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Gemeinsam Lachen, Lernen und Spielen – Die Integrationsgruppe stellt sich vor

Igelkinder Januar 2015 016Kinder lachen, lautes Rufen, Hin- und Herlaufen, ein scheinbar „ wildes Durcheinander“…
Es ist Mittagszeit in der Kindertagesstätte St. Michaelis in Bienenbüttel. Während ein Teil der Kinder abgeholt wird, kommen ständig neue Kinder dazu, denn es ist der Beginn der Integrationsgruppe, die von 13.00-18.00Uhr im Haus ist.
Während der Mittagszeit spielen alle Kinder gemeinsam draußen auf unserem großen Außengelände. Nach und nach wird es immer ruhiger, bis alle Vormittagskinder abgeholt sind.
Die Igelgruppe (Integrationsgruppe) trifft sich zum Begrüßungskreis, der Nachmittag beginnt. Nachdem wir uns begrüßt haben, wissen wer alles da ist und z. B. ein Spiel gespielt haben. Geht es zum Essen, da wir mit der Ganztagsgruppe das ganze Haus nutzen können, gehen wir in die Hasengruppe zum Essen. Es wird eine große Tafel gestellt, damit alle an einem Tisch sitzen und gemeinsam wie in einer großen Familie essen können. Nach dem Essen ist dann Zeit  für Angebote, Freispiel und Therapien für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Die Therapeuten wie Logopäden oder Ergotherapeuten kommen zu uns ins Haus. Nun ist der Nachmittag auch schon fast vorbei. Wir singen noch ein Abschlusslied und schon stehen die Eltern zum Abholen vor der Tür.

Was bedeutet eigentlich Integrationsgruppe?

Hier lernen, lachen und spielen alle Kinder mit und ohne erhöhten Förderbedarf gemeinsam.
Damit dies gelingen kann, gibt es besondere „Rahmenbedingungen“ für eine Integrationsgruppe.
So werden 18 statt 25 Kinder aufgenommen. Dadurch ist es möglich noch individueller auf die Bedürfnisse der Kinder bzw. Gruppe einzugehen. Vier der 18 Plätze sind für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bzw. einer Beeinträchtigung vorgesehen.
Außerdem werden die Kinder in der Integrationsgruppe von drei pädagogischen Fachkräften betreut, eine dieser Fachkräfte ist entweder Heilpädagoge/in oder Erzieher/in mit der Zusatz-ausbildung für Integrative Bildung und Erziehung. So können besonders die Integrationskinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend gezielt gefördert werden. Natürlich profitieren alle Kinder von diesen Rahmenbedingungen.

Die kleinere Gruppe ist gerade für jüngere Kinder ein geeigneter und geschützter Rahmen um sich in den Kindergartenalltag einzugewöhnen. So das es auch möglich wäre, Kinder unter drei Jahren in die Gruppe aufzunehmen. Natürlich auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf  oder Beeinträchtigung. Genauso unterstützen die klaren Strukturen und die ruhige Atmosphäre die Kinder in ihrer Entwicklung und helfen ihnen nach der Eingewöhnung sich nach ihren Möglichkeiten zu entwickeln, zu lernen und zu wachsen.

Was sind Kinder „ mit Beeinträchtigung oder erhöhtem Förderbedarf“?

„Von außen“ ist oft nicht zuerkennen, welche Kinder eine Beeinträchtigung und somit einen erhöhten Förderbedarf haben.
Denn Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung, eine Verzögerung in der gesamten Entwicklung oder Probleme im Umgang mit anderen Kindern kann man nicht sehen. Es gibt auch Kinder die durch einen Gendefekt oder durch eine chronische Krankheit einen erhöhten Förderbedarf haben. Zudem ist unsere Einrichtung rollstuhlfahrergerecht gebaut, denn bei uns sind alle Kinder willkommen, werden angenommen und wertgeschätzt.

Jedes Kind hat die Möglichkeit an allen Angeboten teilzunehmen, ob wir nun basteln, erzählen, spielen, gemeinsam eine Mahlzeit vorbereiten oder einen Ausflug machen.
Vielleicht haben Sie uns schon mal gesehen, wenn  wir mit den Kindern ein Eis essen waren oder auf dem Spielplatz der Ilmenauhalle oder beim Einkaufen.
Bei all diesen Aktivitäten lernen die Kinder gemeinsam, dass jeder sein eigenes  Tempo im Erlernen von Fähigkeiten und Alltagsfertigkeiten hat. Kleine Erfolge werden somit auch von den Kindern erkannt und geachtet. Somit ist diese Gruppe ein geschütztes Lernfeld für den Umgang miteinander, wo sich alle gegenseitig helfen und unterstützten und lernen sich zu streiten und sich wieder zu vertragen.
Die Mitarbeitenden sind Ansprechpartner für die Eltern in pädagogischen Fragen, dafür gibt es regelmäßig Entwicklungsgespräche, aber auch für Fragen zu Zuständigkeiten von Ämtern, Behörden sowie Ärzten. Weiterhin bieten wir für die Eltern der Integrationskinder halbjährliche Entwicklungsgespräche mit den Therapeuten an. Das Team nutzt weiterhin auch eine externe Fachberatung.

Sie sind herzlichen eingeladen uns am Nachmittag zu besuchen und uns kennen zu lernen.

Bei Interesse an einem Platz in der Integrationsgruppe oder bei Fragen wenden Sie sich bitte  an Herrn Metzler, Tel. 05823 447, Leiter der St. Michaelis Kindertagesstätte Bienenbüttel.