Monatsarchive: April 2017

Klausurtagung des Kirchenvorstandes vom 17.-19.2.2017

Liebe Gemeinde,

Während wir unsere sonstigen jährlichen Klausurtagungen häufig in anderen Gemeindehäusern, im letzten Jahr z.B. in Altenmedingen durchführten, fuhren wir dieses Jahr in die Lutherstadt Eisenach in Thüringen. Gemäß den Empfehlungen der Landeskirche zum Klimaschutz, also die durch Fahrten verursachten CO 2 Emissionen um 50% zu senken, fuhren wir ab Bienenbüttel mit der Deutschen Bahn dorthin. Hierfür nutzten wir ein sehr preiswertes Quer durch’s Land Ticket für Gruppen.
Am Freitagnachmittag, nach einem Begrüßungskaffee hielten wir  zunächst eine ganz normale Kirchenvorstandssitzung ab in der noch einige Beschlüsse gefasst werden mussten. Ab Freitagabend widmeten wir uns der näheren  Zukunft der Kirchengemeinde. Welche begonnenen Projekte und welche Ziele verfolgen wir noch bis zum Ende unserer Amtszeit als Kirchenvorstand im März 2018 und welche Veränderungen wären sinnvoll um mehr Menschen in der Gemeinde zu erreichen ?
Folgend seien nur auszugsweise einige Ergebnisse genannt:
Ab sofort werden unsere Kirchenvorstandssitzungen öffentlich sein. Es wird jeweils einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil geben. Die Tagesordnungen der Sitzungen werden im Schaukasten der Kirchengemeinde rechtzeitig aushängen. Sie alle sind herzlich eingeladen an unseren Sitzungen teilzunehmen.
Der Friedhofsausschuss will noch in diesem Jahr mit dem Neubau eines barrierefreien Toilettenhäuschens auf dem Friedhof beginnen.
Es wird demnächst viermal im Jahr einen Krabbelgottesdienst geben.
Feststellen mussten wir jedoch auch, dass einige Ziele, die wir uns zu Beginn unserer Amtszeit gesetzt hatten, nicht erreicht werden konnten. So ist es uns aus Mangel an mitarbeitenden Gemeindegliedern z.B. nicht gelungen einen regelmäßigen Kindergottesdienst zu installieren.
Auch den Besuchsdienst umzugestalten und dafür neue Menschen zu gewinnen wartet noch auf zündende Ideen.
Der Samstag unserer Klausurtagung war ganz dem Thema Martin Luther gewidmet. Von unserem Hotel aus konnten wir zu Fuß auf die Wartburg wandern. Hier nahmen wir an einer Führung teil, bei der uns außer über Martin Luther auch sehr interessante Dinge aus dem Leben der heiligen Elisabeth aus Thüringen erzählt wurden, die einen Großteil ihres Lebens auf der Wartburg verbracht hat.
Nach dem Mittagessen besichtigten wir je nach Interessenlage das neu errichtete, interaktiv gestaltete Lutherhaus in Eisenach oder das Bachhaus.
Jeden Morgen und Abend gestaltete Pastor Bade in der kleinen, dem Hotel angeschlossenen  Kapelle eine Andacht für uns. Wir erfuhren weitere Details aus dem Leben von Martin Luther, stimmten uns auf die Arbeit ein oder schlossen sie gedanklich ab.
Samstagabend  beschäftigten wir uns noch mit dem Thema des „Bibliodramas“. Anhand der Geschichte des barmherzigen Samariters bekamen wir einen Einblick darüber wie es sich anfühlt in die Rolle einer Person aus der Bibel zu schlüpfen und deren mögliche Gedanken zu formulieren.

Petra Stefan-Gritsch

Den Spuren der „Lutherin“ folgen 

Reise über Grimma, Torgau und Wittenberg 12. – 16.Juni 2017

Über Luther wird anlässlich der Reformation vor 500 Jahren allseits gesprochen. Ohne seine Frau, die 26 Jahre sein Leben teilte und die Martin Luther liebevoll „Herr Käthe“ nannte, wäre möglicherweise vieles anders gekommen.
Im Jahr des Reformationsjubiläums veranstaltet die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen eine Drei-Städte-Reise auf den Spuren der „Lutherin“ Katharina von Bora, die als eine der emanzipiertesten Frauen der damaligen Zeit galt. Vom 12. – 16.Juni 2017 werden die Gedenkstätten und Sehenswürdigkeiten besucht, die im Leben Katharina von Boras wichtig waren. Die Reisegruppe unter der Leitung von Renate Barthel und Thomas Garbers folgt den Lebensstationen von „Herrn Käthe“. Im Kloster Nimbschen bei Grimma lebte sie als Nonne. Von dort gelang ihr mit Hilfe Luthers die spektakuläre Flucht aus den Kirchenmauern. In der Lutherstadt Wittenberg feierte das Paar im Juni 1525 Hochzeit, hier war ihr Lebensmittelpunkt. Als in Wittenberg die Pest ausbrach -Martin war schon tot- floh Katharina nach Torgau, wo sie nach einem Kutschenunfall starb.
Grimma wuchert mit 450 Einzeldenkmälern in der Altstadt, darunter mit Schloss, der ehemalige Fürsten-  und Landesschule oder dem imposanten Rathaus. Große Namen wie Schiller, Göschen, Seume oder Goethe verhalfen in der Blüte der Buchdruckkunst Grimma zum Titel Literaturstadt“. Katastrophale Jahrhundertfluten zerstörten zweimal in den letzten Jahren die Altstadt – und die Bürger bauten sie wieder auf.
Wittenberg ist in den Fokus der gesamten christlichen Welt gerückt. Ein Feuerwerk von hochkarätigen Veranstaltungen für Kunst-, Kultur- und Geschichtsbegeisterte, das seinesgleichen sucht, wird anlässlich der Lutherdekade bis 2017 veranstaltet. Alleine vier UNESCO-Stätten des Weltkulturerbes und das weltgrößte reformationsgeschichtliche Museum liegen in dieser berühmten Stadt.
Torgau, die einstige Residenz sächsischer Fürsten, hat noch einen fast vollständig erhaltenen historischen Stadtkern mit prächtigen Renaissance-Bürgerhäusern. Katharinas Grabstein ist in der Stadtkirche St. Marien zu finden.
Das alles wird während der Spurensuche auf thematischen Führungen erkundet.

Ab sofort kann die Reise gebucht werden (Nr. B 6200).

Weitere Informationen zum Reiseverlauf und den Kosten:
Ev. Familien-Bildungsstätte, Bahnhofsweg 12+14, 29525 Uelzen Tel. 0581/97991-0, E-Mail: info@fabi-uelzen.de, www.fabi-uelzen.de

Fotoausstellung Gruppen & Kreise im Gemeindehaus 


In unserer Kirchengemeinde gibt es sehr viele aktive Menschen, die sich in den verschiedensten Gruppen unter anderem ehrenamtlich engagieren.
Musikgruppen wie die Michaelis Singers, der Blockflötenkreis, Michaelis Brass u.a., Kreise wie der Besuchskreis, die Bibelstunde, das Café Welcome, aber auch Mitarbeiter und der Kirchenvorstand, um nur einige zu nennen, treffen sich hier (siehe auch Seite 23 + 52).
Die von mir fotografierten und ausgestellten Bilder sind im Moment noch nicht vollständig, werden aber in nächster Zeit ergänzt. Beschriftungen, damit sofort erkannt wird, um welche Gruppe es sich handelt, werden noch angebracht.
Das Foto vom Blockflötenkreis ist von der Konfirmandin Marie Schöpke.

Ulrich Niehoff

Rosenmontag in der Kita

Wo trifft man an einem Tag auf Minnie Mäuse, Ritter, Feuerwehrleute und Bienen? In der Kindertagesstätte St.Michaelis am Rosenmontag!
In der Woche vor Rosenmontag wurde der gesamte Kindergarten geschmückt, aus Krepppapier Girlanden gebastelt und mit Farbe die Fenster verziert.
Am Rosenmontag selbst wurden schon ab 6 Uhr im Frühdienst die ersten Luftballons aufgeblasen und Luftschlangen gepustet.
Im Bewegungsraum ging die Post ab, denn schon ab 8 Uhr lief die Musikanlage, es wurde getanzt und mitgesungen. Begeistert haben wir Erwachsenen die Kinder beobachtet, die sich, zum Teil ganz selbstvergessen, zur Musik bewegten.
In allen Gruppenräumen gab es Angebote für die Kinder, z.B. wurden Fotos im Konfettiregen gemacht, leckere Cocktails zubereitet und getrunken, man konnte sich schminken lassen oder in Ruhe frühstücken.
Mit Unterstützung einiger Mütter wurde ein großes Frühstücksbüffet vorbereitet und jedes Kind und jeder Erwachsene hatte die Qual der Wahl zwischen leckerem und gesundem Essen. Einzelne Kinder haben drei Würstchen geschafft!
Die zukünftigen Schulkinder gingen um 11 Uhr zum Kamellewerfen am Rathaus und kamen mit vollen Taschen zurück.
An diesem Rosenmontag haben wir tolle, phantasievolle Kostüme bewundert, von selbst genäht bis selbst gewählt gab es alles! Frau Hoppe und ein Mädchen bestanden darauf, dass sie Burgfräulein sind und nicht, wie von mir vermutet, Prinzessinnen. Noch immer bin ich der Meinung, dass ihre Kostüme auch für Prinzessinnen angemessen wären.
Wenn an diesem Tag ein Feuer im Kindergarten ausgebrochen wäre, hätten die anwesenden Feuerwehrleute das sicherlich schnell gelöscht und die Ritter hätten einen Feindesangriff sicherlich zurückgeschlagen.
Doch zum Glück war nichts davon nötig. Wir hatten einfach einen schönen und ereignisreichen Rosenmontag.

Ilsemarie Schulze-Iweleit

   

Masken nicht nur zur Faschingszeit


In der in dieser Form vorläufig letzten Jugendandacht am 24. Februar (in  Zukunft soll es ja laut KV-Beschluss mehr sonntäglich integrierte Jugend- und Familiengottesdienste geben, siehe Bericht letzter Gemeindebrief) beschäftigten sich die teilnehmenden Jugendlichen in der gut beheizten Kirche mit der Frage, inwieweit wir vor unserem Gegenüber ehrlich sein können oder nur  zweckdienliche „Masken“ aufsetzen; wie wir  von uns selbst, unseren Mitmenschen und letztlich auch Gott  wahrgenommen werden wollen – und tatsächlich werden.
Passend zum Thema und zur Jahreszeit gab es im Anschluss ein buntes fröhliches Abendprogramm mit leckerem Mitbring-Buffet, bei dem die helfenden Teamer endlich  eine ursprünglich für die Konfirmanden-Freizeit im Januar geplante Aktion (für die dann aber die Zeit in Hanstedt  doch nicht ganz reichte…) nachholen konnten: Eine lustige Motto-Show, bei der die Konfis sich nach Themenvorgaben gruppenweise und innerhalb einer festgelegten Zeit spontan verkleiden und in verschiedene Rollen schlüpfen  mussten, was durch die entstandenen Situationskomiken allseits für große Erheiterung sorgte. Die Teamer-Jury bewertete „fachmännisch“ die künstlerische Leistung der Gruppen und kürte die späteren Sieger unter dem begeisterten Beifall der Jugendlichen.

Auf Luthers Spuren

„Der Glauben ist der Anfang aller guten Werke“ – Martin Luther

Auch in unserem letzten Jahr als Kirchenvorsteher stand für uns im Februar eine Klausurtagung an. Was bietet sich da im Lutherjahr besser an als nach Eisenach zu fahren. In Sichtweite der Wartburg bezogen wir Quartier und machten uns an die Arbeit. Natürlich gehörte eine Besichtigung der Wartburg zu unserem Programm, sowie der Besuch des Luther- und des Bachhauses. Zu den Schwerpunkten unserer Themen zählte die Gemeindearbeit, die leider im Alltag immer etwas zu kurz kommt. Ein weiterer wichtiger Punkt: Wie geht es im März 2018 im Kirchenvorstand weiter? Da leider auch der eine oder andere aufhören wird, werden wir uns schon jetzt auf die Suche machen um geeignete Kandidatinnen/Kandidaten zu finden. Wer spontan von sich sagt, das könnte ich mir vorstellen, im neuen Kirchenvorstand mitzuarbeiten, der möge sich bitte an Pastor Jürgen Bade wenden. Auch unser Pastor wäre in diesem Jahr im Herbst in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, da jedoch die Neuwahlen anstehen, hat er eine Verlängerung von einem Jahr beantragt, um einen guten Übergang des neuen Kirchenvorstandes in die Geschäfte zu unterstützen. Im letzten Jahr haben wir noch ein paar schöne Veränderungen in unserer Kirche hinbekommen. So soll nach  dem Auslaufen der Winterkirche, also zu Ostern, unser neues Altarkreuz stehen. Ebenso hoffen wir, dass ein neuer Teppich und die Bankauflagen zu diesem Zeitpunkt schon da sind. Was schon hängt und lange auf sich warten lies, ist eine neue Spendentafel im Eingangsbereich der Kirche. Diese ist wie angekündigt mit den Namen der Lampenspender schon beschriftet und dient in Zukunft zur Aufnahme der Spender für besondere Aktionen, wie z.B., die in diesem Jahr anlaufende Spendensammlung zur Renovierung unserer Orgel. Einzelheiten werden noch von uns und unserem Förderkreis, der uns auch hier wieder tatkräftig unterstützen wird, bekanntgegeben. Unser Förderkreis hat zu allen diesen Neuerungen, die für Sie ab Ostern in unserer Kirche zu sehen sind,  finanziell und mit mit viel Energie und Einsatz ordentlich beigetragen. Weitere schöne Aktionen im laufenden Lutherjahr werden in unserer Kirche stattfinden und wir hoffen, Sie zu dem einen oder anderen Gottesdienst begrüßen zu können.

„Glaube ohne Liebe ist nichts wert“  – Martin Luther

Wir freuen uns auf ein Jahr mit Martin Luther, der mit seiner Reformation

so viel für unsere Kirche getan hat.

Ihr Kirchenvorstand

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Neue Jahreszeit

Ein Kind beschließt, dass es eine neue Jahreszeit gibt: Gewinter.

Besuch aus Ondini – Gastgeber gesucht

Sanibonani – Herzlich willkommen
Im Juni wird es wieder Sanibonani von und zu den Mitgliedern unserer Partnergemeinde Mhlangana in Südafrika heißen.
Seit über 30 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen Gemeinden des Kirchenkreises Uelzen und Gemeinden des Kirchenkreises Ondini in Südafrika.
Die Anfänge gehen zurück in die 80er Jahre, zu Zeiten der Apartheid, in denen Menschen nicht weißer Hautfarbe strikten Repressionen ausgesetzt, sie von Bildung und Kultur ausgeschlossen waren.
Erste Kontakte wurden von der Kirchengemeinde Bad Bevensen geknüpft, um den farbigen Bewohnern auf Grundlage des christlichen Glaubens Unterstützung und Beistand zugeben. Noch zu einer Zeit, da ein weißer  Besucher eine Genehmigung  benötigte, um Bewohner der Townships zu besuchen. Dieser Austausch war sehr fruchtbar und hat sich im Laufe der Jahre auf 12 Gemeinden in Südafrika und ebenso vielen Gemeinden im Kirchenkreis Uelzen ausgeweitet.
Alle 2 Jahre finden gegenseitige Besuche statt, von Nord nach Süd und Süd nach Nord, so haben 2014 Pauline Bade und ich als VertreterInnen der Kirchengemeinden Bienenbüttel und Wichmannsburg am Südafrikaaustausch teilgenommen und unsere Partnergemeinde Mhlangana besucht. Der Kirchenkreis Ondini liegt zwischen Johannisburg und Durban, im Bezirk KwaZulu – Nathal.
3 Wochen haben wir in Familien und im Diakoniezentrum KwaZamokuhle gelebt, zusammen Gottesdienste gefeiert, gesungen, getanzt, Schulen und Kindergärten besucht, spannende und anstrengende Wochen, die sehr beeindruckend waren und nachdenklich machten.
In diesem Jahr werden wir in der Zeit vom 2.6. – 21.6. Besuch aus Ondini bekommen. 16 Delegierte aus Südafrika werden die Gemeinden des Kirchenkreises besuchen. Neben dem Leben in der jeweiligen Partnergemeinde, dem Besuch der Lutherstadt Wittenberg, einer Tagung in der Woltersburger Mühle stehen noch viele andere Programmpunkte an.
In die Gemeinden Bienenbüttel und Wichmannsburg wird Sithole Mpilo Langelihle kommen, ein junger Mann im Alter von 34 Jahren.
Für Sithole suchen wir noch Gastgeber, die ihn für einige Nächte aufnehmen oder auch Gastgeber, die Sithole zum Kaffee oder für einen Tag einladen.  Es ist spannend, sich auszutauschen, andere Kulturen und Menschen kennenzulernen. Sithole spricht englisch.
Sollten Sie  Interesse haben, Sithole kennenzulernen, setzen Sie sich mit den Kirchenbüros der Gemeinden oder mit mir Telefon 05823/1265 in Verbindung.

Sigrid Grote