde gemeinsam entwickeln  – Stärkung der Ehrenamtskultur

 

„Neue Wege entstehen nur beim Gehen…“  unter diesem Motto geht die Kirchengemeinde Bienenbüttel gemeinsam neue Wege.
Ehrenamt ist eine der Säulen der Gemeinde. Viele Menschen beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben und geben so dem Glauben ein Gesicht. Die vielfältigen Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft werden durch hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeitende getragen und entwickelt.
Jetzt aber das „Aber“. Eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung ist, dass sich Menschen zunehmend individualisieren und eine Arbeit für die Gemeinschaft – dazu noch unbezahlt – immer weiter in den Hintergrund tritt.
Dieses Problem hat auch der Kirchenvorstand Bienenbüttel erkannt und will mit dem neuen Projekt andere Wege gehen. Mit Hilfe fachkundiger Unterstützung durch Stefanie Schmidt von der evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen wurde im Februar 2016 das Projekt „Gemeinde gemeinsam entwickeln – Stärkung der Ehrenamtskultur“ ins Leben gerufen. Mit dem Ziel, dass vorhandene Ehrenamt zu stärken und neue Ehrenamtliche zu gewinnen, wurde mit den Mitteln des Projektmanagements eine Arbeitsgruppe gegründet, die seit Mai aktiv tätig ist.
Im Vordergrund steht die Kommunikation der Gemeindemitglieder untereinander. Also wer macht was, wieso und wann. In der Kirchengemeinde Bienenbüttel gibt es 20 verschiedenen Gruppen in den ca. 220 Menschen in unterschiedlichen Bereichen tätig sind. Dies miteinander zu verbinden, Neues einzubringen und gemeinsam voneinander zu lernen, ist eines der Hauptziele des Projektes.
Es ist angedacht mit Hilfe der Konfirmandinnen die verschiedenen Gruppen zu besuchen und in einem geführten Interview, die Arbeit der einzelnen Ehrenamtlichen darzustellen. Nähere Informationen hierzu erfolgen in kürze über das Gemeindebüro. Ein weiteres Ziel ist es aber auch die vielen „unsichtbaren“ Ehrenamtlichen in den Vordergrund zu rücken. Vielen Gemeindemitgliedern ist es nicht bewusst, wie viele Menschen im Großen und im Kleinen aktiv zum Gemeindeleben beitragen.
Natürlich wird mit dem Projekt auch verfolgt, ein neues Ehrenamt in der Gemeinde zu entwickeln, so dass sich jeder in einer gelebten wertschätzenden Kultur willkommen fühlt.
Altes stärken und Neues aufnehmen und vernetzen, ist unser Leitgedanke.
Über den weiteren Verlauf des Projektes wird im Michaelisboten natürlich informiert werden.
Wer Lust, Ideen oder Anregungen hat, ist herzlich willkommen!
Bitte Im Kirchenbüro melden: Tel 379 oder per Mail kg.bienenbuettel@evlka.de

Nadine Kirch und Jens Gummlich 

Die Hochbeetgruppe

DSCI0221sw

Auch in diesem Jahr gibt es in der Kindertagesstätte  wieder eine neue Hochbeetgruppe. Die Hochbeetgruppe trifft sich jeden Mittwoch, meist nach dem Begrüßungskreis zu verschiedenen Angeboten und Aktivitäten rund um das Hochbeet.
Zuerst wurde darüber gesprochen was die Kinder säen und pflanzen möchten. So wachsen im Hochbeet jetzt Kresse, Radieschen, Salat Kürbis, Zwiebeln und Erdbeeren nebeneinander. Unsere Tomatenpflanzen warten noch auf der Fensterbank darauf ins Hochbeet zu kommen. Schon sehr fachkundig wird von den Kindern beobachtet was schon gewachsen ist und ob die Pflanzen Wasser brauchen. Die Kinder wissen genau welche Kürbispflanze aus ihrem Samen gewachsen ist.
Es war sogar schon Erntezeit bei der Hochbeetgruppe. Wir konnten  unsere Kresse ernten. Einstimmig wurde festgestellt, das Kresse auf Knäckebrot echt super lecker schmeckt.
Nun warten die Kinder gespannt was als nächstes geerntet werden kann. Vielleicht sind beim nächsten Treffen auch die Tomatenpflanzen auch schon so groß, dass sie ins Hochbeet können.
In der Zeit, in der am Hochbeet mal nicht so viel zu tun ist, gibt es für  die Kinder Ausmalbilder, wie z.B. : Was braucht eine Pflanze zum Wachsen ? aber auch verschiedene  Spiele und Fingerspiele.

Christiane Hoppe

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Tröstender Toast

Ein Kind weint im Garten weil es gestürzt ist und eine anders fragt eine Erzieherin: „Was hat es denn?“ „Ich weiß es nicht“ antwortet die Erzieherin „ Geh doch einmal hin und frage es, vielleicht braucht es ein bisschen Trost.“ Das Kind antwortet:“ Ich habe keinen Toast, aber vielleicht hat jemand anderes einen Toast mit ein bisschen Salami, dann kann das Kind was essen.“

Zwischen Wassertropfen, Taufen und Bratwurst

IMG_1387

Am 29.05.2016 feierten die Kita St. Michaelis und die Kirchengemeinde gemeinsam einen Tauferinnerungsgottesdienst mit zwei Taufen. Im Vorfeld war die Taufe das Thema in der Kita, passend zum Jahresthema „ Mit der Kirche durch das Jahr“. Die Kinder durften ihre Taufsprüche, oder Wünsche der Eltern an sie mitbringen. Diese wurden dann auf Wassertropfen aus Papier geschrieben und als Dekoration in die Kirche gehängt. Zur Kirchenerkundung mit Puppentaufe fanden sich die Kitagruppen auch in der Kirche ein. Hier gab es viele interessante Dinge  rund um das Taufbecken zu sehen und ein Frühstück in der Kirche ist ja auch mal etwas ganz besonders. Für die beiden Täuflinge sammelten die Erzieherinnen mit den Kindern Wünsche und schrieben auch diese auf kleine Wassertropfen.

IMG_5972farbe

Beim Gottesdienst wurde die Geschichte von Jona und dem Wal als Anspiel gezeigt. Jona, der Kapitän und auch der König zogen die kleinen und großen Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckte natürlich alle der große Wal. Nach den Taufen gab es für die Täuflinge bunte Regenschirme mit den kleinen Wassertropen und den Wünschen der Kinder. Am Ausgang bekam jeder Gottesdienstbesucher eine Wassersegen.
Beim anschließenden Frühlingsfest gab es passend zu den Taufen viel Wasser von oben, doch das Kitateam und die Festbesucher ließen sich dadurch nicht die Stimmung verderben. Es gab Bratwürste, Waffeln und Kaffee für das leibliche Wohl. Die Kinder konnten Steine bemalen, Kerzen gestalten, kleine Blumentöpfe verzieren oder einen Sonnenschirm anmalen.
Jeder Besucher konnte seinen Wunsch aufschreiben und mit einem Luftballon in den Himmel steigen lassen. Da sich viele  Besucher Sonne wünschten, kam diese dann auch wirklich noch zum Ende des Festes zum Vorschein. Danke an alle Helfer aus der Elternschaft und das ganze Kitateam.

Heiko Metzler

Liebe Gemeindeglieder,  liebe Freundinnen und Freunde der Gemeinde, 

 

„Willkommen!“ – so begrüßen wir die Menschen, die zu den Veranstaltungen unserer Gemeinde kommen: als Touristen auf der Durchreise, als Neuzugezogene in Bienenbüttel, als Pilger oder als langjährige Besucher/-innen und Mitglieder unserer Gemeinde.

„Willkommen!“ – wir verwenden diesen Gruß zunächst einmal, weil es sich schlicht so gehört, Menschen, die man bisher nicht kennt, aber auch Menschen, die man nach mehr oder weniger langer Zeit wiedersieht, freundlich zu empfangen. Wir verwenden diesen Gruß als Menschen in einer christlichen Gemeinde aber auch aus Überzeugung: dass nämlich jeder Mensch eine Bereicherung unseres Leben sein kann. Oder, wie es im Neuen Testament, im Brief an die Hebräer heißt:

Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben schon manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen (Hebräer 13,2)

„Willkommen!“ In Deutschland und in Europa, so scheint es, ist dieses Wort gegenwärtig zu einem Bekenntnissatz geworden, an dem sich die Geister scheiden.

Da sind auf der einen Seite diejenigen, die als Seenotretter, Grenzbeamte, Ärzte und mittlerweile unzählige Freiwillige dem immer noch wachsenden Strom der Flüchtlinge über das Mittelmeer und über die Balkanstaaten die Hände reichen, nicht selten bis an die Grenze der Erschöpfung.
Und da sind auf der anderen Seite diejenigen, die gegen den Zustrom der Flüchtlinge Einspruch erheben und öffentlich demonstrieren.
Und da sind schließlich diejenigen, die auf Internetforen beklagen, dass nicht noch viel mehr Flüchtlinge auf ihren Reisen ertrinken oder ersticken, und die Brandsätze in Flüchtlingsunterkünfte werfen.

Was ist eigentlich das Gegenteil von „Willkommen!“?

Es kann Gleichgültigkeit sein oder Furcht vor Überforderung. Mit Menschen, die so empfinden, kann man reden, um Verständnis zu wecken. Und auch, um Missstände zu beseitigen und nachhaltig tragfähige Lösungen zu finden.
Es kann aber auch Hass sein. Das kaum zu beherrschende Gefühl, dass grundsätzlich andere daran schuld sind, wenn das eigene Leben nicht gelingt.
Mit Menschen, die so empfinden, kann man kaum noch diskutieren – weil sie dieses zehrende Feuer des Hasses ja brauchen, um ihr eigenes Leben in der Balance zu halten. Es ist nur ein schwacher Trost, dass sich die meisten der auf Hass gegründeten politischen und religiösen Bewegungen mit der Zeit von selber zerlegen, weil mit dem Hass die Fähigkeit zum Austausch der Standpunkte und Meinungen und zu Übereinkünften nach außen wie nach innen verloren geht.
Der andere Weg ist nicht immer einfach und erfordert ein gutes Maß an Nüchternheit und Toleranz. Wer sich auf diesen Weg einlässt, kann vielleicht auch diese Erfahrung machen, die der Hebräerbrief ausdrückt:

Vergesst die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben schon manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen (Hebräer 13,2)

Ich wünsche Ihnen diese Engel – Erfahrung in den Begegnungen mit Menschen, bei denen Sie im Urlaub zu Gast sind oder hier daheim, wo wir Gäste für andere sind.

Es grüßt Sie herzlich und wünscht Ihnen eine erholsame Sommerzeit 

Ihr Pastor Jürgen Bade

niehoff_140911_0793 Kopie