Kindertagesstätte

Rosenmontag in der Kita

Wo trifft man an einem Tag auf Minnie Mäuse, Ritter, Feuerwehrleute und Bienen? In der Kindertagesstätte St.Michaelis am Rosenmontag!
In der Woche vor Rosenmontag wurde der gesamte Kindergarten geschmückt, aus Krepppapier Girlanden gebastelt und mit Farbe die Fenster verziert.
Am Rosenmontag selbst wurden schon ab 6 Uhr im Frühdienst die ersten Luftballons aufgeblasen und Luftschlangen gepustet.
Im Bewegungsraum ging die Post ab, denn schon ab 8 Uhr lief die Musikanlage, es wurde getanzt und mitgesungen. Begeistert haben wir Erwachsenen die Kinder beobachtet, die sich, zum Teil ganz selbstvergessen, zur Musik bewegten.
In allen Gruppenräumen gab es Angebote für die Kinder, z.B. wurden Fotos im Konfettiregen gemacht, leckere Cocktails zubereitet und getrunken, man konnte sich schminken lassen oder in Ruhe frühstücken.
Mit Unterstützung einiger Mütter wurde ein großes Frühstücksbüffet vorbereitet und jedes Kind und jeder Erwachsene hatte die Qual der Wahl zwischen leckerem und gesundem Essen. Einzelne Kinder haben drei Würstchen geschafft!
Die zukünftigen Schulkinder gingen um 11 Uhr zum Kamellewerfen am Rathaus und kamen mit vollen Taschen zurück.
An diesem Rosenmontag haben wir tolle, phantasievolle Kostüme bewundert, von selbst genäht bis selbst gewählt gab es alles! Frau Hoppe und ein Mädchen bestanden darauf, dass sie Burgfräulein sind und nicht, wie von mir vermutet, Prinzessinnen. Noch immer bin ich der Meinung, dass ihre Kostüme auch für Prinzessinnen angemessen wären.
Wenn an diesem Tag ein Feuer im Kindergarten ausgebrochen wäre, hätten die anwesenden Feuerwehrleute das sicherlich schnell gelöscht und die Ritter hätten einen Feindesangriff sicherlich zurückgeschlagen.
Doch zum Glück war nichts davon nötig. Wir hatten einfach einen schönen und ereignisreichen Rosenmontag.

Ilsemarie Schulze-Iweleit

   

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Neue Jahreszeit

Ein Kind beschließt, dass es eine neue Jahreszeit gibt: Gewinter.

Ein Piratenschiff für die Krippe


Nachdem 2015 das tolle große Piratenschiff im Garten des Kindergartens „gestrandet“ ist, wollten auch die Krippenkinder  im Garten ein Schiff haben.
Viele Kataloge wurden gewälzt und doch kein passendes Schiff für den Krippengarten gefunden.
Erst der Tipp einer Bekannten brachte den Kontakt zu „Holzbau Schröder“ aus Schneverdingen. Herr Schröder sah sich unser Gelände an, notierte sich unsere Wünsche und schickte uns eine Zeichnung samt Angebot.
Die Finanzierung war leider nicht gleich gesichert, für das Kindergartenbudget allein war der Rechnungsbetrag zu groß, doch zum Glück können wir auf unsere Eltern zählen! Die Elternvertreter und weitere Eltern engagieren sich seit zwei Jahren beim Kuchenverkauf bei den Hobbymärkten in der Ilmenauhalle. Mit der Zeit haben die Eltern dort eine schöne Summe für den Kindergarten erwirtschaftet.
Die Elternvertreter entschieden, den fehlenden Rechnungsbetrag für das Schiff vom gesammelten Geld zu übernehmen.
So konnten Herr Schröder und sein Team Anfang Dezember beginnen das Schiff aufzubauen. Innerhalb von drei Tagen fertigten die Männer vor Ort unser Schiff und verankerten es im Boden. Begeistert verfolgten die Kinder und wir Kollegen den Aufbau.
Aus langen geschälten Stämmen, Massen an Brettern und vielen Schrauben entstand unser Schiff. Fünf lange Tage mussten wir warten bis wir unser Schiff endlich taufen und bespielen durften.
Die Krippenkinder stimmten über den Namen ab und entschieden sich für „Hoppetosse“. Am 13. Dezember kamen um 11 Uhr alle Kinder und Erwachsenen im Krippengarten zusammen, nach ein paar Worten von Frau Schulze-Iweleit und den Seemannsliedern von Frau Töpfer (auch von ihr mit der Gitarre begleitet), wurde die Hoppetosse mit einer Pappflasche getauft und durfte endlich bespielt werden.
Zur Feier des Tages gab es Schokolade für alle!

Ilsemarie Schulze-Iweleit

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Neues Tier
„ Ich bin ein freiwilliges Pferd“ Gemeint war ein frei lebendes Pferd.

Start in das Kitajahr 2016

 

Bepackt mit Gummistiefeln, Regenhosen und neuen Hausschuhen ziehen die neuen Kinder der St. Michaelis Kindertagesstätte am 03. August in Ihren Gruppengarderoben ein! Nachdem der eigene Harken ausgesucht ist und alles seinen richtigen Platz gefunden hat, gibt es viel zu entdecken in unserem großen Kindergarten. Dazu gehört eine Riesenauswahl an Spielmöglichkeiten, so dass manch neues Kind gar nicht weiß womit es zuerst spielen soll, ein neuer Tagesablauf, viele neue Gesichter, oder der große Garten mit der Wasserpumpe, Fahrzeugen, Sandspielzeug und tollen Verstecken. Dem einen oder anderen fällt die Trennung in den ersten Tagen aber noch schwer und Mama bleibt noch etwas da, um den Start zu erleichtern. Dennoch ist es schön zu beobachten wie die Kinder mit jedem Tag sicherer werden und immer ein kleines Stück mehr ankommen. Die neuen Elefanten, Marienkäfer, Hasen und Igel meistern die Eingewöhnung sehr gut und wenn es nochmal kleine Tränen gibt, sind sie schnell getrocknet.DSCI0160

Auch in der Krippe freuen wir uns 8 neue Mädchen und Jungen bei den Grashüpfern begrüßen zu dürfen. Die erste Woche der Eingewöhnung war schön, die Eltern und auch die Kinder sind sehr offen und haben sich schnell an den neuen Ablauf in der Gruppe gewöhnt. Selbst die „alten“ Grashüpfer haben es ganz toll gemeistert, das auf einmal neue Kinder, aber auch so viele neue Eltern da waren. Da die Eingewöhnungsphase in der Krippe in den ersten Tagen nur stundenweise stattfindet, haben die 7 „alten“ Kinder es genossen ab 11Uhr die Krippe ganz für sich allein zu haben und den Tag ganz entspannt zu Ende gebracht haben. Ab dem Begrüßungskreis sind wir seit Mitte August schon komplett ohne Eltern und der Großteil der Kinder bleibt auch schon zum Mittagessen und auch zum Schlafen bis 14 Uhr. Im Großen und Ganzen geht die Eingewöhnung richtig flott. Wir freuen uns auf ein schönes Krippenjahr!

Simone Rowedder und Nadine Kirch

Gemeinsames Ferienvergnügen

Bereits zum 3. Mal gab es in diesem Sommer eine gemeinsame Ferienbetreuung der Kindergartenkinder  aus der DRK-Kita und der St. Michaelis Kita.
In diesem Jahr trafen wir uns in der Einrichtung vom DRK: Je eine Erzieherin aus jeder Kita und eine Kindergruppe.
Die Kinder genossen es, das ganze Haus und den Garten für sich zu haben – vor allem „unsere“ Kinder aus der St. Michaelis – Kita hatten viel zu entdecken:
Das herrliche Therapietuch auf dem immer 2 Kinder zusammen spielen durften. Und dann die zweite Ebene im Gruppenraum, auf der man in „schwindelnder“  Höhe klettern und spielen konnte.
Das wunderbare Außengelände mit dem Bällebad und der riesigen Matschanlage. (Ja, es gab in diesem Sommer tatsächlich einige heiße Tage. Da waren wir froh über jede Abkühlung!)Und natürlich die  spannende Baustelle gleich nebenan. Selbstverständlich wurde auch diesseits der Baustelle fast jeden Tag eine neue Kinderkrippe gebaut…

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Die Kinder durften sich ein T-Shirt mit ihren Hand-, bzw. Fußabdrücken gestalten, mit Riesenkartons basteln, tanzen, malen, stempeln, mit Gummibärchen experimentieren …
Wir machten auch Ausflüge in das Dorf: An einem Tag zeigte uns Silas  „seinen“ „Kirchenkindergarten“ und die Jungen spielten lang gemeinsam im Sand.
An einem anderen Tag gingen wir zum Keschern an die Ilmenau. Einmal waren wir in der Wäscherei und legten auf dem Rückweg einen Zwischenstopp an der Eisdiele ein. Mmmm
Die Kinder lernten etwas über das Flusensieb in der Geschirrspülmaschine und wissen jetzt, warum der Teller grob gereinigt werden sollte, bevor er in die Maschine wandert.
Tjara brachte eines Tages sogar eine Wollhandkrabbe mit, die ihr Papa eigenhändig in der Ilmenau gefangen hatte. (Natürlich wurde sie auch wieder dort ausgesetzt). Wir durften sie beobachten und wer mutig war, der durfte sie auch vorsichtig berühren.
Ja, es waren wieder einmal drei rundherum gelungene, schöne Ferien(betreuungs)wochen, die es hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder geben wird – und dann sind vielleicht noch mehr Kinder dabei.

Marion Sauer

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Frauen und Herren
„ Hier im Kindergarten gibt es mehr Frauen als Herren. Herr Metzler ist der einzige Herr.“

 

Großer Bruder
Die Kinder  spielen am Berg. Eine schwangere Mutter holt ihr Kind ab und die Erzieherin sagt dem Kind das die Mama jetzt da ist. Darauf sagt ein anderes Kind, das gerade erst großer Bruder geworden ist:“ Du musst dich beeilen, wenn deine Mama sich aufregt, dann kommt das Baby.“

 

Glockenmenschen
Die Kirchglocken läuten. Darauf sagt ein Junge: „ Die Glockenmenschen sind aufgewacht und machen Ding Dong.“

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Bettenparty Juni 2016

Die diesjährige  Bettenparty haben Frau Hoppe und Frau Müller-Helms in die Hände der Kinder gelegt. Wir haben uns mit den Schulkindern in dem Bewegungsraum getroffen, die Ideen der Kinder für die Übernachtung gesammelt und Ihnen zur Abstimmung  vorgetragen.

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Die Kinder hatten der Bettenparty den Namen „AC/DC“ gegeben. Sie wollten eine Disco mit lauter Musik. Dies nahmen die Erzieherinnen zum Anlass, als AC/DC Coverband, mit dem Lied „TnT“ aufzutreten. Die Kinder staunten und zeigten auf die einzelnen Erzieherinnen, wie die mit Ihrer aufblasbaren Gitarre wirbelten. Als Abendbrot war der Wunsch der Kinder, kleine  Würstchen, ein Büfett, Marschmellows, Stockbrot und Popcorn.
Um 22.30 Uhr versammelten wir uns zu einem gemeinsamen Abschlusslied im Bewegungsraum. Danach machten sich die Kinder bettfertig  und krabbelten in Ihre Schlafsäcke. Dort gab es dann noch eine Gutenachtgeschichte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück kamen die Eltern der Schulkinder der Einladung von Frau Töpfer nach. Sie hatte in einer Woche mit den Schulkindern ein Musikprojekt  „Die Schöpfungsgeschichte“  eingeübt und diese den Eltern vorgetragen. Dies war ein bewegender  Moment für die Eltern, bei  dem auch ein paar Tränen kullerten.

Es war ein toller Abschluss für alle.

Christiane Hoppe und Carmen Müller-Helms