Kindertagesstätte

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Das Autorennen

„Am Freitag war ich nicht im Kindergarten. Da hat unsere Familie ein Autorennen geguckt. Das ging 24 Stunden. Von einem Nachmittag zum nächsten. Das Land, das gewonnen hat, heißt Audi.“

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Was bin ich?

Ein neues Kind kommt in die Kita. Da sagt die Erzieherin: „So, jetzt bist du in der Hasengruppe, also ein Hase.“ „ Nee“ sagt das Kind „ Ich bin doch Schütze.“

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Opa?

„ Du bist fast wie mein Opa, nur nicht so alt und nicht so dick.“ Junge zu Herrn Metzler.

“Immer ran, immer ran an das Haus vom Weihnachtsmann”


Traditionell wollte die Kita wieder einmal ein Fenster beim Lebendigen Advent am 13. Dezember 2017 öffnen. Doch wetterbedingt war es dann ein Durchgang im Foyer. Es kamen viele große und kleine Besucher, und so war das Foyer dann um 17:00 Uhr auch gut gefüllt. Vielleicht lag es auch an der musikalischen Unterstützung durch die Wichmannsburger Posaunen. Da einige Eltern dort spielen, boten sie ihre musikalische Begleitung an. Beim Puppentheater ging es um drei Wichtel, die das Haus vom Weihnachtsmann suchten und es natürlich auch fanden. Eine sehr kurzweilige Geschichte, die bei allen Besuchern gut ankam. Zum Schluss servierte das Kitateam Kekse und Kinderpunsch.

Heiko Metzler

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Übernachtungsangebot
„Herr Metzler, du darfst bei mir übernachten!“
Der fragt Warum.
„Na du hast doch da im Büro kein Bett.“

Die Geschichte vom Nikolaus


Am 1. Dezember war es wieder so weit: Adventsandacht der Kita in der St. Michaelis Kirche. Diesmal stand der Nikolaus im Mittelpunkt. Es wurden in kurzen Anspielen zwei Episoden aus dem Leben von Nikolaus dargestellt. Zum einen die Geschichte des Vaters mit den drei Mädchen, die so wenig Geld hatten, dass der Vater überlegte, die Mädchen zu verkaufen. Dort brachte Nikolaus über Nacht drei Goldsäckchen. Die legte er aber nicht in die Schuhe, wie der Nikolaus es heute bei den Kindern macht, sondern warf sie durch das Fenster. In der Kirche hieß das, es fielen drei Goldsäckchen von der Empore direkt vor die Füße der armen Familie, und die Überraschung aller Anwesenden war sehr groß. Und zum anderen die Geschichte der Schiffe im Hafen, von denen Nikolaus Getreide für die Menschen in Myra erbat und auch bekam. Trotzdem kamen die Schiffe vollgeladen in ihrem Bestimmungshafen an. Gottes Wunder sind oft unerklärlich. Zum Schluss erschien dann der Nikolaus auch in seinem Gewand. Für alle großen und kleinen Besucher gab es zum Abschluss am Ausgang noch ein Schokoladengoldstück mit auf den Weg in die Adventszeit.

Heiko Metzler

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Woanders
„Meine Oma und mein Opa wohnen woanders, sie können aber trotzdem deutsch sprechen.“
Mädchen 4 Jahre

50 Jahre Kindertagesstätte St. Michaelis

Mit dem festlichen gemeinsamen Einzug von Kirchenvorstand und KiTa-Team begann am 15. Oktober 2017, einem goldenen Oktobertag, der Gottesdienst zum 50. Geburtstag der St. Michaelis Kindertagesstätte.
Anfang Oktober 1967 öffnete der Kindergarten, im heutigen Pfarrhaus, seine Pforten.
Dieses Jubiläum feierten nun Kinder, Eltern und Kollegen unter aktiver Mithilfe des Kirchenvorstandes.
Gestaltet von Pastor Bade und I. Schulze-Iweleit vom KiTa-Team, kamen bei diesem Festgottesdienst auch Vertreter des Ev. Kita-Verbandes, die politische Gemeinde, die Bürgerstiftung, der Kirchenvorstand und die KiTa-Leitung zu Wort. Zum Abschluß des Gottesdienstes zogen die jetzigen Kindergartenkinder in die Kirche ein. Sie sangen gemeinsam mit dem KiTa-Team: „Einfach spitze, dass du da bist, komm wir loben Gott den Herrn“.
Dann ging das Mitmachfest so richtig los!
Bunte Ballons stiegen in die Luft, riesige Seifenblasen entstanden und zerplatzten, Kinder sprangen vergnügt in der Hüpfburg, Eltern saßen auf der Gemeindewiese und genossen den Sonnenschein bei einer Tasse Kaffee, um sich gleich danach beim Schubkarrenrennen zu messen.
Jeder konnte alte Kinderspiele wie Gummitwist, Hüpfekästchen oder Dosenwerfen ausprobieren. Schallplattenmusik lud zum Mitsingen und Mitwippen ein, die Musikauswahl war jedoch nicht jedermanns Sache.
Diese Aktionen ließen ehemalige Kindergarten-Kinder in Erinnerungen schwelgen. Man konnte sich in einem Gruppenraum alte Fotos ansehen, altes Kita-Mobiliar und alte Tisch- und Brettspiele ausprobieren.
Im Garten der jetzigen Kindertagesstätte konnten die Festgäste Fliesen gestalten, beschreiben oder bemalen. Später zu einem großen Mosaik zusammengesetzt sollen diese an einer Wand im Garten der KiTa dauerhaft an das Jubiläum erinnern.
Wie gut alle anwesenden Gäste die Kindertagesstätte kennen, konnte beim Quiz überlegt werden. Knifflige Fragen mußten beantwortet werden: Wie viele Toiletten gibt es in der Kita? Wer arbeitet hier am längsten? Wie hießen die ersten Gruppen (noch im heutigen Pfarrhaus)?
Gewinne gab es natürlich auch, gestiftet von den ansässigen Geschäften. Spielen, erinnern und erkunden macht müde und hungrig. Zum Glück gab es eine große Cafeteria im Gemeindehaus, der Kaffee- und Kuchenverkauf wurde zugunsten eines neuen Sonnensegels für die Krippengruppe durchgeführt. Wer lieber etwas Herzhaftes ass, konnte eine Bratwurst, gebraten vom Förderverein der Kirchengemeinde, genießen. An allen Stationen des Festes wurde geklönt und Erinnerungen ausgetauscht. „Ich erinnere mich noch genau an den Umzug in den neuen (jetzigen) Kindergarten!“
Denn auch der Neubau des Kindergartens vor genau 25 Jahren (im Jahre 1992) kam im Gottesdienst und auf dem Fest zur Sprache.
Ein besonderes Highlight war das Eltern-Theater: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“
Großes Gelächter begleitete den kleinen Maulwurf, als er mit einem braunen Häufchen auf dem Kopf, die anderen Tiere fragte, ob sie ihm auf den Kopf gemacht hätten.
Die Eltern gingen mit sehr viel Spielfreude und kreativen Kostümen in ihren Rollen auf.

Bei schönstem Sonnenschein klang das Fest gegen 17.00 Uhr aus.

Ilsemarie Schulze-Iweleit