Neujahrsempfang 2018

Am Sonntag, den 14. Januar fand der diesjährige Neujahrsempfang für unsere Ehrenamtlichen statt. Mit einem schönen Gottesdienst, einer gut besuchten Kirche und vielen geladenen Gästen starteten wir in diesen Tag. Im Anschluss ging es ins Gemeindehaus, wo der Kirchenvorstand einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. An schön dekorierten Tischen nahmen ca. 100 Besucher Platz. Sie konnten ein kleines Rahmenprogramm mit Beiträgen, Gesang und Musik genießen. Dass diese so wichtige Veranstaltung so gut besucht war zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind eine gute Form gefunden zu haben, um uns bei unseren Ehrenamtlichen zu bedanken. Einen guten und wichtigen Beitrag im Bereich des Ehrenamtes leistet der „Unterstützerkreis für Geflüchtete“, der sich in Bienenbüttel so etwas wie eine Vorzeigestellung im Landkreis erarbeitet hat. Allein hier sind elf Ehrenamtliche tätig, die sich noch weitere Unterstützung im Bereich Wohnungssuche wünschen. Wir sind uns wohl bewusst, dass vieles in unserer Kirchengemeinde nur deshalb so gut funktionieren kann, weil wir so viele fleißige Ehrenamtliche und Mitarbeiter an unserer Seite haben. Für die vielfältigen Vorhaben braucht man dann noch etwas Geld, damit eine Neuanschaffung, eine Reparatur oder ein Umbau geleistet werden kann. Dafür haben wir Gottseidank unseren tüchtigen Förderverein und zahlreiche Spender, die vieles möglich gemacht haben, was wir vorbereitet hatten. Es ist immer schön, einen Teil des Fördervereins bei solchen Veranstaltungen dabei zu haben, da es eine gute Möglichkeit ist, mal mehr als „Danke“ zu sagen. Erfreulich zahlreich war die Teilnahme aus der politischen Gemeinde und dem Kreis der Ortsvorsteher, was uns zeigt, dass auch hier eine gute Zusammenarbeit gepflegt wird. Am Ende einer guten Veranstaltung stehen dann immer ein Fazit und die Erkenntnis, dass alles noch ausbaufähig ist. So wünschen wir uns für 2019 eine gute Zusammenarbeit mit den Kirchenvorständen aus unseren Nachbargemeinden Wichmannsburg und Altenmedingen, planen auch diese für unseren nächsten Neujahrsempfang mit ein.

Frank Schmolke für den Kirchenvorstand

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Opa?

„ Du bist fast wie mein Opa, nur nicht so alt und nicht so dick.“ Junge zu Herrn Metzler.

“Immer ran, immer ran an das Haus vom Weihnachtsmann”


Traditionell wollte die Kita wieder einmal ein Fenster beim Lebendigen Advent am 13. Dezember 2017 öffnen. Doch wetterbedingt war es dann ein Durchgang im Foyer. Es kamen viele große und kleine Besucher, und so war das Foyer dann um 17:00 Uhr auch gut gefüllt. Vielleicht lag es auch an der musikalischen Unterstützung durch die Wichmannsburger Posaunen. Da einige Eltern dort spielen, boten sie ihre musikalische Begleitung an. Beim Puppentheater ging es um drei Wichtel, die das Haus vom Weihnachtsmann suchten und es natürlich auch fanden. Eine sehr kurzweilige Geschichte, die bei allen Besuchern gut ankam. Zum Schluss servierte das Kitateam Kekse und Kinderpunsch.

Heiko Metzler

Bericht aus dem Kirchenvorstand

Nach Weihnachten und dem Neujahrsempfang stehen nun neue wichtige Aufgaben für uns an. Zur Vorbereitung auf 2018 und die Herausforderungen die da kommen, werden wir als erstes unsere Klausurtagung in Hermannsburg dazu nutzen, vieles zu planen und auf den Weg zu bringen. Ein Bericht über die Klausurtagung wird im nächsten Heft veröffentlicht. Zwei große Veränderungen im neuen Jahr werfen ihre Schatten voraus und werden auch Sie als Kirchengemeinde betreffen. Zunächst die Kirchenvorstandswahlen im März, und im Herbst die Neubesetzung unserer Pfarrstelle. Informationen über die Kirchenvorstandswahlen finden Sie in einem gesonderten Bericht in diesem Heft. Das Thema Pfarrstellen-Besetzung ist recht umfangreich, und der Kirchenkreis hält sich mit Aussagen noch sehr bedeckt. Klar ist, dass unser Pastor im Herbst 2018 in den Ruhestand geht. Somit wird die Stelle in Bienenbüttel neu ausgeschrieben. Durch unsere pfarramtliche Verbindung mit Wichmannsburg und Altenmedingen müssen auch diese Interessen berücksichtigt werden. Die Situation in Wichmannsburg/Altenmedingen ist die, dass auch hier spätestens im Frühjahr 2019 eine Neubesetzung ansteht. Pastor Heyden ist in der Probezeit und kann sich dann neu orientieren. Für alle drei Kirchengemeinden sind nun erst einmal zwei Pfarrstellen vorgesehen. Diese sollen in den nächsten fünf Jahren auf einskommafünf Stellen gestrichen werden. Angedacht ist, beide Stellen gleichzeitig auszuschreiben und auf alle drei Gemeinden gerecht zu verteilen. Von der gemeinsamen Ausschreibung erhofft man sich eine größere Auswahl an Bewerbern, denn so einfach wie es sich anhört mit der Besetzung, ist es nicht. Die Anzahl der Pastoren, die eine Stelle suchen, ist relativ klein zum vorhandenen Angebot. Somit versucht man eine möglichst attraktive Stelle zu schaffen, um die Zahl der Bewerber zu verbessern. Dies ist der jetzige Stand der Dinge. Und wie man erkennen kann, ist noch viel Beratung, Planung und noch einiges an Sitzungen der drei Kirchenvorstände nötig, um zu einem für alle zufriedenstellendem Ergebnis zu kommen. Dass alle weiteren Planungen erst mit den neuen Kirchenvorständen verarbeitet werden können, vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Über den weiteren Verlauf und den neuesten Stand werden wir weiter berichten. Dabei hoffen wir, für alle ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Ihr Kirchenvorstand

Kirchenvorstandswahl am 11.3.2018

Kirchenvorstandswahlen 11. März 2018

 Wahllokale in Bienenbüttel und Ortsteile  

1. Stimmbezirk: Eitzen I und Beverbeck Feuerwehrhaus Eitzen I, Grünhagener Straße 13, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

2. Stimmbezirk: Bienenbüttel Gemeindehaus Bienenbüttel, Kirchplatz 6, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

3. Stimmbezirk: Grünhagen Dorfgemeinschaftshaus Grünhagen, Am Beek 2a, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

4. Stimmbezirk: Hohenbostel Feuerwehrgerätehaus Hohenbostel, Große Koppel, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

5. Stimmbezirk: Niendorf und Wulfstorf  Cord-Wilhelm Müller, Niendorfer Hauptstraße12, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

6. Stimmbezirk: Rieste – Grünewald Feuerwehrgerätehaus Rieste, Grüner Weg1a, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

7. Stimmbezirk: Steddorf Dorfgemeinschaftshaus Steddorf, Steddorfer Str. 38, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Jede Kirchengemeinde muss einen Kirchenvorstand haben – warum eigentlich?

Unsere Kirchenverfassung und unsere Kirchengemeindeordnung sehen vor, dass es Kirchenvorstände gibt.
Dahinter steht eine lange Geschichte, und eine sehr klare Absicht. Die Geschichte beginnt vor beinahe 2000 Jahren. Damals, als sich die ersten christlichen Gemeinden bildeten, sprach kein Mensch von Kirchenvorständen. Warum auch. Die Christinnen und Christen trafen sich in den Häusern. Sie waren eine kleine überschaubare Anzahl von Menschen, die sich von Gottes Wort begeistern ließen.

Eine Organisation wie heute, mit Immobilien und Personal, waren sie jedenfalls nicht. Im Mittelalter wurde dann die Großorganisation Kirche zentral von Rom aus verwaltet. Und erst Martin Luther entdeckte wieder etwas, was beinahe verschollen war: Jeder Mensch ist selbstverantwortlich für seinen Glauben, das geschieht nicht stellvertretend für andere. In ihren Ursprüngen ist die Kirche also eine Gemeinschaft Ehrenamtlicher. Allerdings so richtig klappte das mit der Ehrenamtlichkeit vor 500 Jahren auch noch nicht. Entscheidungen und Verantwortung lagen in den Händen der Pastoren.

Verantwortung bei Ehrenamtlichen erst seit 90 Jahren
Erst seit ungefähr 90 Jahren ist das anders. In dieser Zeit wurde die evangelische Kirche sozusagen „durchdemokratisiert“. Ehrenamtlichen wurde die Verantwortung für die Gemeinden übertragen. Der Kirchenvorstand, also ein Gremium, das aus gewählten und berufenen Ehrenamtlichen besteht, leitet gemeinsam mit dem Pfarramt die Kirchengemeinde.

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde
Der Kirchenvorstand wird alle sechs Jahre von den Gemeindegliedern gewählt. Er leitet die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarramt. In regelmäßigen, meist monatlichen Sitzungen, entscheiden die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher über die Schwerpunkte des Gemeindelebens. Aufgaben des Kirchenvorstandes

Aufgabenbereiche des Kirchenvorstandes sind u.a.
• Die Verwendung von Geldern. Wofür wird das Geld eingesetzt, das der Gemeinde zur Verfügung steht?
• Die Verantwortung für die Mitarbeitenden der Gemeinde. Der KV trifft die Entscheidung, wenn z.B. ein neuer Küster oder eine neue Organistin eingestellt wird.
• Formen des Konfirmandenunterrichtes. Soll es z.B. eine Freizeit für die Konfirmanden in den Sommerferien geben und wie können wir sie ggf. finanzieren?
• Kinder und Jugendarbeit. Was können wir in unserer Gemeinde tun, damit Kinder und Jugendliche sich in ihr zu Hause fühlen?
Bei der Entscheidungsfindung freut sich der Kirchenvorstand jedoch auch sehr über Anregungen und Ideen aus der Gemeinde sowie über vielfältige Hilfe bei den verschiedensten Veranstaltungen.

Kirchenvorstandswahl
Am 11. März 2018 ist es nun wieder soweit. Es findet die nächste Kirchenvorstandswahl statt. Es werden für die nächsten sechs Jahre wiederum sieben Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt. Kirchenvorstandswahlen sind Personalwahlen. Sie geben Ihre Stimme einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten, die auf dem Stimmzettel verzeichnet sind. Wer kandidiert, können Sie in dieser Ausgabe des Michaelisboten nachlesen. Wie viele Stimmen Sie haben, hängt von der Größe der Kirchengemeinde ab. Wir haben 2186 Gemeindeglieder, und somit hat jede Wählerin /jeder Wähler bis zu fünf Stimmen, die an verschiedene KandidatInnen abgegeben werden können. Mehrere Stimmen an eine Person sind nicht möglich.

Nehmen Sie Ihr Wahlrecht in Anspruch und ermuntern Sie bitte auch gerade die jungen Menschen in unserer Gemeinde, zur Wahl zu gehen.

Petra Stefan-Gritsch für den Kirchenvorstand

Siehe, das ist das Lamm Gottes!


Vor einiger Zeit entdeckte ich während des Stöberns in einer Buchhandlung einige Bücher über Bastelbücher zu Ostern. Ich war neugierig, was die Verlage unter „Osterbasteleien“ verstanden.
Die Hefte enthielten Scherenschnitte und Anleitungen für bunte Fensterbilder. Auffällig war, dass sie beinahe ausschließlich Eier und Hasen in verschiedenen Größen und Mustern enthielten. Nur ganz vereinzelt fanden sich christliche Symbole; interessanterweise dann aber umso deutlicher gezeichnet. So zeigte eine Vorlage für ein Fensterbild die Darstellung eines Lammes und einer Kirche. Zu diesem Artikel ist auch ein Osterei abgebildet, also der Gegenstand, den wir vermutlich am ehesten mit dem Osterfest verbinden. Doch genau genommen hat das Osterei erst einmal gar nichts mit dem christlichen Fest zu tun. Das Ei ist ein altes germanisches Fruchtbarkeitssymbol, denn in einem Ei befindet sich die Keimzelle neuen Lebens. Das Osterei ist aufwendig gestaltet. Der Künstler hat ein christliches Motiv für sein Osterei gewählt. Das Lamm. In der Bibel und in der christlichen Tradition wird das Lamm als Symbol für Christus verwendet. So sagt Johannes der Täufer im Johannesevangelium in Kapitel 1, Vers 29: „Siehe, das ist Gottes Lamm“ und während der Feier des Abendmahles singen wir: „Christe, du Lamm Gottes, erbarm dich unser“. Das Lamm auf dem Osterei schaut mit erhobenem Kopf und triumphierendem Blick den Stab mit einer Fahne an, den es in seinem Vorderlauf hält. Es ist ein Siegeszeichen und erinnert an die Heereszeichen, die früher siegreiche Armeen vor sich hergetragen haben. Aber im Vorderlauf des Lammes ist es von friedlicher Natur, zeigt aber auch einen Sieg an – den wichtigsten überhaupt. Wenn man genau hinsieht erkennt man, dass das Siegeszeichen ein Kreuz zeigt.
Das Kreuz von Karfreitag bleibt erhalten, es wird nicht verharmlost und verliert auch seinen Schrecken als Todesinstrument nicht. Durch die Fahne aber, und weil sie im Vorderlauf des Lammes gehalten wird, bekommt es eine neue Bedeutung, die des Siegeszeichens über den Tod. Standen an Karfreitag noch Tod, Scheitern und Ende im Mittelpunkt, so macht Gott an Ostern einen neuen Anfang. Durch Jesu Auferstehung haben wir Hoffnung in und für unser Leben und auch dann noch, wenn unser Leben einmal zu Ende sein wird. Denn an Ostern wurde der Sieg über den Tod errungen. An Ostern können wir den Neuanfang feiern, den Christus uns ermöglicht hat. Das Osterei kann uns ein Zeichen dafür sein. Und das rechte farbige Glasbild in unserer St. Michaeliskirche mit dem Lamm und dem Siegeszeichen pflanzt mir die Hoffnung ins Herz gegen die Bilder des Todes. Am Ende ist die Liebe stärker als der Tod. Jesus lebt, und wir sollen auch leben.
Das feiern wir Ostern. Daher fröhliche Ostern

Ihr Pastor Jürgen Bade