Allgemein

Es tut sich was in der Kirchengemeinde

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bienenbüttel bietet die nachstehend aufgeführten landwirtschaftlichen Flächen wegen vorzeitiger Pachtaufgabe zum 01.10.2019 zur Verpachtung bis zum 30.09.2029 an:

• Flurstück 126 , Flur 1, Gemarkung Bienenbüttel („Großes Moor“), Grünland, 00.71.49 ha, Pachtzins: 250,00 €/ha, zuzüglich 5 % Verwaltungskosten.

• tw. Flurstück 193/4, Flur 1, Gemarkung Bienenbüttel („Weite Welt“), Acker, 00.90.02 ha, Pachtzins: 350,00 €/ha, zuzüglich 5 % Verwaltungskosten.

• tw. Flurstück 193/4, Flur 1, Gemarkung Bienenbüttel („Weite Welt“), Grünl, 01.98.04 ha, Pachtzins: 250,00 €/ha, zuzüglich 5 % Verwaltungskosten.

• tw. Flurstück 193/4, Flur 1, Gemarkung Bienenbüttel („Weite Welt“), Grünl. 01.98.00 ha, Pachtzins: 250,00 €/ha, zuzüglich 5 % Verwaltungskosten.

• tw. Flurstück 193/4, Flur 1, Gemarkung Bienenbüttel („Weite Welt“), Acker, 00.88.59 ha, Pachtzins: 350,00 €/ha, zuzüglich 5 % Verwaltungskosten.

Interessierte Landwirte im Haupterwerb, die Kirchenglieder der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bienenbüttel sind, können ihr Pachtinteresse schriftlich (Brief, Fax, E-Mail) beim Kirchenkreisamt Uelzen, Taubenstraße 1, 29525 Uelzen, Fax: 0581/9791-33, E-Mail: sven.gehlken@evlka.de, bis zum 22. Juli 2019 anmelden. Weitere Auskünfte zu den Pachtflächen erteilt das Kirchenkreisamt Uelzen, Herr Gehlken, Tel. 0581/9791-25. Über die Verpachtung der Flächen entscheidet der Kirchenvorstand.

Frank Schmolke für den Kirchenvorstand

Plastikmüll auf unserem Friedhof

Liebe Friedhofbesucher,
besonders zur Pflanzzeit sind auf unserem Friedhof Berge von Pflanztöpfen bzw. Topfpaletten aus Kunststoff, Styroporbehälter und Plastiksäcke für Blumenerde in den Abfallbehältern. Ein Ärgernis sind diese Abfallberge in mehrfacher Hinsicht, und zwar sowohl für die Friedhofbesucher wegen des unschönen Anblickes als auch für den Gärtner, der mit der Leerung der Abfallbehälter kaum nachkommen kann. Es sind fast immer 20-30 Säcke, die 14tägig getrennt und entsorgt werden müssen (auch Hausmüll, Kunststoffkissen und auch zum Teil batteriebetriebe Grablichter gehören dazu). Dieses ist alles Sondermüll und kann nur mit erheblichen Mehrkosten entsorgt werden. Wir appellieren an die Bereitschaft der Friedhofnutzer dabei zu helfen die Umwelt zu schützen. Vermeiden Sie unnötige Einwegverpackungen und bevorzugen Sie Produkte, die keine umweltproblematischen Stoffe enthalten. Kunststoffabfälle und Grablichter belasten die Umwelt und müssen mit viel Aufwand und hohen Kosten entsorgt werden. Vermeiden Sie diese Stoffe, wo immer es möglich ist. Wenn jeder ein bisschen dazu beiträgt können wir so unseren Friedhof verschönern.

Der Friedhofsausschuss Marianne Brunhöber , Cornelia Basse

Umweltmanagementsystem der Kirchengemeinde wurde am 3. Mai nach dem Grünen Hahn zertifiziert

Am 3. Mai kam eine Kirchliche Umweltrevisorin aus dem fernen Bayern angereist und hat das vom Umweltteam für die Kirchengemeinde entworfene Umweltmanagementsystem geprüft.  

 Auf Grundlage des Umweltberichtes 2019 und diverser Unterlagen sowie Begutachtungen vor Ort wurde die Zertifizierung nach dem Grünen Hahn der Ev.-luth. Kirche Hannover (www.kirche-umwelt.de) durch die Umweltrevisorin empfohlen. Das Zertifikat wurde direkt im Anschluss durch eine Vertreterin v. Haus der kirchlichen Dienste an den Umweltmanagementbeaufragten, Herrn Pastor Bade i.R., ausgehändigt.

Foto: Ch. Paul

v.l.  Carmen Ketterl (Kirchliche Umweltrevisorin), Christoph Paul (Gebäudemanager Kirchenkreisamt), Gabi Gust (Haus der kirchlichen Dienste), Jürgen Bade (Umweltmanagementbeauftragter), Jürgen Weixer, Ulrike Dehning, Dorothe Lütkemöller (Umweltteam) sowie Tobias Heyden (Pastor)

 Somit gehört die Kirchengemeinde Bienenbüttel zu den derzeit rd. 40 Kirchengemeinden, die auf Landeskirchenebene seit 2007 erfolgreich ein kirchliches Umweltmanagementsystem eingeführt haben. 

Darunter fallen im Kirchenkreis Uelzen bemerkenswerterweise 7 Kirchengemeinden sowie 3 Friedhöfe. 

Auch die pfarramtlich verbundenen Kirchengemeinden St. Georg in Wichmannsburg und St. Mauritius in Altenmedingen sind schon länger dabei.

„Das Umweltmanagementsystem ist nicht nur ein Beitrag für eine umweltgerechte Zukunft, sondern auch ein Schritt zu einer Kirchengemeinde mit Zukunft.“

Auf die immer wieder an das Umweltteam gestellte Frage: “Was bringt Umweltmanagement eigentlich für die Kirchengemeinde“ gibt es viele Antworten:

Das kirchliche Umweltmanagement ist eine erprobte Methode, vom Reden zum Handeln zu kommen und die Umweltbilanz von Gemeinden zu verbessern.

Auch Kirchengemeinden müssen einen Beitrag zum nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz leisten, Ressourcen schonen, Co2 einsparen, Verbräuche und somit Betriebskosten senken, Vorbild und Multiplikator sein, Biodiversität steigern, Sensibilisieren für Umweltthemen, Umweltbildung fördern, Gefahrstoffe minimieren, Arbeitssicherheit verbessern etc.

Letztendlich geht es bei allem kirchlichem Umweltengagement um die Kernaufgabe „Bewahrung der Schöpfung“.

Im oben genannten Umweltbericht erhält man einen Überblick über die Umweltkennzahlen der Kirchengemeinde (u.a. Angaben zu den Verbräuchen von Energie und Papier, dem Abfallaufkommen sowie zu den Themen Verkehr, Biologische Vielfalt und CO2 Emissionen).  Des Weiteren sind die Ziele in der Umweltarbeit für die nächsten 4 Jahre und Einzelmaßnahmen zur Umsetzung derselben in einem Umweltprogramm dargestellt. 

Der Umweltbericht wird in wesentlichen Teilen (Verbrauchsdaten, Umsetzungsstand) jährlich fortgeschrieben. Die Gemeindemitglieder werden darüber regelmäßig unterrichtet.

Im Jahr 2023 erfolgt eine erneute Überprüfung des Umweltmanagementsystems, wiederum durch einen externen Umweltrevisor. 

Der Umweltbericht 2019 ist im Kirchenbüro oder auf der Homepage der Kirchengemeinde einsehbar.

Pünktlich zur Zertifizierung haben Turmfalkenpaare die Nistangebote im Kirchturmbereich angenommen, unser Engagement für die Vogelwelt hat sich schon einmal gelohnt…

Ulrike Dehning
für das Umweltteam „Der Grüne Hahn“

 Das Umweltteam sucht Verstärkung 

Das Umweltprogramm für die nächsten 4 Jahre umfasst rd. 40 Maßnahmen, die in der Kirchengemeinde umgesetzt werden sollen. Ein umfangreiches Programm, was möglicherweise umweltinteressierte Gemeindemitglieder mit speziellen Kompetenzen, Motivationen und Fähigkeiten anspricht. 

Wir suchen weitere Mitstreiter, die sich mit uns auf den Weg machen. 

Wer Interesse hat und sich aktiv einbringen will, melde sich bitte bei Jürgen Bade per Email: juergen.bade@kirche-uelzen.de .

Die zehn Gebote – Sechs Texte über die Zehn Gebote (6. Artikel und Abschluss)

Die zehn Gebote Sechs Texte über die Zehn Gebote (6. Artikel und Abschluss) Den Feiertag heiligen „Du sollst den Feiertag heiligen“, so übersetzt Martin Luther das letzte Gebot auf der ersten Tafel der Zehn Gebote. „Und was heißt das heiligen?“, werden Sie fragen. Sehr einfach: Diesen Tag als etwas Besonderes nehmen, und da normalerweise alle anderen Tage durch Arbeit geprägt sind, heißt es eben als Erstes: Nicht arbeiten. Interessant ist die Begründung, die in der Bibel dafür gegeben wird: Weil Gott bei der Schöpfung am siebten Tag ruhte und mit dieser Ruhe die Schöpfung erst vollkommen wurde, soll der Mensch eben auch am siebten Tage ruhen. Sollten Sie Arzt sein oder Krankenschwester, Busfahrer oder Bedienung im Restaurant, geht das nicht, ich weiß, und der Ruhetag, den Sie stattdessen bekommen, ist nur ein schwacher Ausgleich dafür. Deswegen gibt es dafür auch meistens die Sonntags- oder Feiertagszuschläge als finanzielle Anerkennung dafür, dass Sie arbeiten müssen während andere frei haben. Aber ob wir anderen am Sonntag nun unbedingt arbeiten müssen, im Haushalt oder am Schreibtisch, ob wir andere zur Arbeit zwingen sollten, bloß weil wir auch am Sonntag unsere frischen Brötchen haben wollen, oder das Shoppen eben auch am Sonntag möglich sein soll, das müssen wir uns fragen lassen. Ich glaube, wir verspielen damit ein großes Geschenk, das Gott an uns gemacht hat. Denken Sie mal darüber nach; und wenn Sie zum Schluss kommen, es wäre doch gut, Gott für dieses Geschenk des Ruhetages zu danken: Sonntags sind überall Gottesdienste auch in Bienenbüttel, immer um 10.00 Uhr in der St. Michaelis Kirche.

Pastor Jürgen Bade

Den Spuren der „Lutherin“ folgen 

Reise über Grimma, Torgau und Wittenberg 12. – 16.Juni 2017

Über Luther wird anlässlich der Reformation vor 500 Jahren allseits gesprochen. Ohne seine Frau, die 26 Jahre sein Leben teilte und die Martin Luther liebevoll „Herr Käthe“ nannte, wäre möglicherweise vieles anders gekommen.
Im Jahr des Reformationsjubiläums veranstaltet die Ev. Familien-Bildungsstätte Uelzen eine Drei-Städte-Reise auf den Spuren der „Lutherin“ Katharina von Bora, die als eine der emanzipiertesten Frauen der damaligen Zeit galt. Vom 12. – 16.Juni 2017 werden die Gedenkstätten und Sehenswürdigkeiten besucht, die im Leben Katharina von Boras wichtig waren. Die Reisegruppe unter der Leitung von Renate Barthel und Thomas Garbers folgt den Lebensstationen von „Herrn Käthe“. Im Kloster Nimbschen bei Grimma lebte sie als Nonne. Von dort gelang ihr mit Hilfe Luthers die spektakuläre Flucht aus den Kirchenmauern. In der Lutherstadt Wittenberg feierte das Paar im Juni 1525 Hochzeit, hier war ihr Lebensmittelpunkt. Als in Wittenberg die Pest ausbrach -Martin war schon tot- floh Katharina nach Torgau, wo sie nach einem Kutschenunfall starb.
Grimma wuchert mit 450 Einzeldenkmälern in der Altstadt, darunter mit Schloss, der ehemalige Fürsten-  und Landesschule oder dem imposanten Rathaus. Große Namen wie Schiller, Göschen, Seume oder Goethe verhalfen in der Blüte der Buchdruckkunst Grimma zum Titel Literaturstadt“. Katastrophale Jahrhundertfluten zerstörten zweimal in den letzten Jahren die Altstadt – und die Bürger bauten sie wieder auf.
Wittenberg ist in den Fokus der gesamten christlichen Welt gerückt. Ein Feuerwerk von hochkarätigen Veranstaltungen für Kunst-, Kultur- und Geschichtsbegeisterte, das seinesgleichen sucht, wird anlässlich der Lutherdekade bis 2017 veranstaltet. Alleine vier UNESCO-Stätten des Weltkulturerbes und das weltgrößte reformationsgeschichtliche Museum liegen in dieser berühmten Stadt.
Torgau, die einstige Residenz sächsischer Fürsten, hat noch einen fast vollständig erhaltenen historischen Stadtkern mit prächtigen Renaissance-Bürgerhäusern. Katharinas Grabstein ist in der Stadtkirche St. Marien zu finden.
Das alles wird während der Spurensuche auf thematischen Führungen erkundet.

Ab sofort kann die Reise gebucht werden (Nr. B 6200).

Weitere Informationen zum Reiseverlauf und den Kosten:
Ev. Familien-Bildungsstätte, Bahnhofsweg 12+14, 29525 Uelzen Tel. 0581/97991-0, E-Mail: info@fabi-uelzen.de, www.fabi-uelzen.de

Ein Jahr café welcome in unserer Gemeinde

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Jeden Dienstagnachmittag stehen viele Fahrräder vorm Gemeindehaus, ein Duft von Kaffee und Chai weht durch das Haus und es finden sehr herzliche Begrüßungen statt.
Es ist wieder einmal café welcome.
Nach und nach kommen all diejenigen zusammen, die Freude  daran haben, zusammen zu sitzen, sich zu unterhalten, zu spielen oder auch gemeinsam zu singen.
Seit einem Jahr nun ist das Café welcome zum Treffpunkt für Jung und Älter geworden- all die Geflüchteten, die in Bienenbüttel ein neues „Zuhause“ gefunden haben und ein Team von engagierten Frauen und Männern, die Freude an der Begegnung haben.
Manchmal schauen auch Zaungäste vorbei, die die Möglichkeit nutzen, unsere neuen Mitbürger kennenzulernen.
Zur Café welcome Zeit gibt es Lustiges, Melancholisches oder auch Trauriges zu berichten und anzuhören. Es ist die Zeit, in der die Menschen aus dem Irak, aus Syrien oder aus Afrika aus ihrer Heimat berichten, aus Zeiten vor den jetzt unerträglichen Zuständen, von ihren Fluchterlebnissen und von ihrem neuen Leben hier in Deutschland, von ihren Erwartungen und Hoffnungen, ihren Wünschen und ihren grossen Sorgen. Es sind die Sorgen um ihre Liebsten in ihrer Heimat.

In diesem Jahr sind einige Männer Väter geworden – ihre Kinder und sie konnten sich bisher noch nicht in die Arme schliessen.
Andere haben in diesem Jahr Freunde und Familienangehörige verloren weil sie auf der Flucht umgekommen sind oder durch mangelnde Versorgung an Krankheiten verstorben sind.
Alle Geflüchteten haben in diesem einen Jahr begonnen, deutsch zu lernen, manchen fällt es leicht, andere mühen sich sehr mit den Tücken der deutschen Sprache.
Aber immer Dienstagnachmittag ist die Zeit, sich in warmer Athmosphäre zu begegnen, sich als Gemeinschaft zu erleben, gemeinsame Aktivitäten zu starten und einfach Spass zu haben.
Ein junger Mann aus Afrika hat es einmal so gesagt: if I come to the café welcome I feel so welcome….

Christine Oehlmann

Das Café welcome hat eine neue Öffnungszeit – jeden Dienstag von 16 – 18 Uhr

Keine neue Kirchensteuer!

Informationen zum geänderten Erhebungsverfahren der Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer) ab 2015
Liebe Gemeindeglieder, zurzeit weisen Banken, Kreditinstitute oder Versicherungen ihre Kunden darauf hin, dass sie die Kirchensteuer auf Kapitalerträge (also zum Beispiel auf Zinsen) ab dem 1. Januar 2015 automatisch einbehalten werden. Dazu möchten wir Ihnen gerne einige Informationen weitergeben:

* Das Wichtigste zuerst: Es geht ausschließlich um die Vereinfachung eines Verfahrens – es gibt keine neue Steuer und keine Steuererhöhung! Weiterlesen

Die Kirchengemeinde St. Michaelis lädt am 27. Januar um 19.00 Uhr herzlich zum 1. Treffen des Unterstützerkreises für Flüchtlinge ins Gemeindehaus ein.

Flüchtlinge, die unter Einsatz Ihres Lebens aus krisengeschüttelten Regionen bzw. Kriegsgebieten in unser Land gekommen sind, brauchen unsere Unterstützung.
Wir möchten an diesem ersten Abend herausfinden, welche konkreten Hilfen benötigt werden und wer welche Unterstützung anbieten kann.
Viele Talente, Ideen und helfende Hände sind nötig – lassen Sie uns gemeinsam beginnen!