Monatsarchive: April 2014

Baumbestattungen

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Alternative Bestattungsformen sind auch auf bestehenden Friedhöfen möglich. So ist es seit dem Herbst letzten Jahres möglich, seine verstorbenen Angehörigen auf dem Bienenbütteler Friedhof unter einem Baum zu bestatten. Hierfür stehen aktuell die beiden abgebildeten Bäume zur Verfügung.
Je nach Größe wird es unter einem Baum acht bis zwölf Ruheplätze geben, wobei der Abstand der Urnen mindestens einen Meter betragen wird.
Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir bereits zwei Gemeindeglieder unter einem Baum bestattet.
Falls sie Interesse an einer derartigen Bestattungsform haben, wenden sie sich zur weiteren Information bitte an eine der Kirchenvorsteherinnen des Friedhofausschusses, Frau Marianne Brunhöber oder Frau Petra Stefan-Gritsch. Unsere Telefonnummern erfahren sie im Kirchenbüro.

Petra Stefan-Gritsch, Marianne Brunhöber

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Baumbestattungsordnung

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Der Bauraum ist wieder da!

In der Marienkäfergruppe gibt es seit Februar wieder einen Bauraum. Durch den Bau der Krippe und durch die veränderte Raumaufteilung musste ein Teil des Bauraumes erst mal ausgelagert werden. Die großen Holzbausteine wurden wieder rausgeholt und haben den Umzug gut überstanden. Jeden Tag den Bau zu beobachten war für die Kinder sehr spannend.
Die Kinder sagen „Danke“ an die Firma Kropat aus Bienenbüttel. Die engagierten Eltern haben es möglich gemacht, durch Spenden von den Bau- und Fachmärkten: Mölders aus Rettmar und Brillux,Wohnstore Lüneburg.   für den Kindergarten etwas Tolles auf die Beine zu stellen. Herr Kropat und seine Kollegen haben in ihrer knappen Freizeit innerhalb kürzester Zeit eine Bauecke errichtet: Sie kamen stets mit guter Laune zum Arbeiten in den Kindergarten. Frau Kropat sagte zu mir, es sei selbstverständlich, denn Kinder sind unsere Zukunft und dafür würde sie es gerne machen.

Heiko Metzler

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Gebet als Anklage

Ich vermute, Sie mögen solche Situationen genauso wenig wie ich. Dann wenn man sprachlos ist, etwas sagen müsste, aber eben nicht weiß, was. Durch meinen Beruf bin ich leider öfters in solchen Situationen: Da fragt mich die junge Witwe verzweifelt: Warum? Warum musste gerade mein Mann sterben? Die Krebskranke sagt: Ich verstehe das nicht, wieso tut Gott mir das an? Und die Eltern, deren Kind am plötzlichen Kindstod starb, fragen: Wieso lässt Gott so etwas zu?
Auf all diese Fragen weiß ich keine Antwort. Das sage ich dann auch. Ich füge aber oft hinzu: Haben Sie Gott das schon gesagt? Ihn gefragt? Manch Frommer sagt dann, das darf man doch nicht: Gott Vorwürfe machen, ihn gar anklagen! Und ob man das darf, Jesus selbst hat das getan, als er am Kreuz schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Viele der alten Gebete in der Bibel sind voll solcher Fragen, Vorwürfe, Anklagen an Gott.
Antwortet Gott darauf? Manche haben Antworten erfahren, die sie getröstet haben, andere nicht. Aber alle haben erlebt: Gott so die Verzweiflung herauszuschreien, das erleichtert und vor allem: Es hält die Verbindung aufrecht zwischen ihm und mir. Und das erscheint mir am allerwichtigsten.

Pastor Jürgen Bade

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Ein neuer Abendmahlskelch

Im Osterfrühgottesdienst in der Abendmahlsfeier wird unser neuer Abendmahlskelch erstmals in Gebrauch genommen.
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern, die dazu beigetragen haben, dass wir diesen Abendmahlskelch jetzt anschaffen konnten.

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Frauenensemble „Legende“ aus Königsberg/ Kaliningrad

Der Verein Freunde Masurens e.V., unter dem Vorsitz von Kerstin Harms aus Grünhagen, hat das Frauenensemble „Legende“ aus Königsberg/ Kaliningrad zum 2. Mal zu Osterkonzerten nach Deutschland eingeladen.
Zur großen Freude und zur Ehre Gottes geben sie in diesem Jahr auch ein Konzert in der St. Michaeliskirche in Bienenbüttel.
Hierzu sind alle sehr herzlich eingeladen, es findet am

Ostermontag, den 21. April 2014 um 18 Uhr statt.

Das Vokalensemble „Legende“ wurde im Sommer 2004 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Es besteht aus jungen Studentinnen und Absolventen der Hochschule für Musik, die bereits Erfahrungen in verschiedenen Chören der Stadt Kaliningrad sammeln konnten.
Das Ensemble „Legende“ überzeugt durch die Darbietungen auf sehr hohem künstlerischem Niveau. Die Interpretation der vorgetragenen Musikstücke ist einzigartig. Die Schönheit der Stimmen, die flexible Dynamik und Tonfülle sowie die reine und ausdrucksvolle Intonation ziehen das Publikum in den Bann der Sängerinnen, die meist fünfstimmig singen.
Das Repertoire des Ensembles umfasst vor allem geistliche Lieder und Romanzen verschiedener Komponisten und Epochen.
Ebenfalls liegt ein Schwerpunkt (außer deutschen Liedern!) auf russischen, ukrainischen und weißrussischen Volksliedern. Die Werke werden sowohl a capella als auch in Klavierbegleitung vorgetragen.
Seit 2005 gehen die Sängerinnen regelmäßig auf Konzertreisen, die sie nach Polen, Deutschland, Litauen, Tschechien, Slowakei und Österreich führen.

 

 

 

Wunder gibt es immer wieder…

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… wie schön, dass die Tage wieder länger werden und die Natur zuneuem Leben erwacht! Frühling, Frühsommer, Neuanfang!
Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf diese Zeit und weiß, ich kann
darauf vertrauen, dass sie garantiert kommt. Mal etwas später, mal etwas früher – wie vielleicht in diesem Jahr.
Ich werde wieder mehr draußen herumstreunen, alles beschnuppern, als   wäre es das erste Mal, mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen,
mir meine Streicheleinheiten vor dem Gemeindehaus oder der Kirche von netten
Menschen abholen oder auch auf die Jagd gehen (was viele nicht so gerne sehen).
Aus den kahlen, wie tot anmutenden Bäumen, Stäuchern und scheinbar unbewachsenen Stellen in der Erde wird frisches Grün sprießen und viele
Lebewesen werden sich fortpflanzen. Dies ist für mich immer wieder ein Wunder!
Der Lebenskreislauf beginnt von Neuem und diese Auferstehung ist ein Grund zum Staunen und Feiern.
So, wie viele Menschen in den nächsten Monaten die nahenden christlichen Festtage feiern werden, weiß auch ich:
Das Licht siegt über die Dunkelheit und das Leben und die Liebe über den Tod. Die Menschen freuen sichdarüber
zum Beispiel beim Osterfeuer in der Osternacht oder in anderen   Gegenden beim Biikebrennen oder dem Maifeuer.
Mir ist das ja nicht so ganz geheuer, aber ich ziehe mich dann zurück und respektiere ihre Bräuche.Hauptsache, sie vergessen
darüber nicht das Wunder des Lebens und seinen Ursprung. Ich jedenfalls glaube an dieses Wunder, denn es gibt Halt, Kraft und Zuversicht.
Dass dies auch viele andere tun oder wieder für sich neu entdecken.

wünscht sich die 

Kirchenkatze Luise

Text – Anke Schröder-Niehoff

 

Lesepaten im Kindergarten

Regelmäßig am Dienstag und Donnertag kommen unsere Lesepaten in den Kindergarten.
Am Dienstag nimmt sich fast immer Frau Skeiskersky die Zeit, den Kindern etwas vorzulesen und am Donnerstag seit Februar Frau Kliefoth.
Die Lesepaten kommen um 10.30 Uhr in den Kindergarten und werden von den Kindern freudig begrüßt. Dann geht es mit einem Glöckchen durch alle Gruppen, um allen Kindern mitzuteilen, dass die Lesepaten da sind.
Wer möchte, geht dann zum Vorlesen mit in die Bibelgalerie in der Hasengruppe.
Hier lauschen die Kinder gespannt den Geschichten.
Neulich sagte ein Kind zu Frau Kliefoth: „Heute kann ich nicht zuhören, ich habe keine Zeit. Aber nächste Woche komme ich bestimmt.“

Danke, liebe Lesepaten sagen die Kinder und Erwachsen vom St. Michaelis Kindergarten.

verschiedene Bilderbücher