Monatsarchive: September 2018

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

„ Mein Papa war mal ein Feuerwehrmann“ „Und was ist er jetzt?“ „ Jetzt ist er ein richtiger Mann.“

Eingewöhnung in der Kita


Von August bis Oktober beginnt in Bienenbüttel für viele Kinder eine neue Zeit – die Krippen- oder Kindergartenzeit. Aufgeregt und gespannt fiebern sie dem ersten Tag entgegen. Die neue Umgebung, viele fremde Kinder und unbekannte Erzieher verunsichern manche Kinder, und wenn dann die Mama oder der Papa noch gehen soll, ist der Kindergartenspaß erstmal vorbei. Sie wollen nur bleiben, wenn die Mutter oder der Vater auch da bleibt. Für jedes Kind ist der Beginn der Kita-Zeit ein großes Ereignis, das sich für die einzelnen Kinder durch unterschiedliche Gefühle äußert. Viele Neuankömmlinge sind neugierig und voller Entdeckungsfreude, andere Kinder wiederum sind ängstlich und scheu. Das hängt einerseits mit dem jeweiligen Charakter des Kindes zusammen, andererseits mit der Vorerfahrung der Kinder. Wurden die Kinder schon von anderen Personen (z.B. Oma und Opa), von einer Tagesmutter, in einer Krippe oder Kita betreut, ist es meistens einfacher für sie, sich zu lösen. Sie haben schon die Erfahrung gemacht, dass Mama oder Papa auf alle Fälle wiederkommen, auch wenn diese morgens die Kita verlassen. Alle anderen Kinder müssen diese Erfahrung erst machen, daß die Eltern wirklich wiederkommen. Auch die Einstellung der Eltern trägt zu einer guten oder schlechten Eingewöhnung bei. Kann sich die Mutter oder der Vater selbst schlecht lösen und sei es unbewusst, spürt dies das Kind. Es wird sich unsicher fühlen und möchte möglicherweise nicht in den Kindergarten. Um den Alltag zu meistern und Sicherheit in der Kita zu erleben, „holen“ die Erzieherinnen die Kinder individuell ab. Zuerst einmal sollten sich Eltern Zeit nehmen, den Kindergarten- oder Krippenalltag mit dem Kind schrittweise zu erleben. Dabei wird dann meistens auch ein Abschiedsritual mit den Kindern entwickelt: z.B. winken, „rausschubsen“ der Eltern, das Kind läßt sich von Arm zu Arm weitergeben oder nimmt auf dem Schoß der Erzieherin Abschied von den Eltern. Viel Aufmerksamkeit, Spielangebote von den Erwachsenen und den „alten“Kindern erleichtern diese „Ankommephase“ in der Kindertagesstätte. In manchen Gruppen stellen sich die älteren Kinder als Eingewöhnungspaten für die jüngeren, neuen Kinder zur Verfügung. Die Kinder lernen den Tagesablauf kennen, Strukturen, die es einfacher machen den Tagesablauf (auch zeitlich) einschätzen zu können. So erleben die Kinder nicht nur den Abschied von den Eltern, sondern auch die spannenden Abenteuer des Kita-Alltags.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Halb und Halb Ein Mädchen ruft: „ Du bist noch ein Baby.“ Darauf Frau Widling,: “Aber der Junge ist doch kein Baby mehr.“ Ein anderer Junge antwortet:“ Naja, er ist ein Kleinkind. So halb Kleinkind und halb Junge.“

Pastor Christoph Siedersleben

Ich wurde am 01. August 1960 in Nongoma / Südafrika geboren. Nach meiner Schulzeit in Südafrika und Namibia studierte ich Theologie. Das Vikariat absolvierte ich in einer Stadtgemeinde in Wolfsburg. Anschließend war ich 20 Jahre Pastor auf dem Lande, in der Kirchengemeinde Wallensen im Weserbergland. Eine neue Herausforderung war die Arbeit als Gefängnisseelsorger in der JVA Uelzen und der Abteilung Lüneburg. Gut drei Jahre habe ich „hinter Gittern“ gearbeitet. Seither bin ich Springer in unserem Kirchenkreis. Nach dem Eintritt in den Ruhestand von Pastor Jürgen Bade werde ich als Vakanzvertreter in Bienenbüttel, in Ihrer Gemeinde, tätig sein. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.

Auf bald also vielleicht ….

Ihr Pastor Christoph Siedersleben

Waldgottesdienst im Grünhagener Erlengrund am 19.08.2018

Nachdem die Glockenschläge der Grünhagener Glocke verklungen waren, begrüßte Andreas Feige im Namen der Kirchengemeinde Bienenbüttel sowie der Dorfgemeinschaften Eitzen I und Grünhagen (mittlerweile bereits zum 18-ten Mal im Buchenwald Erlengrund und zum 21-ten Mal insgesamt) ca. 110 Besucher zum Waldgottesdienst. Besonders begrüßte er den Pastor Herrn Jürgen Bade, den Posaunenchor „Michaelis Brass“, sowie die zwei Taufgesellschaften. Da unser Pastor Jürgen Bade in diesem Jahr seinen letzten Waldgottesdienst abhielt (er geht in wenigen Wochen in den wohlverdienten Ruhestand), hatte Andreas Feige ein paar Anmerkungen aus den letzten Jahren vorgetragen: • Insgesamt ist es nun bereits der 17-te gemeinsame Waldgottesdienst mit Jürgen Bade! • Da gab es in 2004 das Gleichnis: „. . . und den Balken in deinem Auge siehst du nicht?“ • In 2005 waren rund 250 Besucher, inklusive fünf Täuflinge beim Waldgottesdienst, der seinerzeit von Pastor Jürgen Bade und Prädikant Sackmann angeboten wurde. Hier war das Anspiel „Wir sind der Papst“! • In 2010 hatten wir dann den bisherigen Höhepunkt an Taufen im Grünhagener Erlengrund: Hier gab es neun Taufgesellschaften. Insgesamt waren auch hier wieder 250 Besucher anwesend. Wer erinnert sich nicht an die sogenannte „Spritz-/Ferntaufe“ von einer Grünhagenerin! • 2008 beendete Andreas Feige seine Begrüßungsrede mit folgendem Zitat: „Gott gebe uns die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können. Den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können. Und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden!“ • 2010 hörten wir die Grünhagener Glocke zum ersten Male! Seit dieser Zeit lässt Heinz Mazasek sie jedes Jahr erklingen! • In all den Jahren musste der Waldgottesdienst aufgrund der Witterung nur ein einziges Mal in die Bienenbütteler Kirche verlegt werden! Und das auch nur, weil wir ihn aus terminlichen Gründen verschoben hatten. • Unser Pastor Jürgen Bade fand jedesmal wieder passende Worte für den schönen Ort des Waldgottesdienstes im Grünhagener Erlengrund. • Noch erwähnenswert ist: Alle Täuflinge im Grünhagener Erlengrund wurden mit Wasser aus dem Eitzener Bach (auch Forellenbach genannt) getauft! Danach bedankte Andreas Feige sich beim Posaunenchor „Michaelis Brass“ unter der Leitung von Andreas Vesper für die langjährige musikalische Gestaltung unserer Waldgottesdienste, und bei den Eitzenern und Grünhagenern für das Kuchen- und Schnittchen-Buffet (auch hier ist es bereits das 21-te Mal gewesen)! Wozu die Dorfgemeinschaften Eitzen I und Grünhagen alle Anwesenden nach Abschluss des Gottesdienstes wieder herzlich einluden.