Monatsarchive: März 2017

Ein Piratenschiff für die Krippe


Nachdem 2015 das tolle große Piratenschiff im Garten des Kindergartens „gestrandet“ ist, wollten auch die Krippenkinder  im Garten ein Schiff haben.
Viele Kataloge wurden gewälzt und doch kein passendes Schiff für den Krippengarten gefunden.
Erst der Tipp einer Bekannten brachte den Kontakt zu „Holzbau Schröder“ aus Schneverdingen. Herr Schröder sah sich unser Gelände an, notierte sich unsere Wünsche und schickte uns eine Zeichnung samt Angebot.
Die Finanzierung war leider nicht gleich gesichert, für das Kindergartenbudget allein war der Rechnungsbetrag zu groß, doch zum Glück können wir auf unsere Eltern zählen! Die Elternvertreter und weitere Eltern engagieren sich seit zwei Jahren beim Kuchenverkauf bei den Hobbymärkten in der Ilmenauhalle. Mit der Zeit haben die Eltern dort eine schöne Summe für den Kindergarten erwirtschaftet.
Die Elternvertreter entschieden, den fehlenden Rechnungsbetrag für das Schiff vom gesammelten Geld zu übernehmen.
So konnten Herr Schröder und sein Team Anfang Dezember beginnen das Schiff aufzubauen. Innerhalb von drei Tagen fertigten die Männer vor Ort unser Schiff und verankerten es im Boden. Begeistert verfolgten die Kinder und wir Kollegen den Aufbau.
Aus langen geschälten Stämmen, Massen an Brettern und vielen Schrauben entstand unser Schiff. Fünf lange Tage mussten wir warten bis wir unser Schiff endlich taufen und bespielen durften.
Die Krippenkinder stimmten über den Namen ab und entschieden sich für „Hoppetosse“. Am 13. Dezember kamen um 11 Uhr alle Kinder und Erwachsenen im Krippengarten zusammen, nach ein paar Worten von Frau Schulze-Iweleit und den Seemannsliedern von Frau Töpfer (auch von ihr mit der Gitarre begleitet), wurde die Hoppetosse mit einer Pappflasche getauft und durfte endlich bespielt werden.
Zur Feier des Tages gab es Schokolade für alle!

Ilsemarie Schulze-Iweleit

„April, April, der macht, was er will“, sagt eine Bauernweisheit.

 

Wie entsteht eigentlich dieses sprichwörtliche Wetter? Ursache ist das Temperaturgefälle zwischen wärmerer Luft in Afrika und der kälteren Luft über Nordeuropa. Da die Lufttemperatur bestrebt ist, sich auszugleichen, kommt es an der Grenze zwischen den Luftmassen, die über Mitteleuropa liegen, zu ständigen Wetterwechseln. Die sind so auffällig, dass der Monat früher auch „Wandelmonat“ oder „Launing“ genannt wurde. So ist dieser Monat auch Sinnbild für das Leben. Ich erfahre mich selbst manchmal als launisch, sodass meine Mitmenschen (natürlich nicht in der Gemeinde, eher meine Frau und die Kinder) nicht mehr genau wissen, woran sie mit mir sind – im einen Moment ausgeglichen, im anderen reizbar. Gut, wenn andere mich darauf hinweisen. Ich lade Sie ein, sich in einem stillen Moment auch selbst zu fragen, wie viel April in Ihnen steckt.  Der „Wandelmonat“ April ist zugleich Sinnbild des Lebens mit seinen Wechseln. Davon wissen wir alle zu erzählen. Nicht immer ist es leicht, die Schicksalsschläge des Lebens zu tragen. Wir sind jetzt auf dem Weg in die Karwoche und die Ostertage. Wir dürfen den Alltag hinter uns lassen. Der Glaube braucht Raum und Zeit, um sich zu entfalten, um den Alltag zu durchdringen. Verankere ich mich in den Geheimnissen des Glaubens und orientiere ich mich auf Jesus hin, verliere ich in den Wechselfällen des Lebens nicht so schnell die Orientierung und werde nicht wie eine Wetterfahne zu einem Spielball der äußeren Umstände. Auch wenn Karl der Große im 8. Jahrhundert dem April den deutschen Namen „Ostermonat“ gegeben hat, weil Ostern meistens im April gefeiert wird, gehört doch die Passionszeit dazu. Ich kann die Auferstehung  Jesu nicht trennen von seinem Leiden und Sterben. Ich glaube, nur wenn ich bereit bin, mich auch auf die bitteren Stunden Jesu einzulassen, werde ich eine Ahnung davon bekommen, was die Befreiung und Erlösung, die seine Auferstehung schenkt, bedeutet. Weil ich Jesus in seinem Leiden als den erfahre, der auch in den Wechselfällen meines Lebens an meiner Seite ist. Das gilt für eine zerbrochene Beziehung; oder wenn die Kinder sich nie melden; bei einer Krankheit, die nicht heilen will. All das kann an meinem Glauben nagen. Aber gerade dann kann der Glaube helfen. Wir sollen die Fragen und Zweifel mit in die vor uns liegenden Wochen vor Ostern nehmen.
Ängste, die uns ganz nah an den zweifelnden Jesus im Garten von Gethsemane führen, die wir mit den Jüngern unter dem Kreuz des Karfreitags teilen, die wir mit den Frauen des Ostermorgens mit an das Grab bringen. Wir können uns Zweifel nicht selbst ausräumen, wir können uns unsere Ängste nicht selbst nehmen, aber wir dürfen beten, hoffen und glauben, dass wir mit ihnen nicht alleingelassen werden. Dass er, der von sich selbst sagt, dass er gekommen ist, um zu dienen und sein Leben zu unserer Erlösung zu geben, um das alles weiß und dass es ihm zu Herzen geht, dieser Glaube möge uns geschenkt werden.

Ihnen allen von Herzen gesegnete Passions- und Oster-Tage

mit Erkenntnis-Nischen und tragfähigen Antworten!

Ihr Pastor Jürgen Bade

 

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Neues Tier
„ Ich bin ein freiwilliges Pferd“ Gemeint war ein frei lebendes Pferd.

Lieder Reformation

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