Bericht aus dem Kirchenvorstand

Nach Weihnachten und dem Neujahrsempfang stehen nun neue wichtige Aufgaben für uns an. Zur Vorbereitung auf 2018 und die Herausforderungen die da kommen, werden wir als erstes unsere Klausurtagung in Hermannsburg dazu nutzen, vieles zu planen und auf den Weg zu bringen. Ein Bericht über die Klausurtagung wird im nächsten Heft veröffentlicht. Zwei große Veränderungen im neuen Jahr werfen ihre Schatten voraus und werden auch Sie als Kirchengemeinde betreffen. Zunächst die Kirchenvorstandswahlen im März, und im Herbst die Neubesetzung unserer Pfarrstelle. Informationen über die Kirchenvorstandswahlen finden Sie in einem gesonderten Bericht in diesem Heft. Das Thema Pfarrstellen-Besetzung ist recht umfangreich, und der Kirchenkreis hält sich mit Aussagen noch sehr bedeckt. Klar ist, dass unser Pastor im Herbst 2018 in den Ruhestand geht. Somit wird die Stelle in Bienenbüttel neu ausgeschrieben. Durch unsere pfarramtliche Verbindung mit Wichmannsburg und Altenmedingen müssen auch diese Interessen berücksichtigt werden. Die Situation in Wichmannsburg/Altenmedingen ist die, dass auch hier spätestens im Frühjahr 2019 eine Neubesetzung ansteht. Pastor Heyden ist in der Probezeit und kann sich dann neu orientieren. Für alle drei Kirchengemeinden sind nun erst einmal zwei Pfarrstellen vorgesehen. Diese sollen in den nächsten fünf Jahren auf einskommafünf Stellen gestrichen werden. Angedacht ist, beide Stellen gleichzeitig auszuschreiben und auf alle drei Gemeinden gerecht zu verteilen. Von der gemeinsamen Ausschreibung erhofft man sich eine größere Auswahl an Bewerbern, denn so einfach wie es sich anhört mit der Besetzung, ist es nicht. Die Anzahl der Pastoren, die eine Stelle suchen, ist relativ klein zum vorhandenen Angebot. Somit versucht man eine möglichst attraktive Stelle zu schaffen, um die Zahl der Bewerber zu verbessern. Dies ist der jetzige Stand der Dinge. Und wie man erkennen kann, ist noch viel Beratung, Planung und noch einiges an Sitzungen der drei Kirchenvorstände nötig, um zu einem für alle zufriedenstellendem Ergebnis zu kommen. Dass alle weiteren Planungen erst mit den neuen Kirchenvorständen verarbeitet werden können, vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Über den weiteren Verlauf und den neuesten Stand werden wir weiter berichten. Dabei hoffen wir, für alle ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Ihr Kirchenvorstand

Kirchenvorstandswahl am 11.3.2018

Kirchenvorstandswahlen 11. März 2018

 Wahllokale in Bienenbüttel und Ortsteile  

1. Stimmbezirk: Eitzen I und Beverbeck Feuerwehrhaus Eitzen I, Grünhagener Straße 13, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

2. Stimmbezirk: Bienenbüttel Gemeindehaus Bienenbüttel, Kirchplatz 6, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

3. Stimmbezirk: Grünhagen Dorfgemeinschaftshaus Grünhagen, Am Beek 2a, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

4. Stimmbezirk: Hohenbostel Feuerwehrgerätehaus Hohenbostel, Große Koppel, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

5. Stimmbezirk: Niendorf und Wulfstorf  Cord-Wilhelm Müller, Niendorfer Hauptstraße12, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

6. Stimmbezirk: Rieste – Grünewald Feuerwehrgerätehaus Rieste, Grüner Weg1a, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

7. Stimmbezirk: Steddorf Dorfgemeinschaftshaus Steddorf, Steddorfer Str. 38, 29553 Bienenbüttel Uhrzeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Jede Kirchengemeinde muss einen Kirchenvorstand haben – warum eigentlich?

Unsere Kirchenverfassung und unsere Kirchengemeindeordnung sehen vor, dass es Kirchenvorstände gibt.
Dahinter steht eine lange Geschichte, und eine sehr klare Absicht. Die Geschichte beginnt vor beinahe 2000 Jahren. Damals, als sich die ersten christlichen Gemeinden bildeten, sprach kein Mensch von Kirchenvorständen. Warum auch. Die Christinnen und Christen trafen sich in den Häusern. Sie waren eine kleine überschaubare Anzahl von Menschen, die sich von Gottes Wort begeistern ließen.

Eine Organisation wie heute, mit Immobilien und Personal, waren sie jedenfalls nicht. Im Mittelalter wurde dann die Großorganisation Kirche zentral von Rom aus verwaltet. Und erst Martin Luther entdeckte wieder etwas, was beinahe verschollen war: Jeder Mensch ist selbstverantwortlich für seinen Glauben, das geschieht nicht stellvertretend für andere. In ihren Ursprüngen ist die Kirche also eine Gemeinschaft Ehrenamtlicher. Allerdings so richtig klappte das mit der Ehrenamtlichkeit vor 500 Jahren auch noch nicht. Entscheidungen und Verantwortung lagen in den Händen der Pastoren.

Verantwortung bei Ehrenamtlichen erst seit 90 Jahren
Erst seit ungefähr 90 Jahren ist das anders. In dieser Zeit wurde die evangelische Kirche sozusagen „durchdemokratisiert“. Ehrenamtlichen wurde die Verantwortung für die Gemeinden übertragen. Der Kirchenvorstand, also ein Gremium, das aus gewählten und berufenen Ehrenamtlichen besteht, leitet gemeinsam mit dem Pfarramt die Kirchengemeinde.

Der Kirchenvorstand leitet die Gemeinde
Der Kirchenvorstand wird alle sechs Jahre von den Gemeindegliedern gewählt. Er leitet die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarramt. In regelmäßigen, meist monatlichen Sitzungen, entscheiden die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher über die Schwerpunkte des Gemeindelebens. Aufgaben des Kirchenvorstandes

Aufgabenbereiche des Kirchenvorstandes sind u.a.
• Die Verwendung von Geldern. Wofür wird das Geld eingesetzt, das der Gemeinde zur Verfügung steht?
• Die Verantwortung für die Mitarbeitenden der Gemeinde. Der KV trifft die Entscheidung, wenn z.B. ein neuer Küster oder eine neue Organistin eingestellt wird.
• Formen des Konfirmandenunterrichtes. Soll es z.B. eine Freizeit für die Konfirmanden in den Sommerferien geben und wie können wir sie ggf. finanzieren?
• Kinder und Jugendarbeit. Was können wir in unserer Gemeinde tun, damit Kinder und Jugendliche sich in ihr zu Hause fühlen?
Bei der Entscheidungsfindung freut sich der Kirchenvorstand jedoch auch sehr über Anregungen und Ideen aus der Gemeinde sowie über vielfältige Hilfe bei den verschiedensten Veranstaltungen.

Kirchenvorstandswahl
Am 11. März 2018 ist es nun wieder soweit. Es findet die nächste Kirchenvorstandswahl statt. Es werden für die nächsten sechs Jahre wiederum sieben Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt. Kirchenvorstandswahlen sind Personalwahlen. Sie geben Ihre Stimme einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten, die auf dem Stimmzettel verzeichnet sind. Wer kandidiert, können Sie in dieser Ausgabe des Michaelisboten nachlesen. Wie viele Stimmen Sie haben, hängt von der Größe der Kirchengemeinde ab. Wir haben 2186 Gemeindeglieder, und somit hat jede Wählerin /jeder Wähler bis zu fünf Stimmen, die an verschiedene KandidatInnen abgegeben werden können. Mehrere Stimmen an eine Person sind nicht möglich.

Nehmen Sie Ihr Wahlrecht in Anspruch und ermuntern Sie bitte auch gerade die jungen Menschen in unserer Gemeinde, zur Wahl zu gehen.

Petra Stefan-Gritsch für den Kirchenvorstand

Siehe, das ist das Lamm Gottes!


Vor einiger Zeit entdeckte ich während des Stöberns in einer Buchhandlung einige Bücher über Bastelbücher zu Ostern. Ich war neugierig, was die Verlage unter „Osterbasteleien“ verstanden.
Die Hefte enthielten Scherenschnitte und Anleitungen für bunte Fensterbilder. Auffällig war, dass sie beinahe ausschließlich Eier und Hasen in verschiedenen Größen und Mustern enthielten. Nur ganz vereinzelt fanden sich christliche Symbole; interessanterweise dann aber umso deutlicher gezeichnet. So zeigte eine Vorlage für ein Fensterbild die Darstellung eines Lammes und einer Kirche. Zu diesem Artikel ist auch ein Osterei abgebildet, also der Gegenstand, den wir vermutlich am ehesten mit dem Osterfest verbinden. Doch genau genommen hat das Osterei erst einmal gar nichts mit dem christlichen Fest zu tun. Das Ei ist ein altes germanisches Fruchtbarkeitssymbol, denn in einem Ei befindet sich die Keimzelle neuen Lebens. Das Osterei ist aufwendig gestaltet. Der Künstler hat ein christliches Motiv für sein Osterei gewählt. Das Lamm. In der Bibel und in der christlichen Tradition wird das Lamm als Symbol für Christus verwendet. So sagt Johannes der Täufer im Johannesevangelium in Kapitel 1, Vers 29: „Siehe, das ist Gottes Lamm“ und während der Feier des Abendmahles singen wir: „Christe, du Lamm Gottes, erbarm dich unser“. Das Lamm auf dem Osterei schaut mit erhobenem Kopf und triumphierendem Blick den Stab mit einer Fahne an, den es in seinem Vorderlauf hält. Es ist ein Siegeszeichen und erinnert an die Heereszeichen, die früher siegreiche Armeen vor sich hergetragen haben. Aber im Vorderlauf des Lammes ist es von friedlicher Natur, zeigt aber auch einen Sieg an – den wichtigsten überhaupt. Wenn man genau hinsieht erkennt man, dass das Siegeszeichen ein Kreuz zeigt.
Das Kreuz von Karfreitag bleibt erhalten, es wird nicht verharmlost und verliert auch seinen Schrecken als Todesinstrument nicht. Durch die Fahne aber, und weil sie im Vorderlauf des Lammes gehalten wird, bekommt es eine neue Bedeutung, die des Siegeszeichens über den Tod. Standen an Karfreitag noch Tod, Scheitern und Ende im Mittelpunkt, so macht Gott an Ostern einen neuen Anfang. Durch Jesu Auferstehung haben wir Hoffnung in und für unser Leben und auch dann noch, wenn unser Leben einmal zu Ende sein wird. Denn an Ostern wurde der Sieg über den Tod errungen. An Ostern können wir den Neuanfang feiern, den Christus uns ermöglicht hat. Das Osterei kann uns ein Zeichen dafür sein. Und das rechte farbige Glasbild in unserer St. Michaeliskirche mit dem Lamm und dem Siegeszeichen pflanzt mir die Hoffnung ins Herz gegen die Bilder des Todes. Am Ende ist die Liebe stärker als der Tod. Jesus lebt, und wir sollen auch leben.
Das feiern wir Ostern. Daher fröhliche Ostern

Ihr Pastor Jürgen Bade

Gottes Schöpfung ist sehr gut! Zum Weltgebetstag 2018 aus Surinam

Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Menschen  den Weltgebetstag (WGT). Der Gottesdienst wird jährlich von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Diese Frauen sind Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen. Auch in unzähligen Gemeinden in ganz Deutschland organisieren und gestalten Frauen und Mädchen  in konfessionsverbindenden Gruppen den Weltgebetstag. Weltgebetstag – das ist gelebte Ökumene . Für das Jahr 2018 wurde der Gottesdienst von Frauen aus Surinam vorbereitet.

Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen!

Zum 8.Mal bereiten wir, eine Gruppe Frauen der Kirchengemeinden Altenmedingen, Wichmannsburg und Bienenbüttel, gemeinsam den Gottesdienst zum Weltgebetstag und das im Anschluss stattfindende Beisammensein mit traditionellen Speisen und vielen Informationen über das Land ,vor. Den WGT feiern wir abwechselnd in einer der drei Gemeinden

Herzlich einladen möchten wir schon heute alle zum Weltgebetstag am Freitag, den 2. März 2018 um 19:00 Uhr  der  in der Wichmannsburger  St. Georgskirche  stattfinden wird.

Haben Sie Lust den gemeinsamen Abend mit vorzubereiten, dann melden sie sich bitte in einem der Kirchenbüros.

Bienenbüttel Tel.: 05823/379

Wichmannsburg: Tel.:058923/1732

Altenmedingen(freitags) : 05807-979724

Herzliche Grüße 

Ihr WGT-Team

Kindersprüche aus der Kindertagesstätte St. Michaelis

Übernachtungsangebot
„Herr Metzler, du darfst bei mir übernachten!“
Der fragt Warum.
„Na du hast doch da im Büro kein Bett.“

Die Geschichte vom Nikolaus


Am 1. Dezember war es wieder so weit: Adventsandacht der Kita in der St. Michaelis Kirche. Diesmal stand der Nikolaus im Mittelpunkt. Es wurden in kurzen Anspielen zwei Episoden aus dem Leben von Nikolaus dargestellt. Zum einen die Geschichte des Vaters mit den drei Mädchen, die so wenig Geld hatten, dass der Vater überlegte, die Mädchen zu verkaufen. Dort brachte Nikolaus über Nacht drei Goldsäckchen. Die legte er aber nicht in die Schuhe, wie der Nikolaus es heute bei den Kindern macht, sondern warf sie durch das Fenster. In der Kirche hieß das, es fielen drei Goldsäckchen von der Empore direkt vor die Füße der armen Familie, und die Überraschung aller Anwesenden war sehr groß. Und zum anderen die Geschichte der Schiffe im Hafen, von denen Nikolaus Getreide für die Menschen in Myra erbat und auch bekam. Trotzdem kamen die Schiffe vollgeladen in ihrem Bestimmungshafen an. Gottes Wunder sind oft unerklärlich. Zum Schluss erschien dann der Nikolaus auch in seinem Gewand. Für alle großen und kleinen Besucher gab es zum Abschluss am Ausgang noch ein Schokoladengoldstück mit auf den Weg in die Adventszeit.

Heiko Metzler