Kindertagesstätte

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Ein Junge sitzt im Bewegungsraum auf der Bank. Frau Kirch sagt, wie schon öfter vorher: „Du kannst auch mal spielen gehen.“ Die prompte Antwort:“ Ich verspann mich doch nur!“

Integration am Vormittag

Die Integrationgruppe ist vom Nachmittag in den Vormittag gezogen. Integration bedeutet, daß Kinder und Kinder mit erhöhtem Förderbedarf gemeinsam spielen und lernen und die Welt entdecken. Die Kinder mit höherem Bedarf erhalten ganz individuelle Unterstützung und Begleitung in den Bereichen, wo sie dies benötigen. Diese Aufgabe übernimmt eine heilpädagogische Fachkraft, die somit die zwei Erzieherinnen in der Marienkäfergruppe unterstützt. Gleichzeitig ist die Gruppe von 25 auf 18 Kinder reduziert worden. Wir freuen uns auf diese neue Zeit der Veränderungen und sind gespannt, wie es sich entwickelt.

 

Zuwachs in der ev. Kita

Am Vormittag gibt es eine 4. Gruppe mit 10 Kindern, die in unser umgestaltetes Mitarbeiterzimmer eingezogen ist.Noch ist diese Gruppe nicht voll besetzt. Wir starteten mit fünf dreijährigen Kindern. Zuerst gab es Tränen wenn die Eltern sich verabschiedeten. In den folgenden Tagen wurde es aber immer leichter, Mama oder Papa zu verabschieden. Für mich ist es in meiner langjährigen Berufszeit das erste Mal, dass ich eine Gruppe mit ausschließlich Dreijährigen betreue. Wir fangen gemeinsam ganz neu an. Da sind keine „alten“ Kinder, die als Vorbild fungieren, so dass die „neuen“ sich abgucken, z.B. wie Spiele gespielt werden oder wie man auf eine Begrüßung am Morgen im Begrüßungskreis reagiert. Von Zeit zu Zeit haben wir im Kreis Besuch aus anderen Gruppen. Herrlich, wenn diese Kinder mit uns die „Bimmelbahn“ oder „Bello,Bello“ spielen! Dann spielen die Kleinen vergnügt und mutig mit. Bereits am nächsten Tag spielen sie ohne die Hilfe der Großen die Spiele nach… Es wird nicht lange dauern, dann sind auch diese „Kleinen“ große Kinder und gestalten sich ihren Vormittag ganz selbstständig. Zwei von ihnen sind schon jetzt selten im Gruppenraum und erkunden das Haus und den Garten für sich, während die „alten“ Kinder den neuen Gruppenraum – den Lese- und Leise-Raum- intensiv für sich nutzen. Besonders das Puppenhaus und das Bücherregal werden da bevorzugt. Von den Büchern werden vor allem von den älteren Kindern die Sachbücher herausgesucht und studiert. Die jüngeren Kinder genießen es, auf dem gemütlichen Sofa zu sitzen und ein Bilderbuch vorgelesen zu bekommen. Der Renner ist z.Z. Mama Muh geht schwimmen. Etwas länger dauerte es, einen Namen für unsere Gruppe zu finden. Vier Kinder hatten sich schon nach kurzer Zeit für einen Tiernamen entschieden. Das fünfte Kind brauchte fast zwei Wochen, um sich zu äußern. Aber das ist absolut in Ordnung – ich hatte es nicht eilig, einen Namen zu finden. Und so waren wir für die anderen die „ 10er Gruppe“. Seit dem 23. August sind wir die „Eichhörnchengruppe“. Da zeigt sich einmal mehr: Gut Ding will Weile haben. Ich freue mich schon sehr auf alles, was wir gemeinsam erleben werden. Und wenn in den nächsten Monaten die nächsten Dreijährigen zu uns kommen, werden diese fünf Kinder höchstwahrscheinlich eingewöhnt – und sozusagen – alte Eichhörnchen sein.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

„ Mein Papa war mal ein Feuerwehrmann“ „Und was ist er jetzt?“ „ Jetzt ist er ein richtiger Mann.“

Eingewöhnung in der Kita


Von August bis Oktober beginnt in Bienenbüttel für viele Kinder eine neue Zeit – die Krippen- oder Kindergartenzeit. Aufgeregt und gespannt fiebern sie dem ersten Tag entgegen. Die neue Umgebung, viele fremde Kinder und unbekannte Erzieher verunsichern manche Kinder, und wenn dann die Mama oder der Papa noch gehen soll, ist der Kindergartenspaß erstmal vorbei. Sie wollen nur bleiben, wenn die Mutter oder der Vater auch da bleibt. Für jedes Kind ist der Beginn der Kita-Zeit ein großes Ereignis, das sich für die einzelnen Kinder durch unterschiedliche Gefühle äußert. Viele Neuankömmlinge sind neugierig und voller Entdeckungsfreude, andere Kinder wiederum sind ängstlich und scheu. Das hängt einerseits mit dem jeweiligen Charakter des Kindes zusammen, andererseits mit der Vorerfahrung der Kinder. Wurden die Kinder schon von anderen Personen (z.B. Oma und Opa), von einer Tagesmutter, in einer Krippe oder Kita betreut, ist es meistens einfacher für sie, sich zu lösen. Sie haben schon die Erfahrung gemacht, dass Mama oder Papa auf alle Fälle wiederkommen, auch wenn diese morgens die Kita verlassen. Alle anderen Kinder müssen diese Erfahrung erst machen, daß die Eltern wirklich wiederkommen. Auch die Einstellung der Eltern trägt zu einer guten oder schlechten Eingewöhnung bei. Kann sich die Mutter oder der Vater selbst schlecht lösen und sei es unbewusst, spürt dies das Kind. Es wird sich unsicher fühlen und möchte möglicherweise nicht in den Kindergarten. Um den Alltag zu meistern und Sicherheit in der Kita zu erleben, „holen“ die Erzieherinnen die Kinder individuell ab. Zuerst einmal sollten sich Eltern Zeit nehmen, den Kindergarten- oder Krippenalltag mit dem Kind schrittweise zu erleben. Dabei wird dann meistens auch ein Abschiedsritual mit den Kindern entwickelt: z.B. winken, „rausschubsen“ der Eltern, das Kind läßt sich von Arm zu Arm weitergeben oder nimmt auf dem Schoß der Erzieherin Abschied von den Eltern. Viel Aufmerksamkeit, Spielangebote von den Erwachsenen und den „alten“Kindern erleichtern diese „Ankommephase“ in der Kindertagesstätte. In manchen Gruppen stellen sich die älteren Kinder als Eingewöhnungspaten für die jüngeren, neuen Kinder zur Verfügung. Die Kinder lernen den Tagesablauf kennen, Strukturen, die es einfacher machen den Tagesablauf (auch zeitlich) einschätzen zu können. So erleben die Kinder nicht nur den Abschied von den Eltern, sondern auch die spannenden Abenteuer des Kita-Alltags.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Halb und Halb Ein Mädchen ruft: „ Du bist noch ein Baby.“ Darauf Frau Widling,: “Aber der Junge ist doch kein Baby mehr.“ Ein anderer Junge antwortet:“ Naja, er ist ein Kleinkind. So halb Kleinkind und halb Junge.“

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Das Autorennen

„Am Freitag war ich nicht im Kindergarten. Da hat unsere Familie ein Autorennen geguckt. Das ging 24 Stunden. Von einem Nachmittag zum nächsten. Das Land, das gewonnen hat, heißt Audi.“

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Was bin ich?

Ein neues Kind kommt in die Kita. Da sagt die Erzieherin: „So, jetzt bist du in der Hasengruppe, also ein Hase.“ „ Nee“ sagt das Kind „ Ich bin doch Schütze.“