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Eingewöhnung in der Kita


Von August bis Oktober beginnt in Bienenbüttel für viele Kinder eine neue Zeit – die Krippen- oder Kindergartenzeit. Aufgeregt und gespannt fiebern sie dem ersten Tag entgegen. Die neue Umgebung, viele fremde Kinder und unbekannte Erzieher verunsichern manche Kinder, und wenn dann die Mama oder der Papa noch gehen soll, ist der Kindergartenspaß erstmal vorbei. Sie wollen nur bleiben, wenn die Mutter oder der Vater auch da bleibt. Für jedes Kind ist der Beginn der Kita-Zeit ein großes Ereignis, das sich für die einzelnen Kinder durch unterschiedliche Gefühle äußert. Viele Neuankömmlinge sind neugierig und voller Entdeckungsfreude, andere Kinder wiederum sind ängstlich und scheu. Das hängt einerseits mit dem jeweiligen Charakter des Kindes zusammen, andererseits mit der Vorerfahrung der Kinder. Wurden die Kinder schon von anderen Personen (z.B. Oma und Opa), von einer Tagesmutter, in einer Krippe oder Kita betreut, ist es meistens einfacher für sie, sich zu lösen. Sie haben schon die Erfahrung gemacht, dass Mama oder Papa auf alle Fälle wiederkommen, auch wenn diese morgens die Kita verlassen. Alle anderen Kinder müssen diese Erfahrung erst machen, daß die Eltern wirklich wiederkommen. Auch die Einstellung der Eltern trägt zu einer guten oder schlechten Eingewöhnung bei. Kann sich die Mutter oder der Vater selbst schlecht lösen und sei es unbewusst, spürt dies das Kind. Es wird sich unsicher fühlen und möchte möglicherweise nicht in den Kindergarten. Um den Alltag zu meistern und Sicherheit in der Kita zu erleben, „holen“ die Erzieherinnen die Kinder individuell ab. Zuerst einmal sollten sich Eltern Zeit nehmen, den Kindergarten- oder Krippenalltag mit dem Kind schrittweise zu erleben. Dabei wird dann meistens auch ein Abschiedsritual mit den Kindern entwickelt: z.B. winken, „rausschubsen“ der Eltern, das Kind läßt sich von Arm zu Arm weitergeben oder nimmt auf dem Schoß der Erzieherin Abschied von den Eltern. Viel Aufmerksamkeit, Spielangebote von den Erwachsenen und den „alten“Kindern erleichtern diese „Ankommephase“ in der Kindertagesstätte. In manchen Gruppen stellen sich die älteren Kinder als Eingewöhnungspaten für die jüngeren, neuen Kinder zur Verfügung. Die Kinder lernen den Tagesablauf kennen, Strukturen, die es einfacher machen den Tagesablauf (auch zeitlich) einschätzen zu können. So erleben die Kinder nicht nur den Abschied von den Eltern, sondern auch die spannenden Abenteuer des Kita-Alltags.