Einladung:

– wir pflanzen Obstbäume für die jüngsten Kinder der Kirchengemeinde Altenmedingen Die Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg haben ein tolles Weltgebetstags–Team, das an jedem ersten Freitag im März eines Jahres einen Gottesdienst – immer im Wechsel der drei Kirchengemeinden – gestaltet. Dieses Team hat viel Freude am Vorbereiten und Organisieren, so dass vor einigen Jahren der Wunsch aufkam, auch im Herbst einen „besonderen Gottesdienst“ – ebenso im Wechsel der drei Kirchengemeinden – zu erarbeiten. In diesem Jahr gestalten die Frauen aus unseren Kirchengemeinden den besonderen Familiengottesdienst am 21. Oktober 2018, der in Altenmedingen gefeiert wird. Kinder, die in den vergangenen zwei Jahren in der Gemeinde Altenmedingen geboren wurden oder Kinder in diesem Alter, die mit ihren Familien in die Gemeinde zugezogen sind, erhalten kostenlos einen Obstbaum. Dieser wird nach dem fröhlichen Gottesdienst, der am 21.10.2018 um 9:30 Uhr in der St.Mauritius-Kirche beginnt, auf der Pflanzwiese in Altenmedingen zwischen der Straße Sonnenhang und Parkplatz am Friedhof mit vielen Familienangehörigen gepflanzt. Pflanzlöcher werden vorbereitet. Wir laden jedermann aus unseren drei Kirchengemeinden Altenmedingen, Bienenbüttel und Wichmannsburg ganz herzlich ein, an diesem besonderen Familiengottesdienst und an der anschließenden Pflanzaktion dabei zu sein und mitzumachen. Weil die politische und die Kirchen Gemeinde Initiatoren dieser Gemeinschaftsaktion sind, begrüßen der Bürgermeister und der Kirchenvorstand nach dem Gottesdienst die jüngsten Gemeindemitglieder mit ihren Familien mit einem kleinen Empfang auf der Pflanzwiese. Wir freuen uns sehr, dass der Posaunenchor Altenmedingen seine musikalische Begleitung bei den Pflanzarbeiten zugesagt hat. Nun wünschen wir uns eine volle Kirche, freundliches Wetter und viel Vergnügen beim Pflanzen auf der Wiese.

Das WGT-Team

Integration am Vormittag

Die Integrationgruppe ist vom Nachmittag in den Vormittag gezogen. Integration bedeutet, daß Kinder und Kinder mit erhöhtem Förderbedarf gemeinsam spielen und lernen und die Welt entdecken. Die Kinder mit höherem Bedarf erhalten ganz individuelle Unterstützung und Begleitung in den Bereichen, wo sie dies benötigen. Diese Aufgabe übernimmt eine heilpädagogische Fachkraft, die somit die zwei Erzieherinnen in der Marienkäfergruppe unterstützt. Gleichzeitig ist die Gruppe von 25 auf 18 Kinder reduziert worden. Wir freuen uns auf diese neue Zeit der Veränderungen und sind gespannt, wie es sich entwickelt.

 

Zuwachs in der ev. Kita

Am Vormittag gibt es eine 4. Gruppe mit 10 Kindern, die in unser umgestaltetes Mitarbeiterzimmer eingezogen ist.Noch ist diese Gruppe nicht voll besetzt. Wir starteten mit fünf dreijährigen Kindern. Zuerst gab es Tränen wenn die Eltern sich verabschiedeten. In den folgenden Tagen wurde es aber immer leichter, Mama oder Papa zu verabschieden. Für mich ist es in meiner langjährigen Berufszeit das erste Mal, dass ich eine Gruppe mit ausschließlich Dreijährigen betreue. Wir fangen gemeinsam ganz neu an. Da sind keine „alten“ Kinder, die als Vorbild fungieren, so dass die „neuen“ sich abgucken, z.B. wie Spiele gespielt werden oder wie man auf eine Begrüßung am Morgen im Begrüßungskreis reagiert. Von Zeit zu Zeit haben wir im Kreis Besuch aus anderen Gruppen. Herrlich, wenn diese Kinder mit uns die „Bimmelbahn“ oder „Bello,Bello“ spielen! Dann spielen die Kleinen vergnügt und mutig mit. Bereits am nächsten Tag spielen sie ohne die Hilfe der Großen die Spiele nach… Es wird nicht lange dauern, dann sind auch diese „Kleinen“ große Kinder und gestalten sich ihren Vormittag ganz selbstständig. Zwei von ihnen sind schon jetzt selten im Gruppenraum und erkunden das Haus und den Garten für sich, während die „alten“ Kinder den neuen Gruppenraum – den Lese- und Leise-Raum- intensiv für sich nutzen. Besonders das Puppenhaus und das Bücherregal werden da bevorzugt. Von den Büchern werden vor allem von den älteren Kindern die Sachbücher herausgesucht und studiert. Die jüngeren Kinder genießen es, auf dem gemütlichen Sofa zu sitzen und ein Bilderbuch vorgelesen zu bekommen. Der Renner ist z.Z. Mama Muh geht schwimmen. Etwas länger dauerte es, einen Namen für unsere Gruppe zu finden. Vier Kinder hatten sich schon nach kurzer Zeit für einen Tiernamen entschieden. Das fünfte Kind brauchte fast zwei Wochen, um sich zu äußern. Aber das ist absolut in Ordnung – ich hatte es nicht eilig, einen Namen zu finden. Und so waren wir für die anderen die „ 10er Gruppe“. Seit dem 23. August sind wir die „Eichhörnchengruppe“. Da zeigt sich einmal mehr: Gut Ding will Weile haben. Ich freue mich schon sehr auf alles, was wir gemeinsam erleben werden. Und wenn in den nächsten Monaten die nächsten Dreijährigen zu uns kommen, werden diese fünf Kinder höchstwahrscheinlich eingewöhnt – und sozusagen – alte Eichhörnchen sein.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

„ Mein Papa war mal ein Feuerwehrmann“ „Und was ist er jetzt?“ „ Jetzt ist er ein richtiger Mann.“

Eingewöhnung in der Kita


Von August bis Oktober beginnt in Bienenbüttel für viele Kinder eine neue Zeit – die Krippen- oder Kindergartenzeit. Aufgeregt und gespannt fiebern sie dem ersten Tag entgegen. Die neue Umgebung, viele fremde Kinder und unbekannte Erzieher verunsichern manche Kinder, und wenn dann die Mama oder der Papa noch gehen soll, ist der Kindergartenspaß erstmal vorbei. Sie wollen nur bleiben, wenn die Mutter oder der Vater auch da bleibt. Für jedes Kind ist der Beginn der Kita-Zeit ein großes Ereignis, das sich für die einzelnen Kinder durch unterschiedliche Gefühle äußert. Viele Neuankömmlinge sind neugierig und voller Entdeckungsfreude, andere Kinder wiederum sind ängstlich und scheu. Das hängt einerseits mit dem jeweiligen Charakter des Kindes zusammen, andererseits mit der Vorerfahrung der Kinder. Wurden die Kinder schon von anderen Personen (z.B. Oma und Opa), von einer Tagesmutter, in einer Krippe oder Kita betreut, ist es meistens einfacher für sie, sich zu lösen. Sie haben schon die Erfahrung gemacht, dass Mama oder Papa auf alle Fälle wiederkommen, auch wenn diese morgens die Kita verlassen. Alle anderen Kinder müssen diese Erfahrung erst machen, daß die Eltern wirklich wiederkommen. Auch die Einstellung der Eltern trägt zu einer guten oder schlechten Eingewöhnung bei. Kann sich die Mutter oder der Vater selbst schlecht lösen und sei es unbewusst, spürt dies das Kind. Es wird sich unsicher fühlen und möchte möglicherweise nicht in den Kindergarten. Um den Alltag zu meistern und Sicherheit in der Kita zu erleben, „holen“ die Erzieherinnen die Kinder individuell ab. Zuerst einmal sollten sich Eltern Zeit nehmen, den Kindergarten- oder Krippenalltag mit dem Kind schrittweise zu erleben. Dabei wird dann meistens auch ein Abschiedsritual mit den Kindern entwickelt: z.B. winken, „rausschubsen“ der Eltern, das Kind läßt sich von Arm zu Arm weitergeben oder nimmt auf dem Schoß der Erzieherin Abschied von den Eltern. Viel Aufmerksamkeit, Spielangebote von den Erwachsenen und den „alten“Kindern erleichtern diese „Ankommephase“ in der Kindertagesstätte. In manchen Gruppen stellen sich die älteren Kinder als Eingewöhnungspaten für die jüngeren, neuen Kinder zur Verfügung. Die Kinder lernen den Tagesablauf kennen, Strukturen, die es einfacher machen den Tagesablauf (auch zeitlich) einschätzen zu können. So erleben die Kinder nicht nur den Abschied von den Eltern, sondern auch die spannenden Abenteuer des Kita-Alltags.

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Halb und Halb Ein Mädchen ruft: „ Du bist noch ein Baby.“ Darauf Frau Widling,: “Aber der Junge ist doch kein Baby mehr.“ Ein anderer Junge antwortet:“ Naja, er ist ein Kleinkind. So halb Kleinkind und halb Junge.“

Pastor Christoph Siedersleben

Ich wurde am 01. August 1960 in Nongoma / Südafrika geboren. Nach meiner Schulzeit in Südafrika und Namibia studierte ich Theologie. Das Vikariat absolvierte ich in einer Stadtgemeinde in Wolfsburg. Anschließend war ich 20 Jahre Pastor auf dem Lande, in der Kirchengemeinde Wallensen im Weserbergland. Eine neue Herausforderung war die Arbeit als Gefängnisseelsorger in der JVA Uelzen und der Abteilung Lüneburg. Gut drei Jahre habe ich „hinter Gittern“ gearbeitet. Seither bin ich Springer in unserem Kirchenkreis. Nach dem Eintritt in den Ruhestand von Pastor Jürgen Bade werde ich als Vakanzvertreter in Bienenbüttel, in Ihrer Gemeinde, tätig sein. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.

Auf bald also vielleicht ….

Ihr Pastor Christoph Siedersleben

Waldgottesdienst im Grünhagener Erlengrund am 19.08.2018

Nachdem die Glockenschläge der Grünhagener Glocke verklungen waren, begrüßte Andreas Feige im Namen der Kirchengemeinde Bienenbüttel sowie der Dorfgemeinschaften Eitzen I und Grünhagen (mittlerweile bereits zum 18-ten Mal im Buchenwald Erlengrund und zum 21-ten Mal insgesamt) ca. 110 Besucher zum Waldgottesdienst. Besonders begrüßte er den Pastor Herrn Jürgen Bade, den Posaunenchor „Michaelis Brass“, sowie die zwei Taufgesellschaften. Da unser Pastor Jürgen Bade in diesem Jahr seinen letzten Waldgottesdienst abhielt (er geht in wenigen Wochen in den wohlverdienten Ruhestand), hatte Andreas Feige ein paar Anmerkungen aus den letzten Jahren vorgetragen: • Insgesamt ist es nun bereits der 17-te gemeinsame Waldgottesdienst mit Jürgen Bade! • Da gab es in 2004 das Gleichnis: „. . . und den Balken in deinem Auge siehst du nicht?“ • In 2005 waren rund 250 Besucher, inklusive fünf Täuflinge beim Waldgottesdienst, der seinerzeit von Pastor Jürgen Bade und Prädikant Sackmann angeboten wurde. Hier war das Anspiel „Wir sind der Papst“! • In 2010 hatten wir dann den bisherigen Höhepunkt an Taufen im Grünhagener Erlengrund: Hier gab es neun Taufgesellschaften. Insgesamt waren auch hier wieder 250 Besucher anwesend. Wer erinnert sich nicht an die sogenannte „Spritz-/Ferntaufe“ von einer Grünhagenerin! • 2008 beendete Andreas Feige seine Begrüßungsrede mit folgendem Zitat: „Gott gebe uns die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können. Den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können. Und die Weisheit, das Eine von dem Anderen zu unterscheiden!“ • 2010 hörten wir die Grünhagener Glocke zum ersten Male! Seit dieser Zeit lässt Heinz Mazasek sie jedes Jahr erklingen! • In all den Jahren musste der Waldgottesdienst aufgrund der Witterung nur ein einziges Mal in die Bienenbütteler Kirche verlegt werden! Und das auch nur, weil wir ihn aus terminlichen Gründen verschoben hatten. • Unser Pastor Jürgen Bade fand jedesmal wieder passende Worte für den schönen Ort des Waldgottesdienstes im Grünhagener Erlengrund. • Noch erwähnenswert ist: Alle Täuflinge im Grünhagener Erlengrund wurden mit Wasser aus dem Eitzener Bach (auch Forellenbach genannt) getauft! Danach bedankte Andreas Feige sich beim Posaunenchor „Michaelis Brass“ unter der Leitung von Andreas Vesper für die langjährige musikalische Gestaltung unserer Waldgottesdienste, und bei den Eitzenern und Grünhagenern für das Kuchen- und Schnittchen-Buffet (auch hier ist es bereits das 21-te Mal gewesen)! Wozu die Dorfgemeinschaften Eitzen I und Grünhagen alle Anwesenden nach Abschluss des Gottesdienstes wieder herzlich einluden.