Monatsarchive: Dezember 2014

Andacht zu Weihnachten

„Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.“
(Jesaja 12,2)

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Lieber Leserinnen und Leser!
Haben Sie auch Angst vor Weihnachten? Welches Glück für Sie, wenn Sie über diese Frage nur staunen können und antworten: „Im Gegenteil! Auf Weihnachten freue ich mich!“
Denn mehr Menschen als wir ahnen, fürchten sich vor Weihnachten, und vielleicht gehören Sie dazu.
Da sind die Familien, bei denen Weihnachten ein Platz am Tisch leer bleibt, weil der auf dem Friedhof liegt, der sonst dort saß. – Wenn so viele sich freuen, dann wiegt die Trauer doppelt schwer.
Da sind die, die schon wissen: „Weihnachten, da bin ich allein!“ Entweder sind die weggestorben, die früher mitfeierten oder sie sind weit weg, oder sie haben einen vergessen. – Wenn so viele im Kreis ihrer Familie feiern, dann wird die Einsamkeit zur drückenden Last.
Da sind die, die sich vor den Feiertagen fürchten, weil sie sich nichts mehr zu sagen haben, weil die Liebe zerbrochen ist, und Worte nur noch böse Worte sind. Oder die, denen an Weihnachten ganz besonders deutlich wird, wie viel in ihnen zerbrochen ist, wie viele Hoffnungen scheiterten, wie oft sie versagten. – Wo so viel Glanz ist wie an Weihnachten, da sind die Schatten besonders dunkel.
Und auch ich fürchte mich manchmal vor Weihnachten, vor den Erwartungen der vielen Menschen, die in der Kirche sitzen, die nicht nur „heile Welt“ wollen, sondern ein heiles Leben, wenigstens für drei Tage – und weiß doch, wie wenig ich davon erfüllen kann, wie viele nach Weihnachten enttäuschter und verzweifelter sind als vorher. Es mag für Sie seltsam klingen: Aber gerade für die, die sich vor Weihnachten fürchten, ist Weihnachten da. Nicht das große, strahlende Fest, aber das, was wir feiern: die Geburt Jesu.
Mit jedem Satz erzählt die Weihnachtsgeschichte, wie Gott ins Dunkel kommt, abseits der Paläste und Feste geboren wird, wie die, die nichts gelten, die Engel hören und das Kind zu sehen kriegen.
„Ein Kind! Was hilft mir ein Kind?“ Wer so fragt, der sucht nicht Rührung oder Erinnerung an selige Kinderzeit, sondern Hilfe und Halt. Und die kann ein Säugling nicht geben, das stimmt. Aber aus diesem Kind ist ja der geworden, der die Not der Verzweifelten und Einsamen teilt, der in die letzte Verlassenheit des Todes geht und am Kreuz schreit: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Nur deswegen ist der, dessen Geburt wir feiern, der Retter. Einen Retter – wem es gut geht, der braucht keinen. Allen anderen aber wird gesagt: „Christ der Retter ist da! In der Mitte der Nacht liegt nun der Anfang des neuen Tages.“
Dass Sie das ergreifen können, dass er Ihnen in Ihrer Trauer, Ihrer Einsamkeit, Zerrissenheit oder Verzweiflung begegnet, das wünsche ich Ihnen. Dann werden Sie vielleicht diesen Satz des Jesaja nachsprechen können: „Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen.“ Und die letzten drei Worte dieses Satzes: „und niemals verzagen“ – was ist mit denen? Mir sind sie zu groß. Ich bin froh, wenn ich sagen kann: „Auch wenn ich am liebsten verzagen will.“ Mir reicht das. Ich glaube, Gott reicht das auch. Und ein besseres Weihnachtsgeschenk kann Ihnen gar nicht gemacht werden, als dass Ihnen das auch reicht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

In diesem Sinne wünscht Ihnen ein

gesegnetes Weihnachtsfest.

Pastor Jürgen Bade

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Vorlesetag mit dem Bürgermeister

Zum bundesweiten Vorlesetag kam in diesem Jahr Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Franke zu den Kindern der Kindertagesstätte St. Michaelis. 25 junge Zuhörer aus den vier Vormittagsgruppen  trafen sich in der Kleingruppe im Gemeindehaus und verfolgten aufmerksam die Geschichte vom kleinen Biber. Am Schluss verteilte Dr. Franke Mandarinen an die Kinder. Vielen Dank für diese schöne Vorlesestunde sagen die Kinder und Erwachsenen der Kindertagesstätte St. Michaelis Bienenbüttel.

Heiko Metzler

Neujahrsempfang

Alle Ehrenamtlichen, also alle, die in irgendeiner Form für die Kirche tätig sind, ob als Austräger des Michaelisboten, als Blumenfrauen, als Mitarbeiter und Gruppen, als Musiker, sowie Jugendliche, die sich in der Kirche engagieren, als Lektoren und Hilfen bei Veranstaltungen, und alle, die sich angesprochen fühlen, hier aber leider nicht genannt sind, laden wir recht herzlich zum

Gottesdienst und Neujahrsempfang am Sonntag 11.01.2015 um 10 Uhr

Wir wollen Euch/Ihnen „Danke“ sagen für das unermüdliche Engagement in unserer Kirchengemeinde. Mit einem Gottesdienst und anschließenden Empfang mit einem kleinen Essen, etwas zu trinken und einem netten Unterhaltungsprogramm möchten wir uns für ihren ehrenamtlichen Einsatz bedanken.Wir freuen uns auf einen schönen Vormittag mit allen, die wir erreichen können und wünschen allen, die aus guten Gründen nicht dabei sein können, alles Gute im Jahr 2015 und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit.
Für Wünsche, Kritik und Anregungen stehen wir auch in diesem Jahr bereit, und hoffen möglichst viele ihrer Anregungen umsetzen zu können.
Einen Vorweihnachtlichen Gruß und ein gesegnetes Jahr 2015
Wir suchen noch Tannenbäume für das Aussengelände und die Kirche (Melden sie sich bitte im Kirchenbüro)

Ihr Kirchenvorstand

Drei Farben für ein besseres Leben

Ruanda: Fast jedes zweite Kind in dem ostafrikanischen Land leidet an Mangelernährung. Die Organisation CSC (Centre des Services aux Coopératives) hilft armen Familien in der Region Muhanga beim Anlegen von Hausgärten. Dort ernten sie Papaya, Spinat, Paprika und Bohnen – und können sich so gesünder und ausgewogener ernähren.
Ihre Spende hilft
Wenn Sie das Projekt „Drei Farben für ein besseres Leben“ in Ruanda unterstützen möchten, überweisen Sie bitte Ihre Spende mit dem Stichwort „Ernährung“ auf folgendes Konto von Brot für die Welt:
Konto-Nr. 500 500 500, BLZ 1006 1006, Bank für Kirche und Diakonie IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00, BIC: GENODED1KDB

Wenn mehr Spenden eingehen, als das Projekt benötigt, dann wird wir Ihre Spende für ein anderes Brot-für-die-Welt-Projekt im Bereich Ernährung eingesetzt.
Die Kirchengemeinden im ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen unterstützen dieses Projekt mit ih­ren Gottesdienst-Kollekten am 1. Advent, an Heiligabend und Silvester. Darüber hinaus können Sie die ge­füllte „Brot-für-die-Welt“-Spendentüte jederzeit in die Kollekte legen.
Übrigens: Für das letztjährige „Brot-für-die-Welt“-Projekt („Kick in ein besseres Leben“ – Freizeit- und Bildungsangebote für brasilianische Kinder und Jugendliche) wurden im ev.-luth. Kirchenkreis Uelzen 77.787,16 Euro gespen­det. – Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Text: Martina Hahn Foto: Karin Desmarowitz

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Adventliches Kammerkonzert mit Violine und Klavier

In die Weihnachtszeit einstimmen können sich die Besucher des zweiten Abends mit einem guten Bekannten, dem Violinisten Andrea Barla. Viele erinnern sich noch an seinen Auftritt beim Simon&Garfunkel Tribute Konzert im Sommer dieses Jahres. Daraus entstand spontan die Idee zu einem eigenen Konzert, diesmal zusammen mit einer jungen Pianistin.

Am 13. Dezember ist es nun endlich so weit, der Abend heißt:
Adventliches Kammerkonzert mit Violine und Klavier

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Andrea Barla (Violine) und Jisuk Kang (Klavier) verzaubern uns an diesem vorweihnachtlichen Abend mit stimmungsvollen klassischen Stücken von Mozart, Brahms, Schnittke, Paganini, Prokofjew und Saint-Saëns.
Der Italiener Andrea Barla und die Koreanerin Jisuk Kang sind wahre Virtuosen ihres Fachs, beide haben ihre Ausbildung an erstklassigen Instituten ihrer Heimatländer abgeschlossen und bereits viele Preise und Auszeichnungen erhalten. Beide Künstler leben in Karlsruhe, wo sie neben ihren Konzertauftritten auch unterrichten. Das Programm für unseren musikalischen Advents-Höhepunkt haben die beiden Musiker natürlich speziell für Bienenbüttel gestaltet.

Am 13. Dezember um 20 Uhr im Gemeindehaus der St. Michaeliskirche, Bienenbüttel, Kirchplatz 6.

Karten-Vorverkauf für die Veranstaltungen: Malou’s Kinderwelt, Bienenbüttel, Bahnhofstraße 12 und der Gemeindebücherei, Marktplatz

Pack die Gartenharke ein…

Nicht nur die Gartenharke auch Schaufeln, Besen, Garten-und Astscheren sowie Schubkarren kamen bei der Herbstgartenaktion in diesem Jahr zum Einsatz. Es wurden gefühlte 100 Schubkarren mit Laub weggefahren und noch einmal so viele  kleine Laster voll. Laubberge überall, abgeschnittene Äste und mittendrin Eltern, Kinder und das Kindergartenteam. Dank des wunderschönen Herbstwetters ging die Arbeit flott voran und alle konnten sich bei warmen Getränken und Keksen auch zwischendurch eine Pause gönnen.

Danke an alle Helfer und Helferinnen für diese Aktion.

Heiko Metzler