Unsere Gemeinde

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor ein paar Tagen hatte ich unerwarteten Besuch. Eine Freundin aus Studienzeiten, die ich 20 Jahre nicht gesehen hatte, meldete sich kurzfristig an. Ich habe mich sehr auf den Besuch gefreut. Und wie´s so ist: Wenn Besuch kommt, bereitet man sich vor, sieht zu, dass der Gast sich wohlfühlen kann. Am Bahnhof traf mein Blick ein vertrautes Gesicht, das fast unverändert war. Nur ein paar Falten zeugten von den Jahren, die seit dem letzten Treffen ins Land gegangen waren. Schon bald spürten wir, dass wir uns auch nach 20 Jahren noch viel zu sagen hatten, dass eine innere Verbundenheit geblieben war. Und so haben wir uns vorgenommen, uns wenigstens einmal im Jahr zu sehen und zu besuchen! Um eine „Verabredung“ einmal im Jahr geht es auch in den kommenden Wochen des Advents – und dann vor allem am Heiligen Abend. Da kommt einer, der hohe Erwartungen weckt! Vorfreude und Hoffnung! Und wie´s so ist: Wenn Besuch kommt, bereitet man sich vor, sieht zu, dass der Gast sich wohlfühlen kann. Es wird geputzt, gebacken, Geschenke besorgt und das Haus festlich geschmückt! Am liebsten soll es dann so sein wie alle Jahre wieder! Alles soll seinen Platz haben. Alles soll so sein wie immer. Alle sollen friedlich versammelt sein. Aber in so mancher Runde bleiben Plätze frei. Kinder sind erwachsen geworden, gehen ganz eigene Wege; es gab Trennungen; es gab Abschiede – auch endgültige Abschiede. Und so wird es in manchem Haus in diesem Jahr ganz anders zugehen als in all den Jahren zuvor. Vielfach wird das schmerzhaft so empfunden werden. Und das ist wohl vor allem deshalb so, weil der Gast, den wir erwarten, die Hoffnung auf Frieden, auf Ganzheit, auf Geborgenheit, auf Heilung in einer so rastlosen, unsteten und friedlosen Welt weckt! Vielleicht aber spüren ja gerade all jene, deren Leben und Welt im vergangenen Jahr so sehr aus der Bahn geraten ist, dass dieser Gast in ihre Herzen und Häuser einziehen will: Heilung und Segen schenken will. Ich jedenfalls wünsche Ihnen, dass für Sie etwas davon erfahrbar wird – an Weihnachten – so dass Sie sich auf diese besondere „Verabredung“ freuen können – einmal im Jahr!

Ihr Pastor Christoph Siedersleben

Die Weihnachtsgeschichte – Krippenspiel

Vor langer Zeit lebten in einem fernen Land ein Mann und eine Frau. Ihre Namen waren Maria und Josef. Sie waren beide noch sehr jung und sie hatten sich lieb. Maria sollte bald einen Sohn bekommen, der Jesus heißen sollte. Und sie spürte, dass er jemand ganz Besonderes werden würde. Damals wollte der Kaiser von Rom wissen, wie viele Menschen in seinem Reich lebten. Darum befahl er, dass sich alle Menschen in ihre Heimatstadt begeben sollten, um ihre Namen aufzuschreiben. Auch Maria und Josef machten sich auf die Reise. Sie gingen in eine Stadt, die Bethlehem hieß. Weil sie sehr arm waren, hatten sie nur ein wenig Gepäck bei sich. Für Maria war der Weg sehr anstrengend, denn ihr Bauch war schon sehr dick und es sollte nicht mehr lange dauern, bis ihr Kind geboren würde. In der Stadt gab es ein großes Gedränge, denn es waren viele Menschen dort, um sich zählen zu lassen. Maria war schon sehr erschöpft, und sie wünschte sich sehr eine Herberge, wo sie sich ausruhen konnte Niemand hatte ein Zimmer für sie. Josef wollte ihr so gerne helfen, aber er konnte nichts tun als mit ihr weitergehen und an alle Türen klopfen. Irgendwann zeigte ihnen endlich jemand einen Platz, wo sie bleiben konnten: Es war ein Stall, in dem ein Ochse und ein Esel standen. Das war besser als nichts. In diesem Stall kam in der Nacht das Jesuskind zur Welt. Und Maria und Josef freuten sich sehr über seine Geburt. Auf einem Feld in der Nähe waren Hirten, die bei ihren Schafen wachten. Plötzlich erschraken sie. Hirte 1: Ein helles Licht hat mich geweckt! Hirte 2: Das helle Licht hat mich erschreckt! Hirte 3: Ein Licht jetzt mitten in der Nacht, das hat uns alle wach gemacht! Hirte 1: Wer steht vor uns im hellen Schein? Hirte 2: Seht doch, das muss ein Engel sein! Hirte 3: Wenn Gott den Engel zu uns schickt, kein Wunder, dass man da eschrickt! Hirte 3: Seht, noch mehr Engel stehen da! Engel: Hört zu, was heute Nacht geschah! Geboren ist heut Jesus Christ, der euer Herr und Bruder ist. In einer Krippe liegt das Kind im Stall, wo Ochs und Esel sind. Ihr braucht nur zu dem Stall zu gehen, dann könnt ihr alles selber sehn! Also gingen die Hirten los. Ein Stern leuchtete besonders hell am Himmel, der zeigte ihnen den Weg. Die Hirten brachten etwas zu essen und zu trinken mit, und so wurde es warm und gemütlich im Stall. Auch drei weise Männer aus einem fernen Land hatten den Stern gesehen. Er führte sie zu dem Stall, in dem Jesus lag. Die Weisen brachten dem Kind kostbare Geschenke und knieten vor ihm nieder. Und alle, die zum Stall kamen, um das Kind zu sehen, wurden bei seinem Anblick ganz glücklich und froh „ Krippenspiel der KU4 Kinder am Heiligabend um 14.30 Uhr“ Auch wir Ku4 Kinder , Frau Bohn, Frau Schütt, Frau Zaja und Frau Päper werden bei Eurem Anblick ganz glücklich und froh und freuen uns auch über gleichaltrige „ Nichtkonfirmanden“, die Lust und Laune haben, beim Krippenspiel mit dabei zu sein. Die bisher geplanten Krippenspiel- Probentermine im Überblick,(in der Kirche) 1 Krippenspielprobe Sa. 24.11.2018, 11-12 Uhr Rollenverteilung 2.Krippenspielprobe Sa. 01.12.2018, 11-12 Uhr 3.Krippenspielprobe Sa. 08.12.2018, 11-12 Uhr 4.Krippenspielprobe Sa. 15.12.2018, 11-12Uhr 5.Generalprobe Sa. 22.12.2018, 11-12 Uhr 6. Aufführung Mo.24.12.2018, 14.30-15.30 Uhr. Wer Fragen hat, kann Martina Päper unter der Telefon Nr.05823-7674 ab 19.00 Uhr anrufen.

Adventskonzert 2018

Adventskonzert 2016

Was meinen Sie ?

Wie schön wäre es, wenn der MICHAELISBOTE von den Menschen in unserer Gemeinde auch als eine Plattform genutzt werden würde, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Diese Möglichkeit möchten wir anbieten mit der Rubrik „Was meinen Sie?“ und bitten Sie um Ihre Mitgestaltung: Sie nennen uns ein Thema, das Sie bewegt und zu dem sich Mitmenschen jeden Alters äußern können. Das Thema sollte einen lebendigen Austausch ermöglichen. Bei mehreren Vorschlägen wird das Thema für die nächste Ausgabe des MICHAELISBOTE dann im Redaktionsteam ermittelt. Sie schreiben einen kurzen Beitrag und sind mit dessen Veröffentlichung einverstanden. Diesen können Sie per email übermitteln an jimput@arcor.de oder in den Briefkasten des Gemeindehauses einwerfen. Und dann freuen wir uns auf Ihre Beiträge und Meinungen zu dem Thema der jeweiligen Ausgabe, die Sie ebenfalls per email oder durch Einwurf in den Briefkasten für die kommende Ausgabe einsenden. Nach einem ungewöhnlich langen und warmen Sommer wollen wir heute starten mit dem Thema

Die Mini Michel feiern Gottesdienst

Fussgetrappel, helle Kinderstimmen, fröhliches Lachen… …die Mini Michel kommen wieder einmal zusammen, um einen kleinen und feinen Gottesdienst miteinander zu feiern. Matten liegen auf dem Boden im Kreis, die Kerze in der Mitte brennt schon und dann finden alle schnell ihren Platz. Die Kinder mit ihren größeren Geschwistern, ihrer Mama, ihrem Papa oder ihrer Oma. Und dann geht es auch schon singend los, es wird von der Schöpfung erzählt, schöne Bilderbücher angeschaut und später dann malen und gestalten alle zusammen ein Meeres -Bild. Mit Gebet und fröhlichem Gesang werden dann alle bis zum nächsten Mini Michel Gottesdienst verabschiedet um im Anschluss noch gemeinsam bei Saft und Keksen das Beisammensein ausklingen zu lassen.

Die nächsten Mini Michel Gottesdienste feiern wir jeweils Samstag um 10.30 Uhr am 20. Oktober – 17. November und 15. Dezember Wir freuen uns auf euch!

Einladung:

– wir pflanzen Obstbäume für die jüngsten Kinder der Kirchengemeinde Altenmedingen Die Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg haben ein tolles Weltgebetstags–Team, das an jedem ersten Freitag im März eines Jahres einen Gottesdienst – immer im Wechsel der drei Kirchengemeinden – gestaltet. Dieses Team hat viel Freude am Vorbereiten und Organisieren, so dass vor einigen Jahren der Wunsch aufkam, auch im Herbst einen „besonderen Gottesdienst“ – ebenso im Wechsel der drei Kirchengemeinden – zu erarbeiten. In diesem Jahr gestalten die Frauen aus unseren Kirchengemeinden den besonderen Familiengottesdienst am 21. Oktober 2018, der in Altenmedingen gefeiert wird. Kinder, die in den vergangenen zwei Jahren in der Gemeinde Altenmedingen geboren wurden oder Kinder in diesem Alter, die mit ihren Familien in die Gemeinde zugezogen sind, erhalten kostenlos einen Obstbaum. Dieser wird nach dem fröhlichen Gottesdienst, der am 21.10.2018 um 9:30 Uhr in der St.Mauritius-Kirche beginnt, auf der Pflanzwiese in Altenmedingen zwischen der Straße Sonnenhang und Parkplatz am Friedhof mit vielen Familienangehörigen gepflanzt. Pflanzlöcher werden vorbereitet. Wir laden jedermann aus unseren drei Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg ganz herzlich ein, an diesem besonderen Familiengottesdienst und an der anschließenden Pflanzaktion dabei zu sein und mitzumachen. Weil die politische und die Kirchen Gemeinde Initiatoren dieser Gemeinschaftsaktion sind, begrüßen der Bürgermeister und der Kirchenvorstand nach dem Gottesdienst die jüngsten Gemeindemitglieder mit ihren Familien mit einem kleinen Empfang auf der Pflanzwiese. Wir freuen uns sehr, dass der Posaunenchor Altenmedingen seine musikalische Begleitung bei den Pflanzarbeiten zugesagt hat. Nun wünschen wir uns eine volle Kirche, freundliches Wetter und viel Vergnügen beim Pflanzen auf der Wiese.

Das WGT-Team

Pastor Christoph Siedersleben

Ich wurde am 01. August 1960 in Nongoma / Südafrika geboren. Nach meiner Schulzeit in Südafrika und Namibia studierte ich Theologie. Das Vikariat absolvierte ich in einer Stadtgemeinde in Wolfsburg. Anschließend war ich 20 Jahre Pastor auf dem Lande, in der Kirchengemeinde Wallensen im Weserbergland. Eine neue Herausforderung war die Arbeit als Gefängnisseelsorger in der JVA Uelzen und der Abteilung Lüneburg. Gut drei Jahre habe ich „hinter Gittern“ gearbeitet. Seither bin ich Springer in unserem Kirchenkreis. Nach dem Eintritt in den Ruhestand von Pastor Jürgen Bade werde ich als Vakanzvertreter in Bienenbüttel, in Ihrer Gemeinde, tätig sein. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.

Auf bald also vielleicht ….

Ihr Pastor Christoph Siedersleben

Waldgottesdienst im Grünhagener Erlengrund am 19.08.2018

Nachdem die Glockenschläge der Grünhagener Glocke verklungen waren, begrüßte Andreas Feige im Namen der Kirchengemeinde Bienenbüttel sowie der Dorfgemeinschaften Eitzen I und Grünhagen (mittlerweile bereits zum 18-ten Mal im Buchenwald Erlengrund und zum 21-ten Mal insgesamt) ca. 110 Besucher zum Waldgottesdienst. Besonders begrüßte er den Pastor Herrn Jürgen Bade, den Posaunenchor „Michaelis Brass“, sowie die zwei Taufgesellschaften. Da unser Pastor Jürgen Bade in diesem Jahr seinen letzten Waldgottesdienst abhielt (er geht in wenigen Wochen in den wohlverdienten Ruhestand), hatte Andreas Feige ein paar Anmerkungen aus den letzten Jahren vorgetragen: • Insgesamt ist es nun bereits der 17-te gemeinsame Waldgottesdienst mit Jürgen Bade! • Da gab es in 2004 das Gleichnis: „. . . und den Balken in deinem Auge siehst du nicht?“ • In 2005 waren rund 250 Besucher, inklusive fünf Täuflinge beim Waldgottesdienst, der seinerzeit von Pastor Jürgen Bade und Prädikant Sackmann angeboten wurde. Hier war das Anspiel „Wir sind der Papst“! • In 2010 hatten wir dann den bisherigen Höhepunkt an Taufen im Grünhagener Erlengrund: Hier gab es neun Taufgesellschaften. Insgesamt waren auch hier wieder 250 Besucher anwesend. Wer erinnert sich nicht an die sogenannte „Spritz-/Ferntaufe“ von einer Grünhagenerin! • 2008 beendete Andreas Feige seine Begrüßungsrede mit folgendem Zitat: „Gott gebe uns die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können. Den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können. Und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden!“ • 2010 hörten wir die Grünhagener Glocke zum ersten Male! Seit dieser Zeit lässt Heinz Mazasek sie jedes Jahr erklingen! • In all den Jahren musste der Waldgottesdienst aufgrund der Witterung nur ein einziges Mal in die Bienenbütteler Kirche verlegt werden! Und das auch nur, weil wir ihn aus terminlichen Gründen verschoben hatten. • Unser Pastor Jürgen Bade fand jedesmal wieder passende Worte für den schönen Ort des Waldgottesdienstes im Grünhagener Erlengrund. • Noch erwähnenswert ist: Alle Täuflinge im Grünhagener Erlengrund wurden mit Wasser aus dem Eitzener Bach (auch Forellenbach genannt) getauft! Danach bedankte Andreas Feige sich beim Posaunenchor „Michaelis Brass“ unter der Leitung von Andreas Vesper für die langjährige musikalische Gestaltung unserer Waldgottesdienste, und bei den Eitzenern und Grünhagenern für das Kuchen- und Schnittchen-Buffet (auch hier ist es bereits das 21-te Mal gewesen)! Wozu die Dorfgemeinschaften Eitzen I und Grünhagen alle Anwesenden nach Abschluss des Gottesdienstes wieder herzlich einluden.