Monatsarchive: Februar 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

bald ist Frühling! Nach einem langen Winter mit Kälte und Dunkelheit erwacht die Natur allmählich zu neuem Leben. Ich freue mich schon auf wärmere Tage, auf Sonne, auf sattes Grün, auf länger werdende Tage. Im Kreislauf des Lebens ist der Frühling für mich die schönste Jahreszeit. Denn der Frühling schickt mir – wie Ostern – eine Botschaft der Hoffnung. All das, was gerade noch tot schien, lebt! In diesen Kreislauf des Lebens weiß auch ich mich eingebettet. Im Kommen und Gehen der Stunden und Tage bin ich unterwegs. Ich suche meinen Weg und suche Orientierung – so, wie ich es in dem folgenden Text ausgedrückt habe:

Unterwegs sein

Unterwegs sein – heißt leben.
Nur wohin?
Wohin bin ich unterwegs?
Wohin führt mich mein Weg?

Manchmal weiß ich es selbst nicht
Ich gehe und gehe – eben weil ich gehe
Und die Richtung gibt mir mein Gehen vor.

Hin und wieder bleibe ich stehen
Manchmal erschöpft
Manchmal gelangweilt
Oder unsicher
Oder suchend.

Ich blicke um mich:
Such nach Orientierung
Suche nach dem rechten Weg

Doch wohin soll mich mein Weg eigentlich führen?
Wohin bin ich unterwegs?
Zu mir Ins Leben
Und zu Gott
Dahin bin ich unterwegs!

Möge Sie Ihren Weg von Gott begleitet wissen – von dem Gott, dessen Hoffnung bis zum Himmel reicht!!

Ihr Pastor Christoph Siedersleben

Dankbarer Rückblick

Am Michaelistag, dem 29. September 2018 wurde ich feierlich in einem Festgottesdienst verabschiedet. Nach 17 Jahren ging meine Zeit als Pastor der St. Michaelis Kirchengemeinde in Bienenbüttel zu Ende und zugleich wurde ich in den Ruhestand verabschiedet. Der Gottesdienst, der von vielen mitgestaltet und gefeiert wurde, die von den Blumenfrauen festlich geschmückte Kirche, die vielfältigen musikalischen Beiträge, die wertschätzenden Worte und der Kirchenvorstandschor, der meine Zeit in Bienenbüttel pointiert besungen und viele zum Schmunzeln gebracht hat, haben mich sehr berührt. Nach dem Gottesdienst haben wir gemeinsam den Michaelistag mit vielen Begegnungen, Musik, Gesang und gutem Essen gefeiert. Viele haben sich persönlich von mir verabschiede, gute Worte mit auf den Weg gegeben für den neuen Lebensabschnitt und mir liebevolle Geschenke überreicht. Meine Familie, viele Freunde von nah und fern sind gekommen und haben mir den Abschied durch ihre Gegenwart erleichtert. Herzlichen Dank für diesen besonderen Tag an alle Beteiligten, insbesondere an den Kirchenvorstand, dem es bis zum Schluss gelungen ist, alle Planungen für das Fest geheim zu halten. Ich blicke mit dankbarem Herzen auf die Zeit in Bienenbüttel zurück und erinnere mich gerne an vielfältige Begegnungen zu den verschiedenen Gelegenheiten und Anlässen. Danke für alle Unterstützung für mich und meine Familie. Nun ist das Pfarrhaus geräumt und meine Frau und ich kommen langsam in Uelzen als unserem neuen Wohnort an. Durch gute Erfahrungen und Freundschaften bleiben wir Bienenbüttel auch weiterhin verbunden. Ich grüße Sie noch einmal herzlich mit dem Bibelvers meiner Abschiedspredigt aus 2. Timotheus 1,7 (dieses Wort findet sich auch über der Tür des Gemeindehauses): „Gott hat uns nicht gegeben der Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Seien Sie behütet.

Jürgen Bade, Pastor i.R.

Hand- und Fußpflege einmal anders

Zwei Wochen lang dürfen die Kinder wieder Hand-und Fußabdrücke für ihre Portfolioordner machen. Frau Dangers-Wilhelm erwartet dazu die Kinder im Atelier. Die Handabdrücke sind schnell gemacht, doch bei den Fußabdrücken gibt es etwas ganz Besonderes. Die Kinder dürfen sich gegenseitig die Füße waschen. „ Oh das finde ich toll“ oder „Das mag ich aber nicht“ sind nur einige Sätze die zu hören sind. Einige Kinder genießen das warme Wasser und die Extrapflege der Hände und Füße. Andere Kinder sind das erste Mal im Atelier und schauen sich zuerst einmal alles genau an. So entdecken sie, dass man ja vom Atelier aus in die Marienkäfergruppe schauen kann. Nach diesen Eindrücken ging es dann aber auch ans Hand-und Fußabdrücke machen.

Heiko Metzler