Monatsarchive: Januar 2015

Wir laden ein zum Elterngespräch

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Die Kirchengemeinde St. Michaelis lädt am 27. Januar um 19.00 Uhr herzlich zum 1. Treffen des Unterstützerkreises für Flüchtlinge ins Gemeindehaus ein.

Flüchtlinge, die unter Einsatz Ihres Lebens aus krisengeschüttelten Regionen bzw. Kriegsgebieten in unser Land gekommen sind, brauchen unsere Unterstützung.
Wir möchten an diesem ersten Abend herausfinden, welche konkreten Hilfen benötigt werden und wer welche Unterstützung anbieten kann.
Viele Talente, Ideen und helfende Hände sind nötig – lassen Sie uns gemeinsam beginnen!

Am 29. Januar um 19.30 Uhr findet im Gemeindehaus Bienenbüttel eine Reisebeschreibung

von Pauline Bade und Sigrid Grote über ihren Besuch unserer Partnergemeinde Ondini statt, hier werden Bilder gezeigt und die Öffnung des Partnergeschenkes vorgenommen.

Ich wasche dir deine Füße – Du wäscht mir meine Füße

Zwei Wochen lang dürfen die Kinder wieder Hand und Fußabdrücke für ihre Portfolioordner machen. Frau Sauer erwartet dazu alle Kinder im Atelier. Die Handabdrücke sind schnell gemacht, doch bei den Fußabdrücken gibt es etwas ganz Besonders. Die Kinder dürfen sich gegenseitig die Füße waschen. „ Oh das finde ich toll“ oder „Das Wasser ist so schön warm“ sind nur einige Sätze die zu hören sind. Ein Angebot von dem die Kinder noch lange berichten werden!

Heiko Metzler

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Expeditionen in eine neue Welt 

Irgendwann hat auch die längste Konfirmandenzeit ihr Ende gefunden. Für einige Konfirmandinnen und Konfirmanden war das große Fest der Startschuss für eine neue Zeit in der Michaelisgemeinde. Acht neue Teamerinnen und Teamer engagieren sich nun in unserer Gemeinde und begleiten die neuen Hauptkonfirmanden. Damit der Einstieg in das Teamerleben auch gut läuft, haben sich die Teamer und Teamerinnen mit mir, Vikar Tobias Heyden, in den Sommerferien getroffen. Anfang September stand ein Teamerwochenende an, um sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten und sich nochmal neu kennenzulernen. Weiterlesen

Jugendgottesdienst in unserer Michaeliskirche

Gottesdienst mal ganz anders machen. Nicht nach festgelegtem Protokoll, ohne aufstehen und hinsetzen und zuhören und still sein – sondern ein Gottesdienst der vom mitmachen lebt. Wo die Predigt von allen im Gottesdienst gemeinsam gestaltet wird. Unser Glaube und die Geschichten der Bibel sollen ganz konkret greifbar werden – so wie bei unserem letzten Gottesdienst im Oktober. „Mauern einreißen“ war das Thema. Ein Gottesdienst passend zum Mauerfall vor 25 Jahren und den Christen damals, die sich für Veränderungen eingesetzt haben und passend zu Martin Luthers Thesenanschlag, der sich mit seinem Protest für eine Veränderung der Kirche eingesetzt hat.
Im Gottesdienst haben wir bildlich eine Mauer eingerissen, die für all das stand, was uns in unserem Leben und an unserer Welt stört, uns aufregt oder gar zornig macht. Doch was wäre das Leben, wenn nicht der Wunsch nach Veränderungen uns begleiten würde. Jesus selbst ruft uns in den Seligpreisungen in Erinnerung, dass Gott es wichtig ist, dass wir uns für seine Schöpfung einsetzen:
Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden.
Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.
Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.
Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.
Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
Und so haben wir uns selbst im Gottesdienst eine Welt erträumt. Eine Welt, wie wir sie uns wünschen würden. Diese Welt hielt jeder für sich fest, es wurde gemalt und gezeichnet. Einige der Bilder ließen sich noch in der Kirche bewundern.
Die Jugendgottesdienste bleiben ein wichtiger Bestandteil unserer Gottesdienste in der Michaeliskirche.

Wer Lust hat diese Gottesdienste zu gestalten, Ideen einzubringen und mal Gottesdienst ganz anders zu feiern, der ist herzlich eingeladen zu den Jugendgottesdiensten zu kommen oder auch im Vorbereitungsteam mitzuwirken. Interessierte melden sich am besten bei Vikar Tobias Heyden oder bei unserem neuen Diakon Axel Raatz.

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Termine Jugendgottesdienst

Freitag, 28.11.2014, 19.00 Uhr
Freitag, 23.01.2015, 19.00 Uhr
Freitag, 27.02.2015, 19.00 Uhr
Freitag, 27.03.2015, 19.00 Uhr

in der St. Michaelis Kirche

Ich glaube an gar nichts.

Die deutsche Band „Klee“ hat einen Song geschrieben, der „Zwei Fragen“ heißt. Die beiden Fragen heißen: „Wofür lebst du? Woran glaubst du?“ Auf diese Fragen kommt es anscheinend an. Und deswegen möchte ich mit Ihnen über „Glaubenssätze“ nachdenken, nicht aus der Bibel oder einem Andachtsbuch. Über Glaubenssätze, die man eben so sagt im Gespräch, und die Lebenseinstellungen erkennen lassen. Glaubenssätze? Manch einer zuckt vielleicht mit den Schultern und sagt: „Ich glaube an gar nichts!“
Entschuldigen Sie, aber eben auch das ist ein Glaubenssatz. Auch wenn das ein Glauben an ein Nichts, eine Null ist. Mag ja sein, dass derjenige damit meint, dass er jegliche Vorstellungen von Gott oder einem höheren Wesen ablehnt. Nur dem Wortlaut nach sagt er etwas anderes, und es ist relativ einfach, ihm nachzuweisen, dass er Unrecht hat. Natürlich glaubt er daran, dass an einer Kreuzung die Autofahrer halten, denen die Ampel „Rot“ zeigt; vertraut er darauf, dass der Bäcker ihn nicht vergiften will, und er darum Brot und Brötchen essen kann. Wir können gar nicht in unserer Welt leben, wenn wir nicht immer wieder auf den guten Willen, die Fähigkeit, die Redlichkeit oder Gesetzestreue der anderen vertrauten, also an sie und ihr Tun glaubten. „An gar nichts glauben“ im wirklich radikalen Sinn, das geht nicht. Nur: Dieser Glaubenssatz macht deutlich, dass die Gruppe „Klee“ recht hat: Es ist nicht die entscheidende Frage, ob jemand glaubt, sondern woran er glaubt.

Pastor Jürgen Bade

Der Mann an der Orgel

Nach 50 Jahren an der Orgel finde ich immer noch ein Leuchten und Schwärmen in den Augen von Heiner Wegener, wenn wir von Orgeln und Orgelmusik sprechen. Aber auch Themen wie Modelleisenbahn oder Imkerei zaubern ein Lächeln in ein glückliches Gesicht, wie bei einem kleinen Jungen. Ich bin begeistert von soviel Liebe zu seinen Hobbys und erfahre mehr von dem Mann an der Orgel.

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