Monatsarchive: Juni 2017

Urlaub ist Auszeit vom Alltag

Sieseby,Schlei, Schleswig Holstein, Norddeutschland, Deutschland

Urlaub ist die Auszeit vom Alltag. Jetzt in der Sommerzeit ist für viele Urlaubszeit, oftmals hoch besetzt als „schönste Zeit des Jahres“ und mit entsprechendem Erwartungsdruck behaftet. Endlich mal dem Alltagsstress entfliehen, Zeit haben für die Dinge, die sonst zu kurz kommen: die schönen Seiten des Lebens genießen, in der Ferne Neues entdecken, Besichtigen am Urlaubsort, in der Nähe die übersehenen Schönheiten wahrnehmen, ausschlafen, faulenzen, Freunde treffen, Unternehmungen mit der Familie. Es gibt so viele Wünsche und Erwartungen, dass das Ganze schon wieder in Stress ausarten kann, wo doch eigentlich Entspannung dran sein sollte.
Urlaub und Ferien wie sie heute selbstverständlich sind, sind menschliche Regelungen, hart erkämpft. Der Kern jedoch, der Rhythmus von Arbeit und Ruhe, ist fest in Gottes Schöpfung verankert: „Und so vollendete Gott am 7. Tag seine Werke, die er machte, und ruhte am 7. Tag von allen seinen Werken, die er gemacht hat. Und er segnete den 7. Tag und heiligte ihn, weil Gott an ihm ruht von allen seinen Werken, die er geschaffen hat.“ (1.Buch Mose 2,2-3) Ohne diesen besonders gewichteten und geschützten 7. Ruhetag wäre die Welt unvollständig. So können Sie auch die Urlaubszeit in den Zusammenhang der Schöpfung stellen und als Geschenk Gottes verstehen. Zeit, die Ihnen geschenkt ist, um unbelastet von alltäglichen Pflichten den eigenen Platz in der Welt neu in den Blick zu nehmen.
Ob auf Reisen, in der Begegnung mit anderen Ländern, ob im heimatlichen Garten oder auf dem Balkon, auf Radtouren und Wanderungen, bei Städtetouren, z.B. die Lutherstadt Wittenberg, am Badesee … – Sie können überall Orte und Inseln finden, die Seele baumeln zu lassen und neu in Kontakt kommen mit sich selbst, ihren Mitmenschen, mit der Schöpfung und ihren Geschöpfen und mit Gott (übrigens: auch am Urlaubsort gibt es schöne Kirche mit Gottesdienste, die der Seele gut tun und den Horizont weit machen).

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne, gesegnete, erholsame und anregende Sommer- und Urlaubszeit.

Ihr Pastor Jürgen Bade

 

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Feiertag

„Ich weiß welcher Feiertag morgen ist.
Nämlich Gottesfahrt“

Weltgebetstag 2017 in Bienenbüttel 


Das war ein sehr gelungenes Fest:  erst ein sehr schöner Gottesdienst,  mit wunderbaren Liedern und aufeinander abgestimmten Texten und dann im Gemeindehaus das fröhliche Beisammensein mit einem sehr leckeren Buffet und Informationen über das diesjährige Weltgebetstagsland – die Philippinen.
Aber der Reihe nach: Das Vorbereitungsteam aus den drei Gemeinden Altenmedingen, Wichmannsburg und Bienenbüttel  haben mit viel Freude und Phantasie gemeinsam den Weltgebetstag, der in diesem Jahr in Bienenbüttel gefeiert wurde, vorbereitet. Dieses Mal waren die Frauen aus Altenmedingen besonders stark vertreten.
Das Thema der Philippinen war: Was ist fair?
Das ist zur Zeit ein sehr angesagtes Thema und nicht so einfach zu beantworten.  Auf den Philippinen kennt man noch auf dem Land Dagyaw (Dagjau gesprochen), das wird seit vielen Generationen praktiziert und bedeutet, dass sich die Menschen gegenseitig z.B. beim Pflanzen und Ernten helfen.
„ Fair, Gerechtigkeit“  ist ein großes Thema, wichtig war aber den Philippinas, dass bei allem Handeln Barmherzigkeit, Liebe und Freude dabei sein sollte.
Sehr schön war, dass uns Maria, eine Philippina, unterstützte und im Gemeindehaus auch einen Bildervortrag über ihre Heimat vortrug.
So erhielten wir sehr persönlich vorgetragene Informationen aus erster Hand.
Zu dem sehr abwechslungsreichen landestypischen Buffet haben viele Frauen beigetragen. Es war einfach köstlich und auch spannend, was es alles zu probieren gab.
Wie es auch schon Tradition ist, stellte der „Eine Welt Laden“ Wichmannsburg seine Waren zum Verkauf aus und wies besonders auf Produkte von den Philippinen hin.
Gefreut hat uns auch, dass  in diesem Jahr einige Männer mitgefeiert haben. Das sollte immer selbstverständlicher werden.
Das ganz Besondere an den Weltgebetstagen ist, dass an diesem einen Tag auf der ganzen Welt  alle Christen gemeinsam nach einer Liturgie beten und singen. Das ist gemeinsam gelebte Solidarität, Verbundenheit.
Eine große Hoffnung für den Frieden.
Eine Sache, die leider nicht so gut lief, war unsere Zeitangabe. Es tut uns leid, dass es da Irritationen gegeben hat. Aber aus Fehlern lernen wir und im nächsten Jahr geben wir gleich die richtige Uhrzeit an –  das wird wieder 19 Uhr sein.

Hundekot auf den Parkplätzen und den Wegen am Friedhof

 

Gern gehen Hundebesitzer mit ihren Hunden auf den Wegen an unserem Friedhof spazieren.  Dort ist wenig Autoverkehr und  der anschließende Wald lädt zum Spaziergang ein.
Die Besucher des Friedhofs haben sich oft über den Hundekot, der im Bereich der Parkplätze und Eingänge des Friedhofs liegt, beschwert.
Der Bürgermeister machte den Vorschlag, am Friedhof einen Beutelspender für Hundekotbeutel  aufzustellen und daneben noch einen Papierkorb an zu bringen. Außerdem wird die  Gemeinde auch dauerhaft Beutel zur Verfügung  stellen.
Ein kleines Problem war das Leeren des Papierkorbes. Die Mitarbeiter der Gemeinde,  die die Papierkörbe leeren, müssten ihre Tour erheblich erweitern.  Der Friedhofsausschuss des Kirchenvorstandes  hat mit dem Friedhofsgärtner  gesprochen. Er hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt den Papierkorb regelmäßig  zu leeren.
Der Beutelspender für Hundekot und der Papierkorb stehen jetzt am 1. Eingang zum Friedhof  am Weg „Zur stillen Heide“.
So konnte, dank guter Kommunikation zwischen Gemeinde und Kirche, ein kleines Projekt schnell und unkonventionell  durchgeführt werden.
Wir hoffen nun, dass die Hundebesitzer regen Gebrauch von den Beuteln machen und der Parkplatz und die Wege wieder sauber sind.

Marianne Brunhöber

Familiengottesdienst zum Reformationsjubiläum

Am 7. Mai feierte das Kitateam gemeinsam mit Pastor Bade einen Familiengottesdienst zum Thema Martin Luther. In der Kita wird seit Wochen an diesem Thema gearbeitet. Als Spielszenen  wählte das Vorbereitungsteam  den Ablasshandel, ein Gespräch Luthers mit seiner Frau und eine Szene vor der Wittenberger Schlosskirche aus. Zum ersten Mal waren als Mitspieler alle Mitarbeitenden des Kitateams, teilweise in verschiedenen Rollen, im Altarraum zu sehen. Das Thema Reformation wurde so zwar kurzweilig und doch sehr einprägsam dargeboten. Für die musikalische Begleitung sorgten diesmal die Kitakinder mit verschieden Orffinstrumenten.
Die Besucher waren begeistert von den schauspielerischen Talenten und freuen sich schon jetzt auf weitere Familiengottesdienste mit dem Kitateam.

Heiko Metzler 

Konfirmandenjahrgang 2016/17 

Herzlichen Dank an die Konfirmandeneltern für die drei gespendeten Bank- und Tischgarnituren. Diese kommen der Jugendarbeit und für Feste in der Kirchengemeinde zum Einsatz.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Neuer Segen

Ein Junge zeigt auf ein Foto und fragt, was ist da passiert? Frau Wilhelm: „ Da hast du mit dem Öl einen Segen bekommen.“ Ein zweiter Junge darauf:“ Mit einer Motorsäge?“