Kindertagesstätte

Start in das Kitajahr 2016

 

Bepackt mit Gummistiefeln, Regenhosen und neuen Hausschuhen ziehen die neuen Kinder der St. Michaelis Kindertagesstätte am 03. August in Ihren Gruppengarderoben ein! Nachdem der eigene Harken ausgesucht ist und alles seinen richtigen Platz gefunden hat, gibt es viel zu entdecken in unserem großen Kindergarten. Dazu gehört eine Riesenauswahl an Spielmöglichkeiten, so dass manch neues Kind gar nicht weiß womit es zuerst spielen soll, ein neuer Tagesablauf, viele neue Gesichter, oder der große Garten mit der Wasserpumpe, Fahrzeugen, Sandspielzeug und tollen Verstecken. Dem einen oder anderen fällt die Trennung in den ersten Tagen aber noch schwer und Mama bleibt noch etwas da, um den Start zu erleichtern. Dennoch ist es schön zu beobachten wie die Kinder mit jedem Tag sicherer werden und immer ein kleines Stück mehr ankommen. Die neuen Elefanten, Marienkäfer, Hasen und Igel meistern die Eingewöhnung sehr gut und wenn es nochmal kleine Tränen gibt, sind sie schnell getrocknet.DSCI0160

Auch in der Krippe freuen wir uns 8 neue Mädchen und Jungen bei den Grashüpfern begrüßen zu dürfen. Die erste Woche der Eingewöhnung war schön, die Eltern und auch die Kinder sind sehr offen und haben sich schnell an den neuen Ablauf in der Gruppe gewöhnt. Selbst die „alten“ Grashüpfer haben es ganz toll gemeistert, das auf einmal neue Kinder, aber auch so viele neue Eltern da waren. Da die Eingewöhnungsphase in der Krippe in den ersten Tagen nur stundenweise stattfindet, haben die 7 „alten“ Kinder es genossen ab 11Uhr die Krippe ganz für sich allein zu haben und den Tag ganz entspannt zu Ende gebracht haben. Ab dem Begrüßungskreis sind wir seit Mitte August schon komplett ohne Eltern und der Großteil der Kinder bleibt auch schon zum Mittagessen und auch zum Schlafen bis 14 Uhr. Im Großen und Ganzen geht die Eingewöhnung richtig flott. Wir freuen uns auf ein schönes Krippenjahr!

Simone Rowedder und Nadine Kirch

Gemeinsames Ferienvergnügen

Bereits zum 3. Mal gab es in diesem Sommer eine gemeinsame Ferienbetreuung der Kindergartenkinder  aus der DRK-Kita und der St. Michaelis Kita.
In diesem Jahr trafen wir uns in der Einrichtung vom DRK: Je eine Erzieherin aus jeder Kita und eine Kindergruppe.
Die Kinder genossen es, das ganze Haus und den Garten für sich zu haben – vor allem „unsere“ Kinder aus der St. Michaelis – Kita hatten viel zu entdecken:
Das herrliche Therapietuch auf dem immer 2 Kinder zusammen spielen durften. Und dann die zweite Ebene im Gruppenraum, auf der man in „schwindelnder“  Höhe klettern und spielen konnte.
Das wunderbare Außengelände mit dem Bällebad und der riesigen Matschanlage. (Ja, es gab in diesem Sommer tatsächlich einige heiße Tage. Da waren wir froh über jede Abkühlung!)Und natürlich die  spannende Baustelle gleich nebenan. Selbstverständlich wurde auch diesseits der Baustelle fast jeden Tag eine neue Kinderkrippe gebaut…

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Die Kinder durften sich ein T-Shirt mit ihren Hand-, bzw. Fußabdrücken gestalten, mit Riesenkartons basteln, tanzen, malen, stempeln, mit Gummibärchen experimentieren …
Wir machten auch Ausflüge in das Dorf: An einem Tag zeigte uns Silas  „seinen“ „Kirchenkindergarten“ und die Jungen spielten lang gemeinsam im Sand.
An einem anderen Tag gingen wir zum Keschern an die Ilmenau. Einmal waren wir in der Wäscherei und legten auf dem Rückweg einen Zwischenstopp an der Eisdiele ein. Mmmm
Die Kinder lernten etwas über das Flusensieb in der Geschirrspülmaschine und wissen jetzt, warum der Teller grob gereinigt werden sollte, bevor er in die Maschine wandert.
Tjara brachte eines Tages sogar eine Wollhandkrabbe mit, die ihr Papa eigenhändig in der Ilmenau gefangen hatte. (Natürlich wurde sie auch wieder dort ausgesetzt). Wir durften sie beobachten und wer mutig war, der durfte sie auch vorsichtig berühren.
Ja, es waren wieder einmal drei rundherum gelungene, schöne Ferien(betreuungs)wochen, die es hoffentlich im nächsten Jahr auch wieder geben wird – und dann sind vielleicht noch mehr Kinder dabei.

Marion Sauer

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Frauen und Herren
„ Hier im Kindergarten gibt es mehr Frauen als Herren. Herr Metzler ist der einzige Herr.“

 

Großer Bruder
Die Kinder  spielen am Berg. Eine schwangere Mutter holt ihr Kind ab und die Erzieherin sagt dem Kind das die Mama jetzt da ist. Darauf sagt ein anderes Kind, das gerade erst großer Bruder geworden ist:“ Du musst dich beeilen, wenn deine Mama sich aufregt, dann kommt das Baby.“

 

Glockenmenschen
Die Kirchglocken läuten. Darauf sagt ein Junge: „ Die Glockenmenschen sind aufgewacht und machen Ding Dong.“

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Bettenparty Juni 2016

Die diesjährige  Bettenparty haben Frau Hoppe und Frau Müller-Helms in die Hände der Kinder gelegt. Wir haben uns mit den Schulkindern in dem Bewegungsraum getroffen, die Ideen der Kinder für die Übernachtung gesammelt und Ihnen zur Abstimmung  vorgetragen.

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Die Kinder hatten der Bettenparty den Namen „AC/DC“ gegeben. Sie wollten eine Disco mit lauter Musik. Dies nahmen die Erzieherinnen zum Anlass, als AC/DC Coverband, mit dem Lied „TnT“ aufzutreten. Die Kinder staunten und zeigten auf die einzelnen Erzieherinnen, wie die mit Ihrer aufblasbaren Gitarre wirbelten. Als Abendbrot war der Wunsch der Kinder, kleine  Würstchen, ein Büfett, Marschmellows, Stockbrot und Popcorn.
Um 22.30 Uhr versammelten wir uns zu einem gemeinsamen Abschlusslied im Bewegungsraum. Danach machten sich die Kinder bettfertig  und krabbelten in Ihre Schlafsäcke. Dort gab es dann noch eine Gutenachtgeschichte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück kamen die Eltern der Schulkinder der Einladung von Frau Töpfer nach. Sie hatte in einer Woche mit den Schulkindern ein Musikprojekt  „Die Schöpfungsgeschichte“  eingeübt und diese den Eltern vorgetragen. Dies war ein bewegender  Moment für die Eltern, bei  dem auch ein paar Tränen kullerten.

Es war ein toller Abschluss für alle.

Christiane Hoppe und Carmen Müller-Helms

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Kunst

Zwei Kinder sitzen in der Schneckengruppe am Maltisch. Sagt das eine Kind: “ Kunst ist das, was man als Kunst empfindet und mein Bild ist Kunst!“ Darauf das andere Kind. „ Das sieht aber nicht wie Kunst aus.“ „Du verstehst nichts von Kunst“ antwortet das erste Kind.

Die Hochbeetgruppe

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Auch in diesem Jahr gibt es in der Kindertagesstätte  wieder eine neue Hochbeetgruppe. Die Hochbeetgruppe trifft sich jeden Mittwoch, meist nach dem Begrüßungskreis zu verschiedenen Angeboten und Aktivitäten rund um das Hochbeet.
Zuerst wurde darüber gesprochen was die Kinder säen und pflanzen möchten. So wachsen im Hochbeet jetzt Kresse, Radieschen, Salat Kürbis, Zwiebeln und Erdbeeren nebeneinander. Unsere Tomatenpflanzen warten noch auf der Fensterbank darauf ins Hochbeet zu kommen. Schon sehr fachkundig wird von den Kindern beobachtet was schon gewachsen ist und ob die Pflanzen Wasser brauchen. Die Kinder wissen genau welche Kürbispflanze aus ihrem Samen gewachsen ist.
Es war sogar schon Erntezeit bei der Hochbeetgruppe. Wir konnten  unsere Kresse ernten. Einstimmig wurde festgestellt, das Kresse auf Knäckebrot echt super lecker schmeckt.
Nun warten die Kinder gespannt was als nächstes geerntet werden kann. Vielleicht sind beim nächsten Treffen auch die Tomatenpflanzen auch schon so groß, dass sie ins Hochbeet können.
In der Zeit, in der am Hochbeet mal nicht so viel zu tun ist, gibt es für  die Kinder Ausmalbilder, wie z.B. : Was braucht eine Pflanze zum Wachsen ? aber auch verschiedene  Spiele und Fingerspiele.

Christiane Hoppe

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Tröstender Toast

Ein Kind weint im Garten weil es gestürzt ist und eine anders fragt eine Erzieherin: „Was hat es denn?“ „Ich weiß es nicht“ antwortet die Erzieherin „ Geh doch einmal hin und frage es, vielleicht braucht es ein bisschen Trost.“ Das Kind antwortet:“ Ich habe keinen Toast, aber vielleicht hat jemand anderes einen Toast mit ein bisschen Salami, dann kann das Kind was essen.“

Zwischen Wassertropfen, Taufen und Bratwurst

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Am 29.05.2016 feierten die Kita St. Michaelis und die Kirchengemeinde gemeinsam einen Tauferinnerungsgottesdienst mit zwei Taufen. Im Vorfeld war die Taufe das Thema in der Kita, passend zum Jahresthema „ Mit der Kirche durch das Jahr“. Die Kinder durften ihre Taufsprüche, oder Wünsche der Eltern an sie mitbringen. Diese wurden dann auf Wassertropfen aus Papier geschrieben und als Dekoration in die Kirche gehängt. Zur Kirchenerkundung mit Puppentaufe fanden sich die Kitagruppen auch in der Kirche ein. Hier gab es viele interessante Dinge  rund um das Taufbecken zu sehen und ein Frühstück in der Kirche ist ja auch mal etwas ganz besonders. Für die beiden Täuflinge sammelten die Erzieherinnen mit den Kindern Wünsche und schrieben auch diese auf kleine Wassertropfen.

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Beim Gottesdienst wurde die Geschichte von Jona und dem Wal als Anspiel gezeigt. Jona, der Kapitän und auch der König zogen die kleinen und großen Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckte natürlich alle der große Wal. Nach den Taufen gab es für die Täuflinge bunte Regenschirme mit den kleinen Wassertropen und den Wünschen der Kinder. Am Ausgang bekam jeder Gottesdienstbesucher eine Wassersegen.
Beim anschließenden Frühlingsfest gab es passend zu den Taufen viel Wasser von oben, doch das Kitateam und die Festbesucher ließen sich dadurch nicht die Stimmung verderben. Es gab Bratwürste, Waffeln und Kaffee für das leibliche Wohl. Die Kinder konnten Steine bemalen, Kerzen gestalten, kleine Blumentöpfe verzieren oder einen Sonnenschirm anmalen.
Jeder Besucher konnte seinen Wunsch aufschreiben und mit einem Luftballon in den Himmel steigen lassen. Da sich viele  Besucher Sonne wünschten, kam diese dann auch wirklich noch zum Ende des Festes zum Vorschein. Danke an alle Helfer aus der Elternschaft und das ganze Kitateam.

Heiko Metzler